Silikone – Enthält Naturkosmetik Silikone?

Silikone gehören zu den Kunststoffen und sind inzwischen sehr preiswert. Das breite Anwendungspotenzial reicht von Backformbeschichtungen bis zu Fugendichtungen – und auch Kosmetik. Dort finden sich vor allem in Haarshampoos, -spülungen und -sprays, aber auch in Cremes oder Falten-Fillern, Deos, Lippenstiften und mehr. In Shampoos sollen sie zum Beispiel die Haare leichter kämmbar und glänzend machen. Es wird allerdings vermutet, dass Silikone mit der Zeit auf den Haaren einen beschwerenden Film bilden könnten. Sicher ist, dass ihre Pflegewirkung gleich Null ist und dass sie sich in der Umwelt kaum abbauen. Manche Silikone, etwa Cyclomethicone, gelten zugleich als riskant für die Gesundheit.

In Naturkosmetik sind Silikone tabu. Die Hersteller haben mit Getreideproteinen und bestimmten Samenölen oder Kräuterauszügen natürliche Alternativen für Shampoos und Co. gefunden. In Cremes setzen sie wiederum auf Pflanzenöle und -extrakte, die ebenfalls für ein samtiges oder frisches Hautgefühl sorgen und zugleich nachhaltig pflegen. Und manche Produkte bleiben eben außen vor, etwa wasserfeste Wimperntusche und kussechte Lippenstifte.