Parmigiano Reggiano DOP

Der Parmigiano Reggiano, der berühmteste italienische Hartkäse aus Kuh-Rohmilch, verträgt ein streitbares Pendant in Rot.

Parmigiano Reggiano DOP

Zwischen Apennin und Po hat sich die Käsekunst in ihrer 800-jährigen Geschichte zur Perfektion entwickelt und macht dieses Original einzigartig. Mindestens 24 Monate reift der in Italien als "König der Käse" bezeichnete Hartkäse Parmigiano Reggiano. "DOP" heißt "Denominazione di Origine Protetta". Das bedeutet, dass nur Hartkäse, der in den Regionen Parma, Bologna, Emilia-Romagna, Modena und Mantua nach strengen Kriterien hergestellt wurde, sich "Parmigiano Reggiano DOP" nennen darf. Sein Geschmack ist vollmundig und würzig-aromatisch. Je länger die Reifezeit, desto intensiver die Aromen und umso kristalliner seine Konsistenz. Verwendet werden darf nur Rohmilch von Kühen, die ausschließlich mit Gräsern und Heu gefüttert wurden. Für ein Käserad von 36 Kilogramm Parmigiano benötigt man 576 Liter Rohmilch.

Frisch geriebener Parmesan verfeinert nicht nur jedes Pasta- und Risottogericht, sondern eignet sich hervorragend pur zum Knabbern.

Parmigiano Reggiano DOP kurz gefasst:
Käsesorte: Hartkäse
Herkunft: ÖMA/Italien, Regionen Parma, Bologna, Emilia-Romagna, Mantua, Modena
Fett i. Tr.: mind. 32 %, absolut ca. 21 %
Salzgehalt: ca. 1,5 % (Meersalz)  
Milchart: Kuh-Rohmilch, Kälberlab

Rezept-Tipp Parmigiano Reggiano:
Rucola auf flachem Teller anrichten. Aceto Balsamico und Olivenöl darüber träufeln und mit wenig Pfeffer würzen. Reichlich Parmigiano grob darüber hobeln, und fertig ist eine klassische italienische Vorspeise.

Welcher Wein passt zum Parmigiano Reggiano?
Zum Parmigiano darf es ruhig Rotwein sein, der eine ausgeprägte Säurestruktur mit gut eingebundenen Tanninen hat. Gerne auch etwas gereiftere, mürbere Rotweine, die sich wohltuend mit den würzigen Aromen und der kristallinen Struktur des Parmigiano ergänzen. Hier dürfen zwei stolze Eigenbrötler aufeinander treffen, die sich aber erstaunlich wohlgesinnt sein können.