Birnen: Haltbarkeit und Aufbewahrung

In und unter der Schale von Birnen stecken zahlreiche Vitamine. Das Kernobst enthält eine hohe Menge an Mineralstoffen, regt den Stoffwechsel an, wirkt entwässernd und stärkt die Nerven.

Das zu etwa 82 Prozent aus Wasser bestehende Obst hat circa 55 kcal pro 100 g und ist leichter verdaulich als viele andere Obstsorten, wie beispielsweise der Apfel.

Birnen haben eine sehr lange Saison. Die Erntezeit geht von Juli bis Dezember. Im Juli werden die ersten Sommerbirnen geerntet, die nicht sehr lange lagerfähig sind. Im Herbst folgen dann die Winterbirnen. Diese können länger gelagert werden. Doch worauf müssen Sie bei der Lagerung achten und wie lange sind Birnen haltbar? 

Wie lange sind Birnen haltbar?

Die Haltbarkeit von Birnen ist sehr unterschiedlich. Die Lagerdauer hängt auch von der Birnensorte ab: 

  • Im Kühlschrank sind Birnen 2 bis 5 Monate haltbar.
  • Eingefrorene Birnen sind bis zu 10 Monate haltbar.
  • Eingekochte Birnen sind bis zu 2 Jahre haltbar.

Wann sind Birnen schlecht?

Birnen werden meist unreif verkauft, da sie druckempfindlich sind. Da das Obst nachreifend ist, werden die Birnen nach einigen Tagen Lagerung bei Zimmertemperatur reif für den Verzehr. Allerdings kann das Obst schnell schlecht werden, wenn es zu lange gelagert werden. Schlechte Birnen erkennen Sie daran, dass das Fruchtfleisch eine matschige Konsistenz bekommt. Außerdem begünstigen Druckstellen eine schnelle Schimmelbildung.

Kann man Birnen einfrieren?

Grundsätzlich lassen sich Birnen einfrieren. Allerdings macht das Obst einige Veränderungen im Gefrierschrank durch. Die Minustemperaturen lässt die Frucht matschig werden. Anstelle der Verarbeitung in Obstsalaten sollten Birnen nach dem Auftauen deshalb eher für ein Mus oder einen Kompott verwendet werden.
Möchten Sie das Obst einfrieren, sollten Sie es in kleine Stücke schneiden, sowie das Kerngehäuse und den Strunk entfernen. Geben Sie dann noch etwas Zucker und Zitronensaft hinzu. Das verhindert eine unschöne braune Färbung. 
Anschließend werden die Birnenstücke in einem Gefrierbeutel oder einer Kunststoffbox verpackt und in die Tiefkühltruhe gesteckt. Beschriften Sie die Verpackung mit dem aktuellen Datum, damit die Lagerdauer ermittelt werden kann. Bei gleichbleibender Kühlung ist die Lagerung im gefrorenen Zustand so bis zu zwei Jahre lang möglich.

Wie kann man Birnen am besten lagern?

Bei der Lagerung sollte zuerst beachtet werden, um welche Birnensorte es sich handelt. Nicht alle Sorten der Birne sind lagerfähig. Früh im Jahr reifende Sorten wie Williams Christ oder Gellerts Butterbirne sind nicht sehr robust und können nur wenige Tage gelagert werden. Birnensorten, die im Spätherbst reifen, können bis zu zwei Monate lang gelagert werden.

Birnen mögen es gerne kühl, feucht und sauerstoffarm. Ideale Lagerorte sind beispielsweise ein kühler Keller, ein Gartenhaus oder eine Garage. Für die Lagerung wird das Obst am besten in eine Plastiktüte, möglichst sauerstoffarm, verpackt. Hier ist zu beachten, dass im Beutel zwei bis drei Schlitze gemacht werden, damit das Wasser entweichen kann und die Frucht keinen Schimmel ansetzt. Als weiterer Ort für die Lagerung bietet sich auch das Gemüsefach des Kühlschranks an. Auch hier herrschen gute Lagerbedingungen für die Früchte.

Birnen sollten nicht gemeinsam mit Obst und Gemüse gelagert werden, die das Reifegas Ethylen produzieren. Neben Äpfeln gehören zu den nachreifenden Früchten beispielsweise auch Tomaten oder Pfirsiche.

  • Lagertemperatur: 0 - 5 Grad Celsius
  • nicht kälteempfindlich
  • nachreifend