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verschiedene Beerensorten

Warenkunde Beeren

Viele Beeren sind streng genommen gar keine Beeren. Wir lassen dies hier weitgehend außer Acht. Stattdessen widmen wir uns der spannenden Kulturgeschichte von Erdbeeren, Himbeeren und Co.

Wissenswertes über Beeren

Erdbeeren sind genau genommen keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Doch mindestens genauso interessant ist die Frage, welche Früchte im botanischen Sinne denn „echte“ Beeren sind? Die verblüffende Antwort aus der Fachliteratur: Neben Melone, Zitrone und Banane zählen sogar Gemüsearten wie Gurke oder Tomate zu den Beeren. Sie alle eint eine fleischige Fruchtwand und Samen, die in das Fruchtfleisch eingebettet sind. Doch ob Beere hin oder her – hier geht es um die spannende Kulturgeschichte von beliebten Obstarten, die zumindest umgangssprachlich Beeren genannt werden.

Welche Beeren gibt es?

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Erdbeeren

Die wilde Urform der Erdbeere ist die Waldbeere. Mit dieser leuchtend roten Frucht startet in unseren Gärten die Beerenzeit. Wilde Walderdbeeren, so die Überlieferungen, wurden schon in der Steinzeit von den Menschen gesammelt und verzehrt. Auch in den römischen Schriften von Virgil, Ovid und Plinius wird die Wildfrucht erwähnt. Und die Germanen weihten die als verlockend geltende Beere ihrer Fruchtbarkeitsgöttin Freya. Aus dem Mittelalter weiß man, dass die Walderdbeere weitverbreitet vorkam. Der Ursprung unserer Gartenerdbeere resultiert vielmehr aus einer zufälligen Kreuzung zweier Erdbeerarten, die geographisch gar nicht zusammen vorkommen. Mittlerweile gibt es über 1.000 Erdbeersorten.

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Himbeeren

Ihr Name leitet sich von der althochdeutschen Bezeichnung Hintperi ab. Dabei steht hint für die Hirschkuh. Vermutlich, weil sich diese gerne mit ihren Jungen in den Himbeersträuchern versteckt und sowohl Beeren als auch Blätter eine beliebte Nahrungsquelle für die scheuen Waldbewohner ist. So wundern auch die im Volksmund und regional verbreiteten Synonyme wie Hindebeere, Rehbockbeere oder Hirschbeere nicht. Die Heimat der Himbeere liegt in ganz Eurasien. Geerntet werden die reifen Freilandfrüchte von Ende Juni bis Mitte September.

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Johannisbeeren

Die kleinen säuerlichen Beeren können weiß, rosa, rot oder schwarz sein. Von allen Beerenarten weisen Johannisbeeren den höchsten Säuregehalt auf, insbesondere die schwarzen Sorten sind für ihren herben Geschmack bekannt. Rote und weiße Sorten können durchaus frisch verspeist werden, schwarze Johannisbeeren eignen sich besser für Säfte, Konfitüre, Kompott oder rote Grütze. Die Johannisbeer-Erntezeit reicht von Ende Juni bis Ende Juli. Einige Tage kann man die sauren Beeren im Kühlschrank aufbewahren – oder mehrere Monate im Tiefkühlschrank. Vor dem Verzehr kurz bei Raumtemperatur »atmen« lassen, so kommt das Aroma besser zur Geltung.

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Heidelbeeren

Eine glatte matt-dunkelblaue Schale umgibt das süße helle Fruchtfleisch mit der mild-säuerlichen Note. Mit rund 150 Arten ist die Heidelbeere, manchmal auch Blaubeere genannt, wild wachsend in Europa und Nordasien vertreten. Kulturheidelbeeren werden beispielsweise in der Lüneburger Heide angebaut und sind etwas weniger aromatisch. Die Erntezeit liegt zwischen Juli und September. Heidelbeeren reifen nach der Ernte nach. Ungekühlt kann man sie einige Tage aufbewahren, im Kühlschrank maximal zehn Tage. Da die kleinen Blauen ihr Aroma nur bei Raumtemperatur optimal entfalten, empfiehlt es sich, sie einen Moment vor dem Servieren aus dem Kühlschrank zu nehmen. Klassisch genießt man Heidelbeeren pur oder mit einem Löffel Sahne verfeinert. Ein Genießer-Tipp: Eierpfannkuchen mit Heidelbeeren und Ahornsirup.

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Brombeeren

Hübsch anzusehen ist die blauschwarz glänzende nahe Verwandte der Himbeere. Die vollreifen Früchte lassen sich im Spätsommer von den Stielen streifen und werden am besten noch am Tag des Kaufs beziehungsweise der Ernte frisch genossen. Sehr rasch verlieren sie ihren dunkelvioletten Saft und werden matschig. Im Kühlschrank kann man dem Verderb bis zu drei Tage Einhalt gebieten. Mit ihrer üppigen Süße verführen Brombeeren zum puren Genuss. Ihre außergewöhnliche Form und Farbe machen sie zu einer köstlichen Deko auf Desserts oder Kuchen.

Alnatura Rezepte mit Erdbeeren

Alnatura Rezepte mit Heidelbeeren

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Haltbarkeit
Haltbarkeit & Lagerung von frischen Beeren

Frische Beeren sind nicht nur lecker, sondern auch reich an Vitaminen und Antioxidantien. Um ihren Geschmack und ihre Nährstoffe so lange wie möglich zu erhalten, ist es wichtig, sie richtig zu lagern. Hier sind einige Tipps zur Haltbarkeit und Lagerung von frischen Beeren:

  • Kühl lagern

  • Feuchtigkeit vermeiden

  • Lagern in einer Schicht

  • Verwendung von Gefrierbeuteln

  • Regelmäßig überprüfen

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