Voelkel Naturkostsäfte

Angefangen mit der fahrbaren Saftpresse "Mostmax" hat sich Voelkel über drei Generationen zu einer modernen Bio-Saftkelterei entwickelt. Wir waren zu Gast im idyllischen niedersächsischen Wendland.

Voelkel Naturkostsäfte

"Hier, in Pevestorf, im niedersächsischen Wendland, landen nur Störche und Kraniche", erzählt Stefan Voelkel mit einem Schmunzeln, während er uns eine Köstlichkeit aus Birnen, Mirabellen und Sanddornbeeren, nämlich den neuen Voelkel Naturkostsaft "Heimischer Multi", einschenkt. Zu Störchen und Kranichen gesellten sich in den 1920er-Jahren auch Margret und Karl Voelkel – ganz im Geiste der Wandervögel-Bewegung. Sie ließen sich in dem dünn besiedelten Landstrich an der Elbe nieder und pflanzten Obstbäume und -sträucher nach anthroposophischen Richtlinien an. Angefangen mit der fahrbaren Saftpresse "Mostmax" hat sich Voelkel über drei Generationen zu einer modernen Bio-Saftkelterei entwickelt, die heute mit 147 Mitarbeitern aus circa 40.000.000 Liter 155 unterschiedliche Produkte produziert und in mehr als 18 Länder exportiert.

Unverändert blieb die starke Verbundenheit zur Natur

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und heimatlichen Region – und diese wird beschützt. Nur zehn Kilometer entfernt liegt Gorleben: Die gesamte Voelkel-Belegschaft demonstriert dort mit anderen Atomkraftgegnern gegen Castortransporte und für die Energiewende. Die Bio-Saftkelterei engagiert sich vielseitig, denn, so Stefan Voelkel: "Unternehmen sollen positiv mitwirken." Wie man Wirtschaft und politisches Engagement zusammenbringt, beantwortet die BioZisch-Online-Kampagne von Voelkel. Hier heißt es: "Welche BioZisch ihr am liebsten zischt, ist eure Geschmackssache. Andere Sachen gehen uns alle an. Voelkel auch. Deshalb ist Voelkel: gegen Gentechnik, für mehr Engagement, für fairen Handel, gegen chemisch-synthetische Lebensmittel, für totale Transparenz, gegen Zusatzstoffe, gegen Atomkraft, für mehr Bio auf dem Acker, für nachhaltige Entwicklung, für erneuerbare Energien, für Artenvielfalt".

Dass Voelkel es ernst meint, sieht man an der Unternehmenstradition: Von Anfang an wirtschaftete Voelkel ganzheitlich, höchste Ansprüche an Anbau und Verarbeitung gehören zu den unumstößlichen Grundsätzen. Die Rohstoffe werden nach strengen Kriterien ausgewählt: mindestens in Bio-Qualität, aber besser noch aus biologisch-dynamischem Anbau.

Beim Stichwort Demeter fangen Stefan Voelkels Augen an zu leuchten und er schwärmt: "Demeter-Erzeugnisse sind so aromatisch und geschmacksintensiv. Abgesehen vom Genuss ist diese Landwirtschaftsweise aber auch sinnvoller, zum Beispiel für die Böden, die werden durch biologisch-dynamischen Anbau besser". Bei der Auswahl der Rohstoffe wird außerdem Wert auf Regionalität gelegt – so entscheidet sich Voelkel beispielsweise für Äpfel von nahe gelegenen Streuobstwiesen.

Gentechnik ist für Voelkel inakzeptabel – im Gegenteil,

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man kämpft für mehr Vielfalt. Das geht bei Obst und Gemüse zum Beispiel, indem man samenfeste Sorten fördert. Mit ihnen steigert sich die Vielfalt und außerdem die Autonomie der Bauern – denn nur samenfeste Sorten sind vermehrungsfähig. Und schließlich ist Voelkel beim Einkauf der Rohstoffe fairer Handel wichtig: Das Unternehmen pflegt enge Handelsbeziehungen zu seinen Erzeugern, zum Beispiel zu Magrabi Agriculture (MAFA) in Ägypten, der Orangen anbaut. Langfristige Verträge sichern und verbessern die Lebensbedingungen der Plantagenarbeiter.

Für ein so umfassendes vielfältiges Engagement wurde Voelkel dieses Jahr auch mit dem "nawi Award für nachhaltiges Wirtschaften" in der Kategorie kleine und mittlere Unternehmen ausgezeichnet. Die Jury begründet die Auszeichnung mit dem "vorbildlichen Engagement und der Integration des Nachhaltigkeitsgedankens in die eigenen Strukturen und Prozesse".

Neben dem politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Engagement

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verfolgt Voelkel noch ein weiteres Ziel: natürlicher und purer Genuss auf höchstem Niveau. Frische ist ein entscheidendes Kriterium: Möhren und Rote Bete gelangen direkt vom Feld ins Glas. Und natürlich sind Abwechslung und Vielfalt wichtig. So gibt es unter den rund 150 Voelkel-Produkten Kreationen wie "Heimischer Multi" aus Birne, Mirabelle und Sanddorn, Merlot-Traubensaft, BioZisch "Ginger Life" und Holundersaft. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Doch davon ist man bei Voelkel offensichtlich nicht gänzlich überzeugt – denn mit ungebremstem Forscherdrang werden immer neue Kreationen entwickelt. Einmal in der Woche treffen sich Voelkel-Mitarbeiter, um neue Produktideen auszuprobieren und zu diskutieren. Mittlerweile gibt es über 450 Vorschläge – und es werden wöchentlich mehr. Lächelnd verrät Stefan Voelkel: "Wir müssen uns da fast bremsen." Im Labor lässt Produktentwicklerin Adelheid Platz die vielen Ideen Wirklichkeit werden. Es beginnt mit der Recherche nach Rohwaren – wann ist Saison und wann fängt man mit der Entwicklung an? Dann gibt es immer wieder sensorische Prüfungen, also Geschmackstests und danach chemisch-physische Testreihen, bei denen zum Beispiel der pH-Wert überprüft wird. Die Entwicklung eines neuen Getränks dauert von vier Wochen bis zu einem Jahr – je nachdem, ob es sich dabei um Apfelsaft oder Piña colada handelt. Das fertige Produkt wird zunächst von Mitarbeitern verkostet und muss sich dann einer weiteren Sensorik-Prüfung beim Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) unterziehen. Und die neuesten Coups? Natürlich und noch streng geheim …

Weitere Rezeptideen und noch mehr Informationen über Voelkel unter www.voelkeljuice.de. Informationen zur BioZisch-Kampagne unter www.biozisch.info/energien/

Was man mit Voelkel Spezialitäten zaubern kann

Cool Organic Apple
3 cl Voelkel Apfelsaft / 2 cl Voelkel Orangensaft / 2 cl Mineralwasser / 1 cl Voelkel BioSirup Limette
Alle Zutaten mixen und in ein mit "crushed ice" gefülltes Cocktail-Glas geben.

Ginger Meets Calvados
150 ml Voelkel BioZisch »Ginger Life« / 100 ml Voelkel Apfelsaft / 2 cl Voelkel BioSirup Grenadine / 4 cl Calvados
Alle Zutaten mixen. Garnieren Sie das Cocktail-Glas mit frischen Früchten und servieren Sie die Cocktails auf "crushed ice".

Coffee Shooter
100 ml starker Kaffee / 150 ml BioZisch »Guarana Cola« / wahlweise ohne Alkohol oder mit 3 cl weißem Rum oder Wodka
Alle Zutaten mixen und in ein mit "crushed ice" gefülltes Cocktail-Glas geben.