Pflaumen: Haltbarkeit und Aufbewahrung

Genauso wie alle Obstsorten sind auch Pflaumen äußerst gesund. Das Steinobst enthält B-Vitamine, die den Stoffwechsel fördern und wichtig für das Nervensystem sind. Zudem sind die Vitamine C und A, sowie Zink und Kalzium in Pflaumen enthalten. Oftmals werden Pflaumen mit Zwetschgen gleichgesetzt. Allerdings sind Zwetschgen eine Untersorte und unterscheiden sich von Pflaumen.


Pflaumen sind leider nicht das ganze Jahr über verfügbar. Ihre Saison geht nur von Juli bis September. Dies ist jedoch kein Grund den Rest des Jahres auf das Steinobst zu verzichten. Hier erfahren Sie wie lange Pflaumen haltbar sind und was Sie bei der Lagerung beachten müssen. 

Wie lange sind Pflaumen haltbar?

Je nach Reifegrad der Früchte gibt es mehrere Möglichkeiten, Pflaumen aufzubewahren. Diese Faktoren haben auch einen Einfluss auf die Lagerdauer. 

  • Bei Zimmertemperatur sind Pflaumen 1 bis 2 Tage haltbar.
  • Im Kühlschrank können Pflaumen bis zu drei Wochen gelagert werden. 
  • Eingefroren sind Pflaumen bis zu zwölf Monate haltbar.

Wann sind Pflaumen schlecht?

Schlechte Pflaumen erkennen Sie daran, dass sie matschig geworden sind und sich offene Stellen an der Haut der Pflaume bildet. Sobald Pflaumen an stellenweise Schimmel ansetzten, sollten die Früchte nicht mehr gegessen werden. Auch alle anderen Pflaumen im gleichen Gefäß können dann bereits von Schimmelsporen befallen sein und sollten nicht mehr verzehrt werden. 

Frische Pflaumen dagegen haben eine kräftige Haut und weisen keinen grünen Anteil mehr auf. Außerdem riechen sie sehr fruchtig und süßlich.

Kann man Pflaumen einfrieren?

Pflaumen können problemlos eingefroren werden. Dies ist nicht sehr aufwändig und verlängert die Lagerzeit um ein Vielfaches. Das Steinobst wird vor dem Einfrieren entkernt und dabei am besten in kleine Stücke geschnitten. Damit die Pflaumen nach dem Einfrieren portionsweise entnommen werden können, ist es ratsam das Obst vorher auf einem Tablett oder Backblech für ca. 1 Stunde vorzufrieren. Dabei werden die Pflaumenstücke nebeneinandergelegt, wodurch das getrennte einfrieren möglich wird. 

Danach können die Früchte in einen Gefrierbeutel oder -behälter umgefüllt werden. Nachdem Auftauen können Sie dann beispielsweise zu Pflaumenmus oder in Kompott verarbeitet werden. 

Wie kann man Pflaumen am besten lagern?

Noch unreife Pflaumen sollten am besten ein bis zwei Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden. Dadurch können die Früchte nachreifen. Um das Nachreifen zu beschleunigen können die Pflaumen in einer Papiertüte aufbewahrt werden. In dieser entsteht das Gas Ethylen, welches für die Reifung verantwortlich ist, nicht so schnell entweichen. 

Wichtig ist, dass sich kein anderes Obst in der unmittelbaren Nähe befindet, da auch dieses von dem Reifegas angegriffen werden kann und so weniger lagerfähig ist.

Im Kühlschrank werden Pflaumen im Gemüsefach gelagert. Sie sollten vor dem Lagern nicht gewaschen werden, sondern erst kurz vor dem Verzehr. Der weißliche Film auf der Haut sollte zudem erhalten bleiben, weil er die Früchte vor dem Austrocknen schützt. Die Pflaumen können in eine offene Plastiktüte oder in leeren Eierkartons gelagert werden. 

  • Lagertemperatur: 0,5 bis 2 Grad Celsius
  • nicht kälteempfindlich
  • nachreifend