ausreichend (Öko-Test 06/15)

Für die aktuelle Juni-Ausgabe hat Öko-Test 20 Milchersatzgetränke untersucht. Getestet wurden neben Mandel-, Hafer-, Dinkel- und Reis-Getränken auch acht Soja-Produkte, darunter sechs Bio-Sojadrinks.

Der Alnatura Sojadrink Calcium wurde von Öko-Test zu unserem großen Bedauern mit der Note „ausreichend“ bewertet. Das Produkt entspricht in allen Punkten den hohen rechtlichen Anforderungen für ein einwandfreies Bio-Lebensmittel.

Die Abwertung wird von Öko-Test aufgrund geringster Spuren gentechnisch veränderten Pflanzenmaterials sowie Chlorat vorgenommen.

Zum Hintergrund:

Öko-Test hat in einer Probe des Alnatura Sojadrink Calcium geringste Spuren gentechnisch veränderter Bestandteile festgestellt. Im biologischen Landbau ist der Einsatz von Gentechnik verboten. Die Bio-Sojabohnen für den Alnatura Sojadrink Natur wurden nicht gentechnisch verändert.

Gentechnisch veränderte Pflanzen sind mittlerweile im konventionellen Landbau weit verbreitet. Durch Pollenflug können sich diese unerwünschten und im Bio-Landbau verbotenen Pflanzen verbreiten und so auch auf biologisch bewirtschaftete Felder gelangen. Deshalb lassen sich Spuren gentechnisch veränderter Pflanzen leider nicht immer vollständig vermeiden. Vereinzelt kann es auch beim Transport zur unbeabsichtigten Übertragung von Stäuben kommen.

Unser Herstellerpartner verarbeitet ausschließlich Bio-Soja und verfügt über ein umfassendes Qualitätssicherungssystem. Vor dem Transport werden die Fahrzeuge sorgfältig gereinigt. Die Bio-Sojabohnen für den Alnatura Sojadrink Calcium werden regelmäßig auf Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen untersucht.

Die Spuren an Chlorat im  Alnatura Sojadrink Calcium sind auf das verwendete Trinkwasser zurückzuführen. In Deutschland kontrollieren die Wasserversorger das Trinkwasser regelmäßig und versetzen es dort, wo es notwendig ist, mit einer minimalen Menge Chlor. So wird eine ständig  einwandfreie Trinkwasserqualität sichergestellt. Die von Öko-Test im Alnatura Sojadrink nachgewiesen Spuren an Chlorat liegen sehr weit unter der Menge, die selbst bei lebenslanger täglicher Aufnahme als  unbedenklich gilt.

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