Azienda Agricola Podere Volpaio, Spicchio-Vinci

Der Montalbano ist ein breites Hügel- und Bergland in der Toskana zwischen den Provinzen von Florenz, Prato und Pistoia.

Tür

Hier findet man den Gutshof Podere Volpaio, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, „die Wertigkeit des eigenen Landes und der eigenen Produkte zu erhalten und stetig zu erhöhen“.

Die knapp sieben Hektar Rebflächen sind mit autochthonen, also in der Toskana heimischen Rebsorten bepflanzt. Neues Wissen wird mit alten Methoden optimal verknüpft um die besten Weine entstehen zu lassen. Die Erfahrung von drei Generationen Weinbau, die biologische Bewirtschaftung und eine traditionelle Kellertechnik sind die Grundpfeiler der hohen Qualität an Weinen, die Podere Volpaio hervorbringt.

Toskana, Italien

Region Toskana

Die Toskana ist der Klassiker in Sachen italienischem Wein.

Die Region mit ihren mannigfaltigen Kulturdenkmälern und den geschichtsträchtigen Städten Florenz und Siena gleicht einem riesigen, landwirtschaftlich genutzten Garten. Die malerische hügelige Landschaft ist geprägt von Pinien, Zypressen, Weinbergen und Olivenhainen.

Wie in vielen Weinbaugebieten Europas waren es auch in der Toskana Mönche, die vor etwa 1.000 Jahren den Grundstein für die heutige Winzerkultur legten. Erst später entdeckten die Adeligen den Wein als Ertragsquelle. Lange Zeit herrschten große Weinberge vor, die meist im Besitz wohlhabender, adeliger Familien waren.

Ende des 20. Jahrhunderts begannen viele Winzer umliegender italienischer Weinregionen und auch zahlreiche „Aussteiger“ aus dem Ausland, sich für die Weinlandschaft der Toskana zu begeistern und brachten frischen Wind in die gut
63.000 Hektar Rebflächen.

Die wichtigste Traube der Region ist die Sangiovese, die in einigen Teilen auf bis zu 75 Prozent der Flächen gedeiht. Die Rebsorte reift spät und liebt die heißen, sonnigen Sommer und Frühherbste. Die beträchtlichen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, wie sie in der Toskana vorherrschen, sollen der Sangiovese-Traube zudem ihr besonderes Aroma und ihre reichhaltige Säure verleihen.

Die klimatischen und geologischen Bedingungen in der Toskana sind so vielfältig wie die Weine: An der Küste herrschen sandige Böden und mediterranes Klima vor, in Richtung Appenin im Landesinneren wird das Wetter kontinentaler. Südlich von Siena und im Norden der Appellation Chianti Classico findet man Kreideböden, im Süden des Chianti Classico sind die Böden wiederum eher tonhaltig. Hinzu kommen zahlreiche Mikroklimata, die jedem Wein ein ganz eigenes Aroma verleihen.