Boden aufbauen helfen

Was kostet ein Bio-Produkt wirklich? Alnatura hat für Demeter-Milchprodukte eine Studie beauftragt. Die Ergebnisse sind erstaunlich.

Alnatura Rahmjoghurt Kefir Bio

So billig? So teuer? Preisschilder sollen uns sagen, was ein Produkt kostet. Doch meistens nennen sie nur die halbe Wahrheit. Stünde die ganze Wahrheit auf dem Etikett, müsste Vieles mehr kosten – weil dann auch die Umweltkosten berücksichtigt wären. Also die Kosten, die anfallen, um zum Beispiel die Luft, das Wasser und den Boden von Verschmutzungen zu reinigen. In der Regel kommen wir Steuerzahler und Verbraucher, nicht jedoch die Verursacher, für die Reparatur der Umwelt auf.

Wie hoch die Folgekosten menschlichen Handelns für die Umwelt sind, kann man messen. Alnatura hat deshalb im vergangenen Jahr eine Studie bei Soil & More International in Auftrag gegeben. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Folgen und damit welche Gesamtkosten der bio-dynamische Landbau nach sich zieht. Untersucht wurden 16 Demeter-Betriebe der Schrozberger Milchbauern. Deren Erzeugnisse stehen auch in den Alnatura Kühlregalen.

Das Ergebnis

Die Markenprodukte, die die Schrozberger Milchbauern für Alnatura herstellen (s. Bild),  verursachen keine Folgekosten für die Allgemeinheit. Im Gegenteil: Sie erzeugen für Mensch und Umwelt einen messbaren Nutzen.

In Zahlen bedeutet das: Die biodynamische Milchviehwirtschaft baut pro kg erzeugter Milch rund 1,33 kg Oberboden auf, dieser wiederum bindet zusätzliches CO2, pro kg Milch sind das rund 360g CO2. Die konventionelle Landwirtschaft dagegen setzt CO2 frei.

In Geld bewertet: Die Alnatura Produkte der Schrozberger Milchbauern entlasten die Allgemeinheit mit jedem kg Milch um fünf Cent. Umgekehrt verursachen konventionelle Milchlandwirte einen ökonomischen Schaden von bis zu 18 Cent pro kg Milch.

Fazit: Konventionelle Milch müsste also deutlich mehr kosten – und Bewertungen, was "teuer" oder "billig" ist, würden in ein ganz anderes Licht gerückt. Ab sofort steht deshalb auf jeder Verpackung der Schrozberger Molkerei, wie viel Boden durch dieses eine Produkt gut gemacht werden konnte. Die ganze Studie kann hier nachgelesen werden.