01.04.2017

WALA / Dr. Hauschka – Schönes erleben

"Wie viele Heilpflanzen gibt es im WALA-Heilpflanzengarten?" Wer die Frage richtig mit "150" beantwortete, konnte einen Erlebnistag bei der WALA Heilmittel GmbH, Hersteller der Naturkosmetikmarke Dr. Hauschka, gewinnen. Alnatura war als Kooperationspartner des Gewinnspiels mit dabei.

Platzhalter

Aus ganz Deutschland kamen die Gewinner des Preisausschreibens ins schwäbische Bad Boll, um dort einen Erlebnistag rund um das Thema Naturkosmetik von Dr. Hauschka zu verbringen. Die rund 30 Besucherinnen, Männer waren deutlich in der Minderheit, wurden von Dr. Johannes Stellmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der WALA, und Professor Dr. Götz Rehn, Gründer und Geschäftsführer von Alnatura, begrüßt. Stellmann und Rehn erzählten von der Philosophie ihrer Unternehmen, von ihrer Überzeugung, Motivation und ihren Zielen. Beide Unternehmen sind durch die anthroposophische Weltanschauung ihrer Gründer geprägt. Der anthroposophische Einfluss auf Alnatura und die WALA findet sich beispielsweise in Produkten und Rohstoffen biodynamischer Herkunft wieder, eine Landwirtschaftsform, die von Anthroposophie-Begründer Rudolf Steiner ins Leben gerufen wurde. Und seine Denkweise ist auch in der Ausrichtung des Wirtschaftens zu finden. "Die Wirtschaft soll dem Menschen dienen", so Stellmann. Die WALA ist seit 1986 eine Stiftung und vom Stiftungsgedanken ist auch Rehn seit Langem überzeugt. Wieder eine Gemeinsamkeit. Vor allem eint die WALA und Alnatura der Anspruch, die Welt mit ihren Unternehmungen zu verbessern: Alnatura getreu dem Leitspruch "Sinnvoll für Mensch und Erde", die WALA durch die Unternehmensform Stiftung, mit der sie Freiheit als Lebensform fördern will.

Erlebnistag bei der WALA Heilmittel GmbH

Nach der Unternehmensvorstellung war auch schon Zeit fürs Mittagessen, bei dem sich die gut gelaunte Besuchergruppe weiter rege austauschte. Zum Beispiel über den Preis des Gewinnspiels. Schließlich gab es ja die Wahlmöglichkeit zwischen Erlebnistag und einem Dr.Hauschka-Pflegeset. "Ach, die Produkte kann man sich im Zweifel auch selbst kaufen. Aber so ein Erlebnistag, das ist schon einmalig", bekräftigt eine Gewinnerin und wirkt zufrieden mit ihrer Entscheidung. Maren Speckmann-Munz von der WALA freut sich über ihren Besuch: "Die Gruppe ist sehr heterogen und gleichzeitig harmonisch." Madeleine Poodratchi von Alnatura bestärkt ihren Eindruck: "Mich begeistert das starke Interesse der Kunden, die zum Teil sogar von Hamburg angereist sind und sich freigenommen ­haben." Was ihr an Dr.Hauschka gefällt? "Der ganzheitliche Gedanke, die Haut wird in ihrer Individualität gestärkt und in einen harmonischen Grundzustand gebracht", schwärmt Poodratchi.

Die Gewinner hatten die Anzahl der Heilpflanzen im WALA-Garten alle richtig beantwortet – nun konnten sie ihn hautnah bei einem Rundgang erleben. Zwar blüht an einem Februartag noch nicht sehr viel, das minderte das Interesse jedoch nicht. Mit dem Bezug des Firmengebäudes 1955 war auch der Garten angelegt worden. Damals gab es dort nur lehmigen Boden, aber durch die biodynamische Bewirtschaftung wurde das 4,5 Hektar große Areal fruchtbar. Inzwischen wachsen dort rund 150 verschiedene Heilpflanzen, die vor allem für die WALA Arzneimittel ihre Verwendung finden. Für die Dr.Hauschka Kosmetik werden größere Mengen benötigt, die auf dem einen Kilo­meter entfernten Sonnenhof angebaut werden. Der Demeter-Bauernhof gehört ebenfalls zur WALA.

Erlebnistag bei der WALA Heilmittel GmbH

Nach dem Spaziergang durch den Garten wartete der Höhe­punkt des Erlebnistages auf die Besuchergruppe: der Workshop "Fühlen und Erleben". Von der Theorie ging es nun mit Wasserschalen, Mullbinden, Pinseln und Dr.Hauschka-Produkten direkt in die Praxis. Unter der fachkundigen Leitung von Beate Schönfeld verwandelte sich der Konferenzsaal in ein Spa. An jedem Platz stand alles bereit, was für anderthalb Stunden Wellness-Behandlung nötig ist. Und die begann für alle mit einem warmen Gesichts-Rosenbad. Je nach Hautbild empfahl Schönfeld darauf abgestimmte Produkte und erklärte die Anwendung. Eine empfindliche Haut sollte besser nicht mit der Waschcreme gereinigt werden, hier eignet sich die Reinigungsmilch besser. Und wer die Gesichtswaschcreme benutzt, sollte sie erst mit etwas Wasser mischen und dann "schmatzend" auf die Haut auftragen. Bloß nicht reiben. Anschließend je nach Hautbild ein Gesichtstonikum verwenden, Augen- und Tagescreme sowie eine Lippenpflege auftragen.

Besonders viel Spaß macht natürlich das Auftragen der Reinigungsmaske, die mit etwas Wasser verrührt und dann mit einem Pinsel auf die Haut aufgetragen wird. Je lustiger der Anblick mit Maske, umso schöner ist er natürlich, nachdem sie abgewaschen ist. Probieren Sie es zu Hause doch auch einmal aus!

››› Gabriele Storm