Lupine und Lupinenprodukte

Ob gemahlen oder als "Filet" – Lupine haben sich zu einem interessanten Futter- und Lebensmittel gemausert.

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Die Heimat der Lupine liegt im Mittelmeerraum. Dort wuchs die adrett blühende, aufrecht stehende Pflanze vermutlich schon vor 3.000 Jahren. Ihre Samen sind alkaloidhaltig und schmecken ausgesprochen bitter. Dabei sind sie – genau wie die Sojabohnen – reich an Eiweiß und Ballaststoffen; unter den Fettsäuren dominieren ebenfalls die ungesättigten. Ihre optimalen Wachstumsbedingungen findet die Lupine in ganz Nord- und Osteuropa. Hier wird sie seit Jahrhunderten landwirtschaftlich genutzt, um den Boden zu lockern und für die Nachfrucht vorzubereiten. Erst die Zucht bitterstoffarmer Sorten machte die Lupine auch zu einem interessanten Futter- und Lebensmittel. Mittlerweile werden die kleinen, meist beigen bis gelben Bohnen zu vielfältigen Produkten verarbeitet:

Lupinenmehl – ein Mehl für die glutenfreie Backstube, welches auch herkömmliches Gebäck locker machen und die Haltbarkeit verlängern kann.

Lupinenschrot – eine körnige Zutat in Salaten, die auch als Frühstücksbrei schmeckt oder Füllung in Gemüse und Aufläufen sein kann.

Lupinen-"Filet" – eine Art Fleischersatz auf der Basis gekochter und fein vermahlener Lupinensamen; schmeckt kross gebraten besonders gut.

Lupinenkaffee – ein koffeinfreies, malzkaffeeähnliches Instant-Getränk mit kräftig-vollmundigem Aroma.