30.10.2018

Erkältungen vorbeugen

Entspannt durch die Erkältungszeit - Wie sie eine Erkältung vorbeugen - einfach mit umsetzbaren Tipps!

Kaum werden die Tage kürzer, fängt das große Niesen und Husten an – das muss nicht sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie gut durch die Erkältungszeit kommen.

Handhygiene

Neun von zehn Infektionen übertragen sich über die Hände. Der Infizierte hustet oder niest sich in die Hand, fasst anschließend zum Beispiel eine Türklinke an. Der Nächste, der sie berührt, kann sich anstecken, wenn er danach mit der Hand etwa über Nase oder Lippen fährt. 

Deshalb ist häufiges Händewaschen ein Muss.
Gründliches Säubern von Handinnenflächen und Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräumen, Daumen und Fingernägeln dauert 20 bis 30 Sekunden.
 
Beim sorgfältigen Trocknen der Hände nicht die Fingerzwischenräume vergessen. Für eine schonende Handhygiene und -pflege wählen Sie besten nach BDIH, Natrue oder Ecocert zertifizierte Naturkosmetik.
 
Ruhige Hände: Versuchen Sie, Ihr Gesicht möglichst wenig mit den Fingern zu berühren, vor allem Mund und Nase.

Frische Luft

Auch wenn es ungemütlich draußen ist: Gehen Sie bei Wind und Wetter so oft wie möglichraus an die frische Luft. Lüften Sie mehrmals täglich einige Minuten mit weit geöffnetem Fenster. Trockene Heizungsluft in geschlossenen Räumen macht die Schleimhäute von Nase und Rachen anfälliger für Schnupfen und Husten.

 
Tipp: Stellen Sie eine Schale Wasser auf die Heizung, wechseln Sie täglich das Wasser.
 
 
Schleimhäute feucht halten
Nasenduschen tun den Nasenschleimhäuten gut. Viel trinken hält die Schleimhäute von Hals und Rachen feucht.

Entspannung

Dauerhafter Stress schwächt durch die Ausschüttung von Hormonen, beispielsweise Kortisol, das Immunsystem.

Was entspannt, ist individuell:
  • Saunabesuche,
  • Meditation,
  • Yoga,
  • ein Bad,
  • Lesen oder
  • Treffen mit Freunden

Was Sie tun, um sich zu entspannen, ist also nicht entscheidend – nur, dass Sie sich Ruhe- und Erholungszeiten gönnen. Schon ein Spaziergang in der Mittagspause tut Ihnen gut.

Hyggelige Tage: Entspannung pur
Gönnen Sie sich regelmäßig entspannte Abende oder Sonntage zu Hause und genießen Sie das dänische Lebensgefühl Hygge. Das Wort stammt ursprünglich aus dem Norwegischen und bedeutet "Wohlbefinden". Umgesetzt heißt es Gemütlichkeit, das Schöne mit allen Sinnen zu genießen, gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie oder auch Stunden allein zum Beispiel mit einem guten Buch zu verbringen.
Entscheidend ist eine Atmosphäre, in der Sie sich wohlfühlen. Viele Kissen, warme Wolldecken, ein weicher Teppich und bequeme Kleidung aus Naturmaterialien wie Baumwolle und Wolle sorgen für Gemütlichkeit. Kerzenschein taucht alles in ein sanftes, warmes Licht – typisch Hygge.
Vielleicht verbrauchen Dänen deswegen im Schnitt sechs bis acht Kilogramm Kerzen pro Jahr, in Deutschland sind es im Vergleich nur zwei bis drei Kilogramm. Naturreine ätherische Öle in der Duftlampe tragen neben Kerzen ebenfalls zu einer entspannten Stimmung bei, als Düfte eignen sich zum Beispiel Lavendel, Melisse oder Sandelholz. Jetzt fehlt nur noch Ihre Lieblingsmusik, ein leckerer Kräutertee oder ein gutes Glas Wein – so einfach geht Hygge.

Warmer Tee für kalte Tage

Bewegung
Unstrittig ist der positive Einfluss von Sport. Ein moderates Ausdauertraining wie Schwimmen, Radfahren oder Joggen bringt den Kreislauf in Schwung und erhält das Immunsystem.
 
Schlaf
Wer ausreichend und gut schläft, schützt sich vor Infektanfälligkeit. Die Schlafzimmertemperatur sollte zwischen 15 und 18 Grad Celsius liegen, die Schlafdauer zwischen sieben und neun Stunden. Menschen über 65 Jahre kommen oft mit fünf Stunden Schlaf aus, während Säuglinge und Kinder mehr Schlaf benötigen.
 
Die richtige Kleidung
Grundsätzlich gilt: Warme Kleidung kann Erkältungsviren nicht abhalten. Frieren sollte man aber nicht. Am besten bewährt ist das Zwiebelprinzip, also mehrere dünne Schichten an atmungsaktiver Kleidung übereinander zu tragen. So müssen Sie draußen, in der Bahn oder im geheizten Raum weder frieren noch schwitzen.
 
Ernährung
Ernähren Sie sich ausgewogen mit viel Obst und Gemüse. Fragen Sie Ihren Hausarzt oder Heilpraktiker, welche Ernährung für Ihr Immunsystem förderlich ist.
   
 
Es hat Sie doch erwischt?
Erholen Sie sich gut - und schützen Sie die anderen vor Ansteckung. Niesen Sie in ein Papiertaschentuch und entsorgen Sie es anschließend sofort. Falls kein Taschentuch (rechtzeitig) parat ist, niesen Sie besser in die Ellenbeuge als in die Hand.

Und eine Bitte: Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind. Ihre Kolleginnen und Kollegen werden es Ihnen danken, wenn Sie sie vor der Ansteckung schützen.
 
››› Gabriele Storm
 
 
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