Unser Unternehmenssitz erreicht Top-10-Nominierung bei der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen.
Das Gelände des Alnatura Unternehmenssitzes ist unter die Top-Ten-Projekte der „UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen“ gewählt worden. Der Alnatura Campus in Darmstadt konnte die Jury in der Kategorie „Stadtnatur-Renaturierungsprojekt“ mit seinem Konzept überzeugen.
Ausgezeichnet wurden Projekte, die in deutschen Städten natürliche Lebensräume wiederherstellen, pflegen oder erhalten, und die zeigen, wie urbane Räume lebenswerter, klimaangepasster und naturnaher gestaltet werden können. Entscheidend waren dabei auch die Themen Kommunikation, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.
Der Alnatura Campus liegt auf der Fläche eines ehemals stark versiegelten Militärgeländes. Auf dem Areal befindet sich das Alnatura Bürogebäude mit Stampflehmfassade, konzipiert vom Stuttgarter Architekturbüro haas cook zemmrich STUDIO2050.
Das Gebäude wurde mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur 2020 ausgezeichnet und hat 2019 von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) die Zertifizierung mit der Bestnote Platin erhalten.
Eingebettet ist das Bürogebäude in ein 20.000 Quadratmeter großes Außengelände. Hiervon wurden 16.000 Quadratmeter renaturiert, die in großen Teilen nicht betreten werden dürfen. So konnten sich in den letzten Jahren verschiedene seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Der Alnatura Campus ist dabei ein Ort der Begegnung und des Lernens: So führt beispielsweise ein Entdeckungspfad mit Infotafeln entlang des Naturteichs vorbei an Bienenvölkern, Magerwiesen, einem Schulgarten, einem „Tiny Forest“ und vielem mehr.
Die UN-Dekade ist ein Zehnjahreszeitraum (von 2021 bis 2030), den die Vereinten Nationen ausgerufen haben, um ein besonderes Augenmerk auf den Schutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen zu legen. Die UN-Dekade in Deutschland wird im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMUKN) und des Bundesamts für Naturschutz (BfN) umgesetzt und vom UN-Dekade-Büro koordiniert. Ziel ist es, die Bedeutung intakter Ökosysteme sichtbar zu machen, Akteurinnen und Akteure aus Praxis, Forschung, Politik und Gesellschaft in den Dialog zu bringen und neue Wiederherstellungsprojekte anzuregen.