18.08.2017

Über Verpackungen, Ökobilanzen und Kaufverhalten – am Beispiel von Konserven

Aus Einweg mach Mehrweg – Sie haben es in der Hand

CO2e-Fußabdruck im Vergleich - alnatura.de

Machen Sie aus Einweg Mehrweg und nutzen Sie Gläser z. B. zur Vorratshaltung oder zum Einkochen. So können Sie selbst die Ökobilanz verbessern.
 
Wenn aber ein Glas nach einmaliger Verwendung bzw. Entleerung entsorgt wird, ist die Ökobilanz von Glas die schlechteste im Vergleich zu anderen Verpackungsarten für Konserven.

Sie entscheiden durch Ihren Kauf

Viele Rückmeldungen unserer Kunden zeigen uns: Sie möchten gerne an Glas festhalten und können nicht so ganz glauben, dass ein sogenannter Verbundkarton (z. B. von Tetra Pak) die ökologisch bessere Wahl sein soll. Kein Wunder, gerade im Internet finden sich viele unterschiedliche, oft widersprüchliche Aussagen zum Thema Verpackungen. Welcher Quelle kann man glauben?
 
Wir können Ihnen versichern: Ökobilanzen, mit denen wir arbeiten, werden nach anerkannten wissenschaftlichen Standards gemacht. Durch sein Kaufverhalten hilft jeder einzelne mit, dass immer mehr Lebensmittel ökologisch sinnvoller verpackt werden.
 
  
Andere Länder, andere Sitten
In Skandinavien beispielsweise gibt es Konserven heute schon überwiegend im Verbundkarton anstatt im Glas.

Das Gewicht ist oft ausschlaggebend

Saft kann man in eine Glasflasche abfüllen, die ca. 180 g auf die Wage bringt oder in einen Verbundkarton (z. B. Tetra Pak), der ca. 20 g wiegt. Diese Materialmenge hat einen Einfluss auf die Ökobilanz der Verpackung, weil für sie Ressourcen abgebaut werden und Produktionsmaschinen laufen. Zudem wird durch das höhere Gewicht beim Transport der Produkte mehr Treibstoff verbraucht.
 
Übrigens: Auch eine Papiertüte kann schwerer sein als so manche Kunststofftüte. Frischfaser-Papier benötigt zudem einem hohen Energieaufwand bei der Herstellung. Die Ökobilanz kann grundsätzlich verbessern, wer die Tüten – egal ob Papier oder Kunststoff – mehrfach nutzt.