Qualität: Das Besondere an Bio-Milch

Die Erzeugung von Bio-Milch erfordert einen hohen Arbeitseinsatz auf den Bio-Bauernhöfen: Bio-Milchkühe verbringen viel Zeit auf der Weide und fressen dort saftiges Gras, Klee und Kräuter, so viel sie mögen. Sie haben reichlich Platz im Stall und weiche Einstreu auf den Liegeflächen. Jede Kuh hat einen Fressplatz, an dem sie Heu, Silage und etwas Bio-Kraftfutter bekommt – selbstverständlich ohne Gentechnik.

Mädchen trinkt Bio-Milch

Durch das Grasen auf den Weiden tragen die Bio-Kühe dazu bei, Kulturflächen zu erhalten. Und: Bio-Kühe machen nicht nur aus Gras und Klee Milch, sondern versorgen auch die Felder mit wertvollem Dünger und schließen so den Nährstoffkreislauf des Bio-Bauernhofs. Ihre "Leibspeise" Klee bindet Stickstoff im Boden. Das macht die mineralischen Stickstoffdünger der konventionellen Landwirtschaft überflüssig. Synthetische Pestizide kommen nicht zum Einsatz.

In der Bio-Landwirtschaft werden die Kälber mit Muttermilch aufgezogen und nicht mit Milchaustauschern aus pflanzlichen Eiweißen, wie in der konventionellen Milchviehhaltung durchaus üblich. Der artgerechte Umgang mit den Tieren hält sie vorbeugend gesund. Eine präventive Gabe von Antibiotika ist im Öko-Landbau nicht gestattet. Im Krankheitsfall eines seiner Tiere bevorzugt der Bio-Bauer Naturheilverfahren.

Angekommen in der Molkerei, wird die Alnatura Bio-Frischmilch pasteurisiert und teilhomogenisiert, um ein Aufrahmen des Milchfetts zu verhindern. Sowohl die Bio-Milchbauern als auch die Molkereien und Alnatura selbst werden regelmäßig in strengen Betriebskontrollen gemäß EU-Verordnung Öko-Landbau bzw. zusätzlich gemäß den Richtlinien eines Bio-Anbauverbandes durch sachverständige Dritte geprüft.