ausreichend (Stiftung Warentest 10/16)

Alnatura vegane Bratwürstchen

Für die Oktober-Ausgabe 2016 hat Stiftung Warentest Fleischersatzprodukte untersucht, darunter acht "Bratwürstchen", sechs "Schnitzel" sowie sechs "Frikadellen". Unter den 20 getesteten Produkten waren neun Bio-Produkte.

Die Alnatura Bratwürstchen vegan erhielten zu unserem Bedauern die Note ausreichend.

Leider hat den Testern der Geschmack der Alnatura Bratwürstchen vegan nicht zugesagt. Dies führte zur Abwertung, ebenso wie Spuren von Mineralölbestandteilen.

Mineralöle werden heutzutage überall auf der Welt verwendet: Als Treibstoff für Fahrzeuge, aber auch in Druckfarben, Kosmetik und vielen weiteren Produkten des Alltags. Aufgrund dieser weiten Verbreitung können sie praktisch überall in geringsten Spuren nachgewiesen werden. Fachleute sprechen inzwischen von einer "umweltbedingten Grundbelastung". Auch in Lebensmitteln lassen sie sich trotz aller Sorgfalt bei Anbau und Herstellung nicht immer gänzlich vermeiden.

Gemeinsam mit unserem Herstellerpartner prüfen wir, auf welchem Weg Spuren dieses unerwünschten Stoffes in die Alnatura Bratwürstchen vegan gelangen konnten.

Eine typische Ursache für Mineralölbestandteile in Lebensmitteln sind Transportverpackungen aus Recyclingpapier. Beim Recycling von Papier (z. B. mit mineralölhaltigen Druckfarben bedrucktes Zeitungspapier) gelangen Mineralölbestandteile auch in Kartons, die Lebensmitteln als Transportverpackungen dienen. Während des Transportes und der Lagerung in diesen Recycling-Umkartons können Spuren übertragen werden. Deshalb haben wir für die Alnatura Bratwürstchen vegan als Verpackung eine Kunststofffolie gewählt, die einen guten Schutz vor eventuellen Mineralölbestandteilen bietet. Wie für alle Alnatura Produkte sind auch die für diese Verpackung verwendeten Druckfarben mineralölfrei.

Eine weitere Ursache können die in den Produktionsanlagen verwendeten Schmierfette sein. Unser Herstellerpartner setzt künftig ausschließlich spezielle, mineralölfreie Schmierfette ein, um auch diese denkbare Quelle noch sicherer ausschließen zu können.