Was ist eigentlich vegan?

Die vegane Ernährung ist wohl die konsequenteste Form des Vegetarismus.



Alnatura Rezept: Burritos mit Quinoa, Azukibohnen und Gemüse

Ein Veganer meidet alle tierischen Produkte, das heißt neben dem Verzicht auf Fleisch und Fisch sind auch Milch, Eier oder Honig tabu. Die vegane Lebensweise beschränkt sich dabei nicht nur auf die Lebensmittelwahl, sondern auch Gebrauchsgüter wie Leder oder Wolle werden von vielen Veganern gemieden. Die Motive sind vor allem ethischer Art.

Keine Milch, keine Eier – sondern?
Der Verzicht auf Fleisch, Milch oder Eier heißt nicht, dass auch auf Genuss verzichtet werden muss. Ganz im Gegenteil – es gibt viele gute und schmackhafte Alternativen:

Der Ei-Ersatz
Vor allem in so manchem Backrezept sind Eier mit ihrer emulgierenden Wirkung wichtig. Ein möglicher Ersatz: 1 EL Sojamehl = 1 Ei. Genauso gut lockern Apfelmus oder Bananenpüree beispielsweise einen Rührkuchenteig.

Der Milch-Ersatz
Ob aus Dinkel, Hafer oder Reis – Getreide- und auch Sojadrinks können Milch in Kaffee, Müsli oder in Backwaren gut ersetzen. Ebenso gibt es Joghurt- und Frischkäsealternativen auf rein pflanzlicher Basis. Selbst auf die cremigen Eigenschaften von Sahne muss man nicht verzichten: spezielle Soja- oder Haferprodukte bieten vegane Alternativen.

Der Fleisch-Ersatz
Basis für Veggie-Burger, vegetarische Würstchen oder rein pflanzliche Aufstriche sind häufig Tofu oder Seitan. Ersterer wird aus der Sojabohne hergestellt und gehört traditionell vor allem im asiatischen Raum zum Speiseplan. Seitan ist ein Weizeneiweißprodukt mit fleischähnlicher Konsistenz.

Die Veganblume

Offizelles Logo der vegan Society: die Vegan-Blume

Vegane Lebensmittel kann man an diesem Siegel erkennen. Es wird von der Vegan Society mit Sitz in England vergeben.