Alnatura
Milchkanne aus Metall auf einer Weide. Unscharf im Hintergrund ist eine Kuh mit Hörnern zu sehen, etwas weiter hinten eine ganze Kuhherde.

Tierwohl Bio-Milch von Weidekühen von Alnatura – für mehr Tierwohl

Jeder Bio-Hof, der Alnatura Weidemilch liefert, bestätigt, dass die Kühe von Frühjahr bis Herbst an mindestens 120 Tagen im Jahr für je mindestens sechs Stunden Zugang zu Weideland haben. Dies wird in einem Weidekalender dokumentiert.

Weidehaltung nach Alnatura Kriterien

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Icon eines Kalenders mit einem Herzchen. Beides mit grünem Farbakzent.

Mindestens 120 Tage

Die Kühe haben von Frühjahr bis Herbst Weidegang – wann immer es die Witterung zulässt (nach EU-Öko-Verordnung), mindestens aber an 120 Tagen für je 6 Stunden und mehr.

Dies wird in einem Weidekalender dokumentiert.

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Icon einer Scheune

1.000 m² pro Tier

Auf der Weide hat jede Kuh ausreichend Platz: Die Mindestweidefläche beträgt 1.000 m² pro Tier. Betriebe, denen dies nicht möglich ist, arbeiten an der Maximierung ihrer Weidefläche.

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Icon eines Baumes mit grüner Krone

Schatten und Schutz

Auf der Weide gibt es Schutz vor extremer Witterung, Schattenbäume oder Unterstände beispielsweise, sowie ständigen Zugang zu ausreichend Trinkwasser.

Schwarz-Weiß gefleckte Kuh liegend auf der Weide.

Wussten Sie, dass in Deutschland nur noch jede dritte Milchkuh auf einer Weide grasen kann?

Für Bio-Kühe gilt das natürlich nicht, denn hier schreibt das EU-Recht eine Weidepflicht vor. Aber die Verordnung sagt nichts über die Dauer des Weidegangs und die Größe der Weideflächen.

Anders bei den mehr als 30 Alnatura Weidemilch-Produkten, für die es klare Kriterien gibt.

Schwarz-Weiß gefleckte Kuh mit Hörnern auf der Weide beim Gras fressen. Daneben junges, braunes Kalb.

Die Vielfalt, die aus den Weiden entsteht

Weidemilch steckt in über 30 Alnatura Molkereiprodukten – von Vollmilch über Joghurt bis hin zu Quark oder Crème fraîche.

Alnatura Weidemilch-Produkte

Zwei Kühe liegen auf einer grünen Wiese vor einem Baum und Zaun.

Weidehaltung: gut für Tiere und Natur

  • Kühe sind Herdentiere. Auf der Weide können sie sich frei bewegen, nach Belieben Gräser und Kräuter fressen und in Ruhe wiederkäuen.

  • Weideflächen sind Lebensraum für Insekten, Vögel und weitere Tier- und Pflanzenarten.

Schon gewusst?
Weidehaltung steht für Tierwohl und Artenvielfalt

In einem Kuhfladen können bis zu hundert verschiedene Insektenarten leben und für Kiebitz, Rotmilan oder Fledermaus Nahrung sein. Die Weide ist ein Vogelparadies! Und ein CO2-Speicher. Denn die Weidehaltung regt Graswachstum und Wurzelbildung an – dies wiederum fördert den Humusaufbau und damit die Speicherung von klimarelevanten Gasen wie Kohlendioxid (CO2).

Doch nicht nur das Klima und die Vogelvielfalt profitieren von der Weide, sondern zuallererst die Kühe selbst. Schon allein, weil der Aufenthalt an der frischen Luft ihrer Gesundheit und den Abwehrkräften zugutekommt. Auch tut die Bewegung auf dem Grünland Gelenken und Klauen gut. Und wer schon einmal eine Kuh wild über die Weide hat galoppieren sehen, ahnt, wie sehr es ihrem natürlichen Verhalten entspricht.

Genug Platz

Auf der Weide hat jede Kuh ausreichend Platz: Die Mindestweidefläche beträgt 1.000 qm pro Tier. Betriebe, denen dies nicht möglich ist, arbeiten an der Maximierung ihrer Weidefläche. Das bedeutet: Sie erstellen eine Übersicht der möglichen Weideflächen, der Weidestrategie und der Infrastruktur. Am Ende beschreiben die Landwirtinnen und Landwirte ihre individuellen Möglichkeiten, ein Maximum an Weide anzubieten.

Zudem muss es auf der Weide – so wie gesetzlich vorgeschrieben – Schutz vor extremer Witterung (beispielsweise Schattenbäume oder Unterstände) sowie ständigen Zugang zu ausreichend Trinkwasser geben. Dass die Kuh auf der Weide stand und grünlandbasiert gefüttert wurde, ist sogar anhand der Omega-3-Fettsäuren in der Milch nachweisbar. Diese lassen wir zweimal jährlich analysieren.

FAQ
FAQ zum Alnatura-Weidemilch-Sortiment

(Stand 01/2025)

Die EU-Bio-Verordnung schreibt für Kühe grundsätzlich eine Weidepflicht vor. Aber sie sagt nichts über die Dauer des Weidegangs und die Größe der Weideflächen. Daher gibt es die strengen und klaren Vorgaben der Alnatura Weidemilch – mit einer Weidepflicht für jede Kuh.

Die Kühe haben von Frühjahr bis Herbst Weidegang – wann immer es die Witterung zulässt, mindestens aber an 120 Tagen für je sechs Stunden pro Tag und mehr. Dies wird in einem Weidekalender dokumentiert. Auf der Weide hat jede Kuh ausreichend Platz: Unser Ziel sind tausend Quadratmeter pro Tier. Betriebe, denen dies nicht möglich ist, arbeiten an der Maximierung ihrer Weidefläche. Auf der Weide gibt es Schattenbäume und Schutz vor extremer Witterung sowie ständigen Zugang zu ausreichend Trinkwasser.

Jeder Bio-Hof, der Alnatura Weidemilch liefert, bestätigt, dass die Kühe von Frühjahr bis Herbst an mindestens 120 Tagen im Jahr für je mindestens sechs Stunden pro Tag Zugang zu Weideland haben. Dies wird in einem Weidekalender dokumentiert. Eine Auswertung der Zahlen von 2024 ergab, dass die Tiere während der Weidesaison durchschnittlich sogar 186 Tage auf der Weide waren.

Die Weidesaison geht in der Regel von April bis Oktober. Im nasskalten Herbst und im Winter bleiben die Tiere überwiegend im Stall. Warum? Die Weide würde sich in eine matschige Fläche verwandeln, deren Grasnarbe durch den Tritt der Tiere zerstört würde. Für die Landwirtinnen und Landwirte geht die Weidesaison aber auch in den kalten Monaten weiter, beispielsweise indem sie Zäune reparieren und pflegen.

Auf der Weide hat jede Kuh ausreichend Platz, unser Ziel sind tausend Quadratmeter pro Tier. Betriebe, denen dies nicht möglich ist, arbeiten an der Maximierung ihrer Weidefläche. Das bedeutet: Sie erstellen eine Übersicht der möglichen Weideflächen und der Infrastruktur. Am Ende beschreiben die Landwirtinnen und Landwirte ihre individuellen Möglichkeiten, ein Maximum an Weide anzubieten.

In einem Weidekalender wird dokumentiert, wann und wie lange die Tiere pro Tag auf die Weide gelassen wurden. Die Auswertung des Kalenders erfolgt am Ende der Weidesaison.

Die Alnatura Weidemilch-Produkte sind deutschlandweit erhältlich. Dahinter stehen vier Partnermolkereien mit ihren insgesamt etwa 820 Bio-Höfen beziehungsweise etwa 35 000 Kühen (Stand Weidesaison 2024).

Die Weidehaltung braucht eine entsprechende Infrastruktur. Angefangen beim Weg vom Stall auf die Weide, der abgesichert sein sollte und auf dem die Tiere gut laufen können. Weiter über die Wasserversorgung, die mitunter sehr aufwendig unter der Erde verlegt werden muss. Nicht zu vergessen die Zäune, die es zu setzen und zu erhalten gilt. Sind Weide und Stall zu weit voneinander entfernt, was mitunter vorkommt, müssen Betriebe sogar auf Weidemelken umstellen. All dies erfordert Investitionen und nimmt wertvolle Arbeitszeit in Anspruch – und das nicht nur während der Umstellung auf Weidehaltung, sondern auch später, wenn alles eingespielt ist. Außerdem geben die Kühe bei Weidehaltung weniger Milch im Vergleich zur ganzjährigen Stallhaltung.

Zunächst: Beide Milchsorten werden nach Bio-Richtlinien erzeugt. Bei der Alnatura Weidemilch liegt der Schwerpunkt auf klaren Regeln zum garantierten Weidegang. Bei der Heumilch hingegen liegt der Fokus auf dem Futter. „Heumilchkühe“ genießen eine traditionelle Fütterung: im Sommer Gräser und Kräuter auf der Weide, im Winter Heu. Ergänzend gibt es je nach Bedarf zum Beispiel ein wenig Getreide und Lupinenmehl. Auf Silage oder andere Gärfuttermittel wird verzichtet.

Zunächst: Beide Milchsorten werden nach Bio-Richtlinien erzeugt. Bei Alnatura Weidemilch liegt der Schwerpunkt auf klaren Regeln zum garantierten Weidegang. Bei der Alnatura Alpenmilch steht die geografische Herkunft im Vordergrund. Sie stammt, der Name sagt es schon, aus den Alpen und dem Alpenvorland. In kleinen Familienbetrieben können sich die Bio-Bäuerinnen und -Bauern individuell um ihre Tiere kümmern. Die extensive Landwirtschaft der Höfe trägt zum Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft der Alpenregion bei. Zudem ist die Alnatura Alpenmilch eine hocherhitzte Milch und damit ungeöffnet mehrere Monate haltbar, während die Alnatura Weidemilch eine frische Milch ist, die innerhalb weniger Tage verbraucht werden sollte.

FAQ
Weitere Fragen zur Alnatura-Weidemilch

(Stand 01/2025)

Zunächst: Beide Milchsorten werden nach Bio-Richtlinien erzeugt. Bei der Alnatura Weidemilch liegt der Schwerpunkt auf klaren Regeln zum garantierten Weidegang. Bei Milch der Alnatura Initiative Kuh & Kalb steht die kuhgebundene Kälberaufzucht im Fokus. Bei dieser Milch wird garantiert, dass die Kälber bei einer Mutter- oder Ammenkuh aufwachsen und mindestens drei Monate gesäugt werden.

Der Begriff „Weidemilch“ ist lebensmittelrechtlich nicht geregelt, dementsprechend gibt es auch kein offizielles Siegel. Für uns war das der Grund, klare und strenge Alnatura Weidemilch-Kriterien zu erarbeiten.

Ja. Auch wenn die Kühe „nur“ von April bis Oktober auf der Weide stehen, nennen wir die Milch ganzjährig Weidemilch. Denn für die Landwirtinnen und Landwirte bedeutet Weidehaltung eine grundsätzliche Umstellung des Haltungssystems. Hiervon ist das Management der Herde rund ums Jahr betroffen und auch die Arbeiten auf dem Hof richten sich außerhalb der Weidesaison darauf aus, alles für die nächste Weidesaison vorzubereiten. So werden die kalten Monate beispielsweise genutzt, um Zäune zu reparieren und zu pflegen.

Im Sommer können die Kühe neben der Weide frisches Gras, Kleegras, Silage und auch Kraftfutter (zum Beispiel Getreide) erhalten, im Winter Heu, Silage und gegebenenfalls Kraftfutter. Was und wie viel von welchem Futter eingesetzt wird, ist je nach Betrieb unterschiedlich.

Nein, in den Supermarktregalen gibt es sowohl konventionelle als auch Bio-Weidemilch. Unter der Marke Alnatura finden Sie ausschließlich Weidemilch in Bio-Qualität.

Ja, die Tiere haben auf der Weide ständig Zugang zu Trinkwasser in ausreichender Menge. Dies schreiben die Kriterien der Alnatura Weidemilch verbindlich vor.

Ja, es befinden sich Schattenbäume und Schutzmöglichkeiten vor Witterungsextremen auf der Weide. Dies schreiben die Kriterien der Alnatura Weidemilch verbindlich vor.

Weideflächen erhalten die Artenvielfalt, denn sie sind Lebensraum für Insekten, Vögel und weitere Tier- und Pflanzenarten. Man weiß beispielsweise, dass bis zu hundert verschiedene Insektenarten in einem Kuhfladen leben und für Kiebitz, Rotmilan oder Fledermaus Nahrung sein können. Die Weide ist ein Vogelparadies! Zudem regt die Weidehaltung Graswachstum und Wurzelbildung an – dies fördert den Humusaufbau und damit die Bindung von CO2. Studie als PDF-Datei auf bmel.de (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)

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