30.04.2019

Alnatura reduziert Plastikmüll

Biohändler schafft Plastikbeutel für Obst und Gemüse und Einweg-Kaffee­becher ab | 20 Tonnen Kunststoff und 300.000 Einweg­becher weniger pro Jahr

Darmstadt, 30. April 2019. Ab sofort gibt es in den Alnatura Super Natur Märkten keine Plastiktüten für Obst und Gemüse und keine Einweg-Kaffeebecher mehr. Mit diesem Schritt vermeidet der Bio-Händler den jährlichen Verbrauch von 20 Tonnen Kunststoff sowie 300.000 Einwegbechern aus beschichteter Pappe.

Mehr als 60 Prozent der Alnatura Kundinnen und Kunden legen auch heute schon Obst und Gemüse unverpackt in den Einkaufswagen oder nutzen Mehrwegnetze aus Bio-Baumwolle bzw. recyceltem Kunststoff. Auch die übrigen Kunden werden gebeten, unverpackt einzukaufen bzw. eigene Beutel mitzubringen. Für diejenigen, die nicht auf eine Einweg-Verpackung verzichten möchten, stehen weiterhin Papiertüten zur Verfügung.

In Deutschland lag der Verbrauch von Plastiktüten für Obst und Gemüse im Jahr 2017 laut der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung bei 3,2 Milliarden bzw. 39 Stück pro Kopf (+9 Prozent gegenüber 2015). Die Verbrauchszahlen für Einweg-Kaffeebecher sind ähnlich hoch: Jedes Jahr werden in Deutschland 2,8 Milliarden Einweg-Kaffeebecher weggeworfen, pro Stunde sind das 320.000 Stück. Vor diesem Hintergrund hatte Alnatura in einem Pilotprojekt zunächst in allen Berliner Alnatura Super Natur Märkten mit Kaffeeausschank auf ein Mehrweg-Pfandsystem umgestellt. Aufgrund der positiven Kundenreaktionen weitet Alnatura dieses Konzept jetzt auf alle Märkte aus.

Die Abschaffung der Plastiktüten am Obst- und Gemüsestand sowie die Umstellung auf Mehrwegbecher sind nur zwei der für Kundinnen und Kunden besonders sichtbaren Initiativen. Aber auch unscheinbarere Maßnahmen reduzieren seit Jahren in erheblichem Ausmaß das Verpackungsaufkommen.

Beispiel Müsliverpackungen: Wurden Müslis lange in einer Kunststofffolie abgefüllt und mit einem Metallclip verschlossen, gibt es sie heute in einem geschweißten Folienbeutel. Dadurch ist der Clip überflüssig, das spart rund vier Tonnen Metall pro Jahr ein. Außerdem wird die Verpackung kleiner, wodurch sich der jährliche Folienverbrauch um eine Fläche von rund 16 Hektar reduziert.

Beispiel Glasflaschen: Weil die Glasherstellung sehr energieintensiv ist und Glas aufgrund seines Gewichts beim Transport vergleichsweise viel CO2 verursacht, hat Alnatura Öl- sowie Zitronensaftflaschen auf leichtere Glasflaschen umgestellt. Das spart rund 267 Tonnen Glas pro Jahr.

Alnatura in Zahlen

Alnatura ist zum dritten Mal in Folge die beliebteste Lebensmittelmarke der Deutschen (Brandmeyer-Studie 2018). Das Unternehmen wurde vor über 35 Jahren von Götz Rehn erdacht und konzipiert. Er gründete Alnatura 1984 und ist bis heute Geschäftsführer.

Aktuell gibt es 133 Alnatura Super Natur Märkte in 62 Städten in 13 Bundesländern. Unter der Marke Alnatura werden rund 1.400 verschiedene Bio-Lebensmittel produziert. Vertrieben werden diese in den eigenen Alnatura Märkten, europaweit in rund 12.400 Filialen verschiedener Handelspartner und im Alnatura Onlineshop.

Alnatura beschäftigt aktuell 3.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 160 Lernende. Im Geschäftsjahr 2017/2018 erwirtschaftete Alnatura einen Umsatz von 822 Millionen Euro und damit ein Umsatzplus von 6,8% zum vergangenen Geschäftsjahr.

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Alnatura Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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