Wissenswertes zur Kiwi
Aus China und nicht etwa Neuseeland kam sie ursprünglich: Yan tao, die Eselsfrucht, der Schafs- oder Affenpfirsich, bis 1959 als "Chinesische Stachelbeere" bekannt.
Dann taufte sie ein cleverer Händler aus San Francisco auf den Namen "Kiwi", in Anlehnung an einen braunen, flugunfähigen Vogel - das Nationaltier Neuseelands. Nun war es passiert: Eine Explosion der Nachfrage ging über den Globus. Neuseeland hatte sich zu der Zeit bereits um Nachzucht und Plantagen-Anbau verdient gemacht.
Alnatura Rezepte mit Kiwi
Zubereitung und Verzehr der Kiwi
Die Kiwi ist eine äußerst vielseitige Frucht, die auf verschiedene Weisen zubereitet werden kann. Neben dem simplen, rohen Verzehr durch genüssliches Auslöffeln, haben sich viele Formen der Zubereitung herausgebildet: einkochen, kandieren, trocknen, dünsten, braten, flambieren, frittieren, grillen, marinieren, verarbeitet zu Likör, Fruchtsaft oder Sorbet ...
Eine der einfachsten und beliebtesten Methoden ist, die Kiwi einfach zu schälen und in Scheiben oder Würfel zu schneiden. Diese können direkt verzehrt oder zu verschiedenen Gerichten hinzugefügt werden.
Die Schale der Kiwi ist zwar essbar, wird aber oft aufgrund ihrer pelzigen Textur entfernt. Wenn Sie die Schale dennoch essen möchten, sollten Sie die Frucht gründlich waschen, um eventuelle Rückstände zu entfernen.
Kiwi-Scheiben sind eine hervorragende Ergänzung zu Obstsalaten, Desserts und Frühstücksgerichten. Sie können auch in Smoothies gemischt werden, um diesen eine erfrischende Note zu verleihen. Eine weitere kreative Möglichkeit ist, die Kiwi in Salsas oder Chutneys zu verwenden. Ihr süß-säuerlicher Geschmack harmoniert gut mit herzhaften Zutaten wie Avocado, Tomaten und Zwiebeln. Dies kann eine interessante und exotische Beilage zu gegrilltem Fleisch oder Fisch sein.
Für Backliebhaber gibt es zahlreiche Rezepte, die Kiwi als Zutat verwenden. Kiwi-Törtchen, Kuchen und Muffins sind nur einige Beispiele dafür, wie diese Frucht in Backwaren integriert werden kann. Auch als Belag für Pfannkuchen oder Waffeln eignet sich die Kiwi hervorragend. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, und die Kiwi kann auf viele Weisen verwendet werden, um Ihre Mahlzeiten aufzupeppen.
FAQLagerung und Haltbarkeit von Kiwi
Die richtige Lagerung der Kiwi ist entscheidend, um ihre Frische und ihren Geschmack zu bewahren. Unreife Kiwis sollten bei Zimmertemperatur gelagert werden, bis sie weich und essbereit sind. Dieser Reifungsprozess kann je nach Frucht und Umgebungstemperatur einige Tage bis eine Woche dauern.
Um den Reifungsprozess zu beschleunigen, können Sie die Kiwis in eine Papiertüte legen und eine Banane oder einen Apfel hinzufügen. Diese Früchte geben Ethylengas ab, das die Reifung fördert.
Reife Kiwis sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden, um ihre Haltbarkeit zu verlängern. Im Kühlschrank können sie bis zu zwei Wochen frisch bleiben. Es ist ratsam, die Kiwis in einem luftdichten Behälter zu lagern, um zu verhindern, dass sie Feuchtigkeit verlieren und austrocknen. Wenn Sie die Kiwis in Scheiben geschnitten haben, sollten Sie sie innerhalb weniger Tage konsumieren, um den besten Geschmack und die beste Textur zu gewährleisten.
Ja, Sie können Kiwi einfrieren. Gefrorene Kiwis sind eine weitere Möglichkeit, die Frucht länger haltbar zu machen.
Schälen und schneiden Sie die Kiwis in Scheiben und legen Sie sie nebeneinander in einer einzigen Schicht auf eine Unterlage. Nutzen sie eine Unterlage, die in ihr Gefrierfach passt. Sobald die Scheiben gefroren sind, können Sie sie in einen luftdichten Behälter oder Gefrierbeutel umpacken und platzsparender aufbewahren.
Gefrorene Kiwis sind ideal für Smoothies oder Desserts und behalten ihre Nährstoffe und ihren Geschmack für mehrere Monate.

Tipp Noch ein paar Tipps rund um die Kiwi
Eine Kiwi kann beim Einkauf noch unreif und hart sein, sie reift dann nach.
Kiwi in Milch- oder Sahnespeisen macht diese bitter. Das können Sie verhindern, indem Sie die geschälte Kiwi-Frucht zuvor mit heißem Wasser übergießen und etwas ziehen lassen!
Eine Kiwipflanze im eigenen Garten? Ja, als Kletterpflanze am Spalier. Diese schenkt uns häufig selbst in unseren Breiten eine reiche Ernten und süße Früchte.