Kurkuma im Porträt

wissenswertes Farbe und Geschmack
Beim Anschneiden einer Kurkumaknolle fällt vor allem eines auf: ihre intensive gelb-orange Farbe. Indischer Safran und Gelbwurz sind oft verwendete Synonyme. Dabei kann man mit Kurkuma nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich Akzente setzen. Der frische Wurzelstock hat ein würzig-erdiges Aroma mit leicht bitterer Note und ganz dezenter Schärfe.

wissenswertes Inhaltsstoff und Verwendung
Curcumin ist der Inhaltsstoff, der für die Farbe sorgt; ätherische Öle wie Turmeron und Zingiberen geben den Geschmack, der im Übrigen auch in jeder Curry-Gewürzmischung steckt.
Die kulinarische Heimat von Kurkuma wird in der indisch-ayurvedischen Küche vermutet. So wie die der goldenen Milch, einem traditionellen Getränk der Yogis, bestehend aus heißer Milch, Kurkumapaste und weiteren Gewürzen. Überhaupt wird der Großteil des gelben Wurzelstocks in Indien produziert – und auch verbraucht. Dabei kann man die attraktive Staude ähnlich dem Ingwer auch hierzulande anbauen. Zumindest in den Sommermonaten; kommt Frost, fühlen sich beide auf der Fensterbank wohl.
Bio-Produkte mit Kurkuma
Verfärbung durch Kurkuma
Kurkuma verfärbt Lebensmittel und Oberflächen stark. Daher empfiehlt sich die Verwendung von Handschuhen und ein schnelles Abwaschen von Küchenutensilien.
tipps Inspirationen für den Alltag mit Kurkuma
Goldene Milch:
Ein klassisches Rezept mit Kurkuma, Milch (oder pflanzlicher Alternative), Honig und Gewürzen wie Zimt oder Kardamom.Kurkuma-Latte:
Ein koffeinfreier Drink aus Kurkumapulver, heißer Milch und etwas Ahornsirup.Würzmischungen:
Selbstgemachtes Currypulver aus Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander und Chili.