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Warenkunde: Sternanis

Sie kennen es bestimmt aus der Weihnachtsbäckerei oder von Punsch und Glühwein: das Gewürz Sternanis. Wir stellen es genauer vor – zeigen Rezepte und klären über Herkunft und Anbau auf. 

Wissenswertes zu Sternanis

So ein schön anzuschauendes Gewürz. Die Frucht des Sternanisbaumes (Illicium verum) ist ausgesprochen dekorativ: Acht halb geöffnete Taschen, die kleine, glänzende Samen beherbergen und zu einem sternförmigen, zackigen Gebilde vereint sind. Geruch und Geschmack werden durch den hohen Gehalt ätherischer Öle bestimmt. Allen voran das Anethol, welches auch charakteristisch für den bei uns heimischen Doldenblütler Anis ist. Und so kann man Sternanis und die sichelförmigen Anissamen in der Küche auch gut einmal gegeneinander austauschen. Beide haben einen süß-aromatischen, lakritzartigen und doch leicht pfeffrigen Geschmack, der des Sternanises gilt sogar als ausgeprägter und voller. Seine botanischen wie auch kulinarischen Wurzeln liegen in China. Dort ist Sternanis seit Jahrtausenden bekannt und beispielsweise wesentlicher Bestandteil des traditionellen Fünf-Gewürze-Pulvers. In unseren Gewürzregalen bekommt man Sternanis gelegentlich gemahlen, meist aber in ganzer Schönheit zu kaufen. Und das ist gut so, denn auch sein Aroma ist schnell verflüchtigt. Möchte man mit Sternanis kochen, dann am besten im Ganzen – einfach eine Zacke abbrechen und mitkochen. Für weihnachtlichen Duft im Raum: Einfach solch einen hübschen Achtzack gleich neben die Nelkenorange legen.