Eine Heimat für Störche

Im Sommer 2014 haben Alnatura Kunden ihre Lieblings-BUND-Projekte gewählt und insgesamt 158.000 Euro an Spenden ermöglicht. Wir stellen an dieser Stelle jeden Monat Projekte vor, die mit Ihrer Hilfe gefördert wurden.

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Vor über zwanzig Jahren erwarb der BUND Hamburg südlich der Elbe im Stadtteil Neuland eine artenreiche Feuchtwiese und legte damit den Grundstein für das "Storchenprojekt". Anfang 1994 begann der BUND dann mit der Umgestaltung der Fläche. So sollten auf der bereits sehr artenreichen Wiese optimale Lebensbedingungen für Frösche, Kröten und andere Amphibien geschaffen und damit die Speisekarte der in Hamburg selten gewordenen Störche erweitert werden. Ehrenamtliche und auch beauftragte Firmen trugen Boden ab, verbreiterten und verlängerten Gräben und legten Einbuchtungen, sogenannte Grabentaschen, an. Die so entstandenen rund 1.500 Quadratmeter Gewässer und Überschwemmungsflächen entwickelten sich zu einem Paradies für Vögel. Auch der Amphibienbestand hat sich, wie erhofft, kontinuierlich vergrößert.

Seitdem sieht man auf der Wiese Störche bei der Futtersuche und seit rund zehn Jahren brütet ein Storchenpaar regelmäßig auf dem frei stehenden, acht Meter hohen Storchenhorst inmitten der Wiese.

Die Fläche bietet inzwischen so viel Nahrung für Störche, dass eine weitere Storchenfamilie angesiedelt werden könnte. Darum hat sich der BUND Hamburg 2014 entschlossen, aus Mitteln des Alnatura Spendenprojekts einen zweiten Mast mit einem Storchenhorst aufzustellen. Im November letzten Jahres haben BUND-Ehrenamtliche darum ein sturmfestes Fundament gelegt und mit vereinten Kräften den zusätzlichen Mast eingesetzt. Jetzt kann eine neue Storchenfamilie nach Hamburg kommen.

››› Gastbeitrag Paul Schmid, BUND Hamburg