Fermentierte Rote Bete

Aufwand
50min Vorbereitung
480 min Zubereitung
Vegan
Laktosefrei
Glutenfrei

Zubereitung von: Fermentierte Rote Bete

1.

Rote Bete und Meerrettich vorbereiten

Am Vortag Rote Bete putzen, schälen und in sehr dünne Scheiben hobeln. Meerrettich schälen und ebenfalls in dünne Scheiben hobeln. Beides zusammen in einer Schüssel mit 20 g Salz gut mischen und gut abgedeckt über Nacht kalt stellen.
2.

Gemüse einlegen

Am nächsten Tag 25 g Salz im Wasser auflösen. Bete und Meerrettich mitsamt dem ausgetretenen Saft in zwei sterilisierte Drahtbügelgläser (à 1 l Inhalt) geben und mit der Faust fest zusammenpressen. Mit Salzlake auffüllen (bis ca. 3 cm unter den Glasrand; restliche Lake entsorgen) und mit in Frischhaltefolie gewickelten Glasmurmeln oder Fermentiergewichten beschweren. Gäser luftdicht verschließen, in eine Auflaufform stellen (es kann Lake austreten) und bei Zimmertemperatur an einem dunklen Ort lagern.
3.

Gemüse fermentieren lassen

Nach 2–3 Tagen sollte die Fermentation beginnen. Die Gläser so lange bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis das Gemüse den gewünschten Geschmack erreicht hat (das kann 2–3 Wochen dauern). Während dieser Zeit die Gläser bei Bedarf mit frisch zubereiteter Salzlake auffüllen, das Gemüse sollte immer mit Flüssigkeit bedeckt sein. Anschließend die Gläser in den Kühlschrank stellen, um den Fermentationsprozess zu bremsen. Vorsicht! Beim Öffnen der Gläser kann es stark sprudeln!
Unser Tipp:
Experimentieren Sie einfach mal mit verschiedenen Gemüsesorten Ihrer Wahl. Beim Fermentieren von Radieschen zum Beispiel entstehen sauerkrautähnliche Geschmacksnoten. Lecker sind auch Kombinationen von Sellerie mit Thymian oder Möhren mit Frühlingslauch.

Zutaten

Für 4 Personen
800 g Rote Bete
10 g Meerrettich
45 g Salz
1 l Wasser
Empfohlene Utensilien
Auflaufform Drahtbügelglas/ -gläser Frischhaltefolie Schüssel(n)