Mikroplastik – was ist das und wie wird es verwendet?

Mit Mikroplastik bezeichnet man winzige Kunststoffteilchen, die sich mit bloßem Auge kaum noch erkennen lassen. Polyethylen gehört zum Beispiel dazu. Dass die Teilchen so gern in Kosmetikprodukten eingesetzt werden, liegt zum einem an ihrem guten Peelingeffekt und zum anderen an der verdickenden, filmbildenden Wirkung. Insofern reicht die Palette an Einsatzmöglichkeiten von Gesichts- und Körperpeelings über Duschgele bis zu Lippenstiften und Mascara. Über Kosmetika ins Abwasser gelangtes Mikroplastik wird nur zu einem geringen Teil in der  Kläranlage aufgefangen. Der Rest gelangt in die Flüsse und ins Meer. Als schwer abbaubare Umweltchemikalien können sie sich dort anreichern, Schadstoffe anlagern, über die Nahrungskette in Fische  und schließlich auf den Teller gelangen.

In Naturkosmetik sind Stoffe wie Polyquaternium-7, Nylon-12 und Co. seit jeher tabu. Die Hersteller verwenden dagegen natürliche Alternativen. Je nach gewünschter Härte helfen beim Abreiben von Hautschüppchen etwa gemahlenen Olivenkerne, Kieselerde oder Kleie. Auch Salzkristalle bieten sich an. Ebenso wie weiche Jojoba- oder Carnaubawachsperlen, die sich auf Auftragen auflösen und die Haut zugleich pflegen sollen.