Alnatura
Landwirtin von Gutmoenchhof im Getreidefeld

Initiative Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI)

Alnatura hat die Initiative ins Leben gerufen, die Teil des Förderprojekts »Gemeinsam Boden gut machen« des Naturschutzbundes Deutschland e. V. (NABU) ist. Seit 2015 unterstützt Alnatura aktiv Bäuerinnen und Bauern in Deutschland bei der Umstellung ihrer Höfe auf den Bio-Landbau.
Mann mit Hut sitzt lächelnd in grünem Traktor auf Feld mit Pflanzen.
22.000 Hektar
umgestellt seit 2015

Das wurde bereits erreicht:

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Icon einer Scheune

Zahlreiche umgestaltete landwirtschaftliche Betriebe

144 Höfe mit einer landwirtschaftlichen Fläche von zusammen rund 22 000 Hektar wurden durch die Alnatura Bio-Bauern-Initiative bereits bei der Umstellung auf Bio unterstützt.

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Sich schüttelnde Hände, die gemeinsam ein Herz bilden.

Eine sinnvoll eingesetzte finanzielle Unterstützung

Die Höfe erhalten jeweils bis zu 40.000 Euro. Diese Förderung können sie für benötigte landwirtschaftliche Investitionen einsetzen.

Zum Beispiel für eine neue Mühle, einen neuen Stall, Anbaugeräte oder ressourcenschonendere Technik für die ökologische Bewirtschaftung.

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Sparschwein-Icon mit grünen farblichem Akzent.

Millionen für den Ausbau des ökologischen Landbaus

Für die Förderung stellt Alnatura jährlich einen sechsstelligen Betrag bereit – über 3,2 Millionen Euro flossen seit 2015 bereits in das Projekt.

Produkte der Alnatura Bio-Bauern-Initiative

Mit dem Kauf dieser Produkte können Alnatura Kundinnen und Kunden einen Beitrag leisten

Was ist der Hintergrund dieser Initiative von Alnatura?

  • Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln wächst in Deutschland stärker als die Bio-Anbaufläche

  • Zu wenige Betriebe stellen auf Öko-Landbau um

  • Einige entscheiden sich sogar für die Rückumstellung von Bio auf konventionell.

Die Gründe sind vielfältig, die Folgen eindeutig: Immer mehr Bio-Rohstoffe müssen importiert werden.

FAQ
Warum brauchen wir mehr Bio-Produkte?

Der Bio-Landbau hat erwiesenermaßen positive Auswirkungen auf gleich mehrere Umweltherausforderungen der heutigen Zeit:

Die Artenvielfalt und -häufigkeit auf biologisch bewirtschafteten Flächen ist höher.

Quelle: Thünen Report 65, 2019.

Das Bodenleben ist vielfältiger. Dadurch wird die Bodenqualität verbessert (Nature, 2026) und Böden können Wasser besser speichern (Thünen Report 65, 2019).

Quellen:
Nature 650, 367-373, Köninger, J., Labouyrie, M., Ballabio, C. et al., Pesticide residues alter taxonomic and functional biodiversity in soils, 2026
Johann Heinrich von Thünen-Institut, Thünen-Report 65, Sanders, J., Heß, J., Leistungen des ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft, 2019

Durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger und Pestizide können diese Stoffe und daraus entstehender Abbauprodukte erst gar nicht in Gewässer, Böden und die Atmosphäre gelangen.

Ein Beispiel: Im konventionellen Landbau werden vorwiegend synthetische Dünger eingesetzt, welche unter hohem Energieaufwand und damit verbundenen Emissionen produziert werden und bei übermäßiger Ausbringung klimawirksames Lachgas emittieren.

Im Bio-Landbau werden natürliche Dünger eingesetzt, beispielsweise sogenannte Humusmehrer wie Kleegras, und mehrjährige Futterleguminosen wie Luzerne. Sie werden in die Fruchtfolge eingefügt. Das im Boden verbleibende Wurzelwerk führt zu einer natürlichen Düngung des Bodens (Thünen-Institut, 2025).

Quelle:
Johann Heinrich von Thünen-Institut, Thünen-Report 125, Brügge, K., Don, A., Einfluss der ökologischen Landwirtschaft auf den Bodenkohlenstoff: Ergebnisse aus Bodeninventuren in Deutschland, Braunschweig, 2025.

Mit dem Projekt „Gemeinsam Boden gut machen“ leistet der NABU zusammen mit Landwirt*innen und unterstützenden Firmen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, zur Verbesserung unserer Böden und zum Schutz der Artenvielfalt.

Video
10 Jahre "Gemeinsam Boden gut machen"

Bio-wissen
Warum stellen nicht mehr landwirtschaftliche Betriebe auf ökologischen Landbau um?

Die Umstellung auf Bio ist also für die meisten Betriebe nicht aus eigener Kraft zu schaffen:

  1. Hohe Investitionskosten stellen für viele Landwirtinnen und Landwirte eine Herausforderung/eine Hürde dar.

  2. Vor allem in der Umstellungsphase ist der Arbeitsaufwand höher als in der konventionellen Landwirtschaft.

  3. Zusätzlich dürfen neue Bio-Betriebe ihre Erzeugnisse erst nach einer bis zu zweijährigen Umstellungszeit als Bio-Lebensmittel vermarkten.

Die ABBI (Alnatura Bio-Bauern-Initiative) Bauern der Familie Knöfel wohnen mit vier Töchtern in Edertal-Anraff in Nordhessen. Sie haben 2015 von konventioneller Landwirtschaft auf einen vollerwerblichen Bio-Landbau umgestellt. Die Umstellung wurde durch die Alnatura Bio-Bauern-Initiative gefördert.

Bio-Hof im Porträt

Die ABBI (Alnatura Bio-Bauern-Initiative) Bauern der Familie Knöfel wohnen mit vier Töchtern in Edertal-Anraff in Nordhessen.

Porträts einiger ABBI-Betriebe

Mann mit Hut sitzt lächelnd in grünem Traktor auf Feld mit Pflanzen.

Christoph Rittler – begeistert von der Schwarzen Johannisbeere

Erst kam die NABU-Förderung im Rahmen des ABBI-Projektes – sein Johannisbeersaft ist nun in einem Alnatura Produkt.
Mehrere Trauben grüner Weintrauben hängen an einem Weinstock mit grünen Blättern.

Die Brand-Brüder schwören auf Bio

Bio-Wein aus der Pfalz: Ein Beispiel für die Umstellung auf Bio-Landbau mithilfe der Alnatura Bio-Bauern-Initiative
Bild der Familie Knoefel am Eingang zu ihrem Hof. Rechts der Familienhund. Zwei Erwachsene und drei Kinder. Im Hintergrund das Wohnhaus (Fachwerk).

Alexandra und Jan Knöfel – Bioland-Hof aus Nordhessen

Ein Beispiel für die Umstellung auf Bio-Landbau mithilfe der Alnatura Bio-Bauern-Initiative
Herr Trumpfheller in mitten seiner Ziegenherde.

Hans Trumpfheller – auf die Ziege gekommen

Ein Beispiel für die Umstellung auf Bio-Landbau mithilfe der Alnatura Bio-Bauern-Initiative
Mann mit Hut steht neben Frau mit Hut und Stock in grünem Feld vor einer Herde Schafe und einem großen Hund.

Christiane Geiger und Dieter Michler – von Schafen und Wölfen

Ein Beispiel für die Umstellung auf Bio-Landbau mithilfe der Alnatura Bio-Bauern-Initiative
Bauer betrachtet junge Nussbäume.

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Ein Beispiel für die Umstellung auf Bio-Landbau mithilfe der Alnatura Bio-Bauern-Initiative

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