Mit Alnatura wirken

Alnatura wächst und sucht viele neue Kolleginnen und Kollegen, zum Beispiel Gebietsverantwortliche für die Filialen. Aber was macht ein GV (so die interne Abkürzung) eigentlich? Ein Tagebuch von Alnatura Gebietsverantwortlichem Sascha Jendrzej.

Gebietsverantwortliche sind für den Erfolg in ihrer Region mit zehn bis zwölf Filialen verantwortlich. Sie legen die betriebswirtschaftlichen Ziele fest und unterstützen ihre Filialen bei deren Umsetzung. Sie verantworten die Filialbesetzungen und unterstützen Ihre Filialleiter/-innen bei der Mitarbeiterführung und -entwicklung. Hier ein Ausschnitt aus dem Tagebuch eines Alnatura Gebietsverantwortlichen:

16. Oktober
Gut, dass die Filialleitersitzung voller Infos vorbei ist. Die Zeit braucht man, aber woanders fehlt sie. In ein paar Filialen gibt es im Anschluss noch Gesprächsbedarf. Das neue Lagerverwaltungssystem läuft, und es kommen auch Waren in den Filialen an. Jetzt müssen es noch überall die Richtigen in der richtigen Menge sein. Nun muss ich den Filialleitern erklären, dass es bei den neuen Prozessen wie üblich Kinderkrankheiten gibt – zum Beispiel bei P. muss ich morgen vorbei. Er hat sich sehr aufgeregt. Mal sehen, was dahinter steckt. In seiner Filiale ist eine Baustelle vor der Tür, und er hat viele neue Mitarbeiter. Er ist selbst erst seit ein paar Monaten bei uns.

20. Oktober
Die vielen neuen Anforderungen waren tatsächlich etwas viel für P. Wir haben uns eine Stunde im Büro Zeit genommen und sind gemeinsam die wichtigsten Punkte durchgegangen. Ich muss aufpassen, dass ich nicht seine Arbeit mache, ihn gleichzeitig aber unterstütze, seine Aufgabe besser wahrzunehmen.

22. Oktober
Weihnachten rückt immer näher. Eine Rundfahrt im Gebiet habe ich schon hinter mir. Heute will ich weitere fünf Filialen besuchen. Die Bestellungen sind das Wichtigste. Die Weihnachts-Aufbauten in den Filialen, wo ich vergangene Woche war, waren fast alle sehr schön und manchmal überraschend. Ein Lehrling in einer Filiale hatte eine super Deko-Idee. Die junge Dame werde ich im Auge behalten. Sie hat schon nach kurzer Zeit ein tolles Gefühl für die Bäckerei-Bestellungen. Vielleicht wird sie mal Filialleiterin.

23. Oktober
Gebietssitzung: Noch mal alles besprochen für Weihnachten. In manchen Filialen werden Stunden von Mitarbeitern erhöht. Kunden sollen auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht werden, wie sie Lebensmittel für die Feiertage vorbestellen können. Die Stimmung war gut. P. hat von Erfolgen berichtet. Er hat jetzt regelmäßig Kontakt mit der Filiale in der Nachbarstadt und tauscht sich mit Kollegin M. zum beiderseitigen Vorteil aus. P. bringt nämlich die Kompetenz in den Abläufen von seinem letzten Arbeitgeber mit. M. kann ihm einiges über unsere Kultur – vor allem die Verantwortung, die ein Filialleiter hat – nahebringen.

15. November
In einer Filiale ist bald Wiedereröffnung nach dem Umbau, hoffentlich haben wir an alles gedacht. Werden die Handwerker auch pünktlich fertig? Es wird schon toll werden. *Telefon klingelt* Die nächste Neueröffnung kommt doch schon im Januar, stellt sich heraus. Wie gut, dass wir schon einige Mitarbeiter gefunden haben, die noch fehlenden werden wir sicher auch schnell finden.

03. Dezember
Wie gut, dass ab und an auch mal Stau auf der Autobahn ist, da kann man in Ruhe einige Telefonate führen und schon Dinge abarbeiten. Die Zusammenarbeit mit der Unternehmenszentrale in Bickenbach funktioniert gut. Gestern konnten wir unser Projekt abschließen. Ist schon toll, was wir gemeinsam entwickeln und bewegen.

27. Dezember
Zwei Monate habe ich nix aufgeschrieben – bin nur noch rumgefahren und habe von zu Hause gearbeitet – und natürlich war ich bei den monatlichen Meetings mit den anderen GVs und meinem Chef. Alles hat geklappt – P. hat ein sehr gutes Weihnachten gehabt und ist stolz, dass er es allein geschafft hat. Sein Team steht voll hinter ihm. Mit M. möchte er im nächsten Jahr einmal Filialtausch machen – Perspektivenwechsel. Eine gute Idee.

Zum Jahreswechsel
Schön, wenn die Filialleiter die Verantwortung annehmen. Naja, meine ist auch nicht grad klein. Aber das wollte ich ja. Wunderbar: ich kann mir meine Zeit und meine Schwerpunkte wirklich selbst einteilen. Nächstes Jahr möchte ich Delegieren von Führungsaufgaben auch in den Sitzungen zum Thema machen – steht in den Geschäftsjahreszielen drin und ist auch meins.