Kurze Wege – lange Wirkung

Frischer geht‘s nicht: Direkt vom Feld, gesäubert und auf dem kürzesten Weg ab in die Filiale - wir stellen unsere Regionalpartner vor.

Alnatura Lieferkette

Geht man durch die Gänge des Alnatura Super Natur Marktes, schlendert am Obst- und Gemüsestand entlang, schnuppert sich bis zur Käsetheke durch, vorbei an den Kühlregalen mit den Molkerei- und Frischeprodukten, weiter bis zur Kasse, passiert man schon mal 6.000 Bio-Produkte. Ins Regal geräumt, aufgebaut und präsentiert werden sie mehrmals am Tag von den freundlichen Naturkost-Fachverkäuferinnen und -verkäufern. Das Ideal: volle Regale mit großer Auswahl, von goldgelben Bananen aus der Dominikanischen Republik oder Peru bis zum frischen Kopfsalat aus Ihrer Region – und das auch noch nach 18 Uhr, wenn Sie von der Arbeit kommen und Ihre Einkäufe erledigen.

Doch wie kommt eigentlich die Karotte vom Acker so frisch in den Gemüsekorb ihres Bio-Supermarktes? Wer holt sie wann wo ab und bringt sie in den Laden? Koordiniert wird alles vom Alnatura Unternehmenssitz aus in Bickenbach in Südhessen. Und zwar von den Sortimentsmanagern gemeinsam mit den Partnern vor Ort in den einzelnen Regionen. "Wo es irgendwie möglich ist, versuchen wir, vor allem Frischeprodukte von regionalen Partnern einzukaufen und in den nächstgelegenen Super Natur Markt liefern zu lassen", erläutert Astrid Paefgen, Leiterin des Alnatura Sortimentsmanagements. Und so hat jede Region ihre Bio-Bauernhöfe, die die jeweiligen Alnatura Filialen beliefern.

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Das Bio-Dorf Brodowin in der Uckermark beispielsweise versorgt die sechs Super Natur Märkte in Berlin mit Frischeprodukten über den Großhändlerpartner Terra Naturkost im Raum Berlin. Ebenso wie der Demeterhof Hubert Bois die Filialen in Köln und Bonn mit frischem Bio-Gemüse versorgt – hier übernimmt der Großhändlerpartner, Naturkost West, die Logistik. Die Idee dabei ist, dass Alnatura keine eigenen LKW quer über die Autobahnen durch die Bundes-republik schickt, um regional auszuliefern. Stattdessen wird die Abholung und Anlieferung der regionalen und überregionalen Produkte jeweils von einem Großhändler, der in der Region ansässig ist, organisiert und umgesetzt. Insgesamt arbeitet Alnatura mit fünf Großhandelspartnern bundesweit zusammen.

Was das bringt?

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Zuerst einmal, sehr naheliegend: Frischeprodukte können auch wirklich frisch ausgeliefert werden, weil Anbau-, Produktions- und Verkaufsort nahe beieinander liegen. Regionale, kleinbäuerliche Strukturen und handwerkliche Traditionen werden durch das Angebot regionaler Produkte in den Filialen unterstützt und gefördert, und die Bio-Landwirtschaft sowie die entsprechende Pflege der Kulturlandschaft vor Ihrer Haustüre wird gestärkt. Die Wertschöpfung bleibt ebenso in Ihrer Region, weil die Großhändler und Logistikpartner Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort schaffen. Zweitens: Kürzere Wege bedeuten zudem weniger Energieaufwand, also eine geringere Belastung für die Umwelt. Pro Jahr können dadurch viele Tonnen CO2 eingespart werden. Und schließlich: Die eingesparten Fahrkilometer reduzieren die Kosten, weil ein reduzierter Energieaufwand eine faire Preisgestaltung ermöglicht.

Auch unsere Großhandelspartner,

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wie die Firma Rinklin aus Freiburg, sind um eine nachhaltige Ausrichtung ihrer Geschäftsaktivitäten bemüht. "Neue LKW werden nur in bester Abgasnorm angeschafft, und: kein Dach mehr ohne Fotovoltaik-Anlage", erklärt Geschäftsführer Wilhelm Rinklin. Sein Unternehmen beliefert die südwestdeutschen Alnatura Filialen. Selbstverständlich sind für ihn die Rückführung recycelbarer Stoffe wie Holz, Pappe und Folie sowie die optimale Auslastung der Touren, die Vermeidung von Kälte-/Wärmeverlusten beim Be- und Entladen sowie der Einsatz von neuester Technik bei den Kühlaggregaten. Wenn möglich, werden Mehrweg-Kisten für den Transport der Frischware eingesetzt. Seine Devise lautet: "Mit den ›Ressourcen‹ Mensch, Energie und Material so umzugehen, dass man langfristig Freude daran hat."

So gehört auch eine umweltschonende Fahrweise der LKW mit zu den Zielen der Logistikpartner. Hilfreich dabei – neben einer umfassenden Schulung der Fahrer – ist hier die Technik, das sogenannte e-Save-System. Es unterstützt den Fahrer akustisch bei der Optimierung seiner Fahrweise, um Kraftstoff und Verschleißteile einzusparen.

Weitere Ideen, um Ressourcen zu sparen

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und sozial nachhaltig zu handeln, hat der Alnatura Partner Grell, der den norddeutschen Raum bedient: Um 30 Prozent der für die Ladungssicherung eingesetzten Folie zu reduzieren, wird der schleswig-holsteinische Großhändler in eine Wickelmaschine für die Rollwagen investieren. Geplant ist außerdem eine langfristige Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Werkstätten, mit dem Ziel der Integration von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt.

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Konkretes Beispiel, wie sich die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung mit sozialem Engagement verbinden lässt: In Zusammenarbeit mit der Berliner Tafel gibt der lokale Groß-händler Terra viermal wöchentlich Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, aber noch verwendbar sind, an soziale Einrichtungen und hilfsbedürftige Menschen ab.

Die einen fuhrwerken in Bayern, die andern beliefern Nord-rhein--Westfalen, sie sprechen unterschiedliche Dialekte, ticken auch manchmal verschieden, sind jeweils in ihrer Region verwurzelt, aber eines vereint sie: Sie glauben an die ökologisch erzeugten Produkte, mit denen sie die Alnatura Super Natur Märkte beliefern und sie arbeiten für Sie, unsere Kundinnen und Kunden. Damit Sie täglich und verlässlich aus der Vielfalt an regionalen und überregionalen Bio-Produkten in Ihrer Filiale auswählen können.