Die Alnatura Bio-Bauern-Initiative

Die Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI)

Zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) engagieren wir uns im Projekt "Gemeinsam Boden gut machen" für mehr Bio-Landbau in Deutschland.
 
Unser Ziel ist, Bauern bei der Umstellung ihrer Höfe auf den Bio-Landbau zu unterstützen.
ABBI-Erklärvideo: der Bodenkreislauf als Skizze

ABBI in 120 Sekunden

Was bedeutet "Umstellung auf Bio" eigentlich? Und was macht die Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI)?

Um konventionell wirtschaftende Bäuerinnen und Bauern – finanziell und organisatorisch – bei der Umstellung auf Bio zu unterstützen, gibt es das Projekt "Gemeinsam Boden gut machen" von Alnatura und dem NABU.

Bio-Landbau ist gut für den Boden – und damit aktiver Klimaschutz.

ABBI-Produkte fördern den Bio-Landbau in Deutschland

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ABBI - für mehr Bio-Betriebe in Deutschland

Während immer mehr Menschen biologische Lebensmittel kaufen möchten, stellen immer weniger Bauern auf Bio um. Zeit, etwas zu unternehmen! Mit der Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI) möchten wir Bauern in Deutschland langfristig für den ökologischen Landbau motivieren.

Hier erfahren Sie alles Wichtige rund um ABBI:

  • wie Sie als Kundin oder Kunde die Initiative aktiv unterstützen können
  • Porträts vieler geförderter Bauernfamilien
  • Bewerbungsinformationen für interessierte Bäuerinnen und Bauern
Alnatura Produkte zur Unterstützung der Alnatura Bio-Bauern-Initiative

So einfach können Sie ABBI unterstützen

  • Sie kaufen Alnatura Produkte mit dem Logo "Gemeinsam Boden gut machen".
  • Bei jedem Kauf dieser Produkte fließt 1 Cent in die Alnatura Bio-Bauern-Initiative.
  • Mit den Fördermitteln unterstützen wir Höfe bei der Umstellung auf den Bio-Landbau.
Alnatura Bio-Bauern-Initiative: Landwirtin hält ein Huhn in den Händen

Zu Besuch bei Familie Schwaiger

Der Milchviehbetrieb von Verena und Hans Schwaiger in der südbayerischen Jachenau: Idyllische Natur, Almen mit Wildkräutern und ein Bauerngarten wie im Bilderbuch.

Das Paar hat 2019 auf Bio umgestellt und wurde dabei durch die Alnatura Bio-Bauern-Initiative unterstützt. Was Bio-Landwirtschaft mit Umweltschutz zu tun hat und wofür sich die beiden bei den Alnatura Kundinnen und Kunden bedanken möchten, verraten sie uns im Video.

Die Familie Knöfel vom Biohof Knöfel

Zu Besuch bei Familie Knöfel

Alexandra und Jan Knöfel haben ihren Hof 2015 auf Bio umgestellt - mit Unterstützung der Alnatura Bio-Bauern-Initiative.

Wir haben die Familie im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg besucht.

Schon gewusst? Bio-Landbau ist aktiver Klimaschutz

Was haben der Boden unter unseren Füßen und die vom Himmel brennende Sonne miteinander zu tun? Einiges! Denn die Wärme der Sonne erreicht uns wegen der klimaschädlichen Gase, die wir in die Atmosphäre entlassen, immer ungebremster. Dadurch steigen die Temperaturen so sehr, dass das ökologische Gleichgewicht auf der Erde nachhaltig gestört wird.

Je mehr Bio, desto mehr Klimaschutz

Ein belebter, humusreicher, organisch gedüngter Boden bindet das klimaschädliche Gas CO2. Und ein von Bio-Bauern bewirtschafteter Boden bindet das CO2 besonders gut. Zudem werden Bio-Äcker überwiegend organisch gedüngt und kommen ohne Pestizide und Kunstdünger aus. Deshalb setzen sie weniger Distickstoffoxid (Lachgas) frei.

Alnatura fördert den Bio-Landbau

Damit es künftig noch mehr Bio-Anbau gibt, unterstützen wir Bäuerinnen und Bauern finanziell bei der Umstellung vom konventionellen auf den ökologischen Landbau. Dazu haben wir 2015 die Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI) ins Leben gerufen.

Warum gibt es zu wenige Bio-Bauern in Deutschland?

1. Grund - Bio-Landbau erscheint vielen Bauern nicht lohnenswert.
Hohe Investitionskosten schrecken die meisten von ihnen ab. Vor allem in der Umstellungsphase ist der Arbeitsaufwand höher als der konventioneller Landwirte, was vielfach nicht durch die Öko-Förderprämien von Bund und Ländern ausgeglichen werden kann. Zusätzlich dürfen neue Bio-Betriebe ihre Erzeugnisse erst nach einer bis zu zweijährigen Umstellungszeit als Bio-Lebensmittel vermarkten.

2. Grund - Ackerland und Pachtflächen sind für viele Bio-Bauern unerschwinglich geworden.
Über die staatliche Förderung von Biogasanlagen zur Energieerzeugung erhalten Bauern Subventionen, wenn sie auf ihren Äckern statt Nahrungsmitteln Energiepflanzen wie Mais anbauen. Durch die Förderung können sie mehr Land bewirtschaften und so höhere Erträge erzielen. Das wiederum lässt die Preise für Flächen steigen.

Die Folgen - Produzenten und Händler müssen vermehrt auf Bio-Ware aus dem Ausland zurückgreifen.
Ohne Auslandsware können sie bestimmte Produkte gar nicht mehr anbieten.

 

Mehr zum Thema Bio-Landbau

Bodenatlas 2015 des BUND
Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)