Masken und Peelings fürs Gesicht – einfach selbst gemacht 

Bad
Neben der täglichen Pflegeroutine kann ein Peeling oder eine Maske die Gesichtshaut zusätzlich unterstützen und für kleine Auszeiten im Alltag sorgen. Wenn Sie das Peeling oder die Maske selbst herstellen, haben Sie die Inhaltsstoffe in der Hand und können sie individuell auf Ihren jeweiligen Hauttyp abstimmen.
Peeling

Peelings für strahlend-frische Haut

Ein Peeling dient dazu, die Haut von abgestorbenen Hautschuppen zu befreien. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen chemischen und mechanischen Peelings. Zu den chemischen Peelings gehören zum Beispiel die AHA- oder BHA-Peelings. AHA steht für Alpha-Hydroxy-Säuren (zum Beispiel Fruchtsäuren wie Glykolsäure, Zitronensäure, Mandelsäure oder Milchsäure), BHA für Beta-Hydroxy-Säuren (Salicylsäure). Das chemische Peeling soll Pickel, Akne und unreine Haut mildern, den pH-Wert und Fettgehalt der Haut reduzieren und sie wieder zum Strahlen bringen. Bei empfindlicher Haut sollte man es eher meiden. Im Gegensatz zum mechanischen Peeling arbeitet das chemische nicht mit abschleifenden Partikeln und muss auch je nach Hersteller meist nicht abgewaschen werden. AHA- und BHA-Produkte gibt es auch in Naturkosmetik-Qualität.

Handcreme
Mechanische Peelings hingegen kann man auch sehr gut selbst herstellen. Generell gilt: Das Peeling sollte immer frisch zubereitet und sofort angewendet werden. Reinigen Sie das Gesicht zunächst gründlich und sparen beim Auftragen die Mund- und Augenpartie aus. Testen Sie das Peeling am besten in der Armbeuge oder am Handgelenk, um allergische Reaktionen zu vermeiden. Ein Gesichtspeeling kann ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden. Trockene und sensible Haut lieber nur einmal im Monat peelen.
Heilerde

Gesichtspeelings selbst machen

Um ein Peeling selbst herzustellen, brauchen Sie nur eine Basis-Zutat und eine peelende Substanz im Verhältnis 1:1. Beides sollten Sie auf Ihren Hauttyp abstimmen.

Basis-Zutaten sind zum Beispiel:

  • Bei trockener und normaler Haut: Olivenöl
  • Bei trockener und sensibler Haut: Kokosöl
  • Bei Unreinheiten und Entzündungen: Honig
  • Bei fettiger Haut: Quark, Arganöl

Peelende Substanzen sind zum Beispiel:

  • Bei normaler, trockener oder empfindlicher Haut: Zucker, gemahlener Kaffee (am besten aufgebrühter Kaffeesatz), Haferkleie
  • Bei normaler oder unreiner Haut: Meersalz
  • Bei unreiner und fettiger Haut: Heilerde
 

 

Mörser

Masken selbst herstellen

Masken selbst herzustellen ist ebenfalls denkbar einfach und sorgt für weniger Müll, ist günstiger, und Sie behalten die Kontrolle über die Inhaltsstoffe. Es gelten ähnliche Regeln wie beim Peeling: Machen Sie einen Hauttest in der Armbeuge, reinigen Sie die Haut vor der Anwendung und sparen Sie beim Auftragen die Augenpartie aus. Eine Maske sollte ebenfalls höchstens ein- bis zweimal pro Woche aufgetragen werden. 10 bis 15 Minuten einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Avocado Zitronen

Maske bei trockener Haut:
Bei trockener Haut tut eine Kombination aus Avocado und Honig oder Avocado, etwas Zitronensaft und Quark gut. Beispiel: 2 EL Avocado-Fruchtfleisch, 1 TL Zitronensaft und 1 TL Quark mischen, auf die Haut auftragen und einwirken lassen. Experimentieren Sie ein bisschen und finden heraus, was Ihrer Haut guttut.

Maske gegen Pickel:
2 Esslöffel Heilerde mit warmem Wasser zu einem dicken Brei vermischen, auf das Gesicht auftragen. Wenn sie ganz getrocknet ist, Maske mit lauwarmem Wasser wieder abspülen.

Maske bei müder Haut:
Eine reife Banane, ½ TL Honig, 1 TL Joghurt und eine Prise Kurkuma mischen. Eine dünne Schicht aufs Gesicht auftragen, 10 Minuten einwirken lassen, abwaschen und Feuchtigkeitscreme auftragen.

Maske für zarte Haut:
1 EL griechisches Joghurt, 1 TL Haferflocken und 1 TL Honig vermischen. Masse aufs Gesicht auftragen. Kühlt, beruhigt und fühlt sich einfach fantastisch an.

Bilder: pexels, unsplash