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In Holzlöffeln sind die Gewürze, Kardamon, Pfeffer, Sternanis, Nelken und Piment.

Warenkunde Gewürze

Wer gern mediterran, asiatisch oder indisch kocht, hat meist eine große Gewürzvielfalt zu Haus. Die "Salz- und Pfeffermonokultur" gehört zum Glück der Vergangenheit an. Lesen Sie mehr über Kurkuma, Nelke, Kümmel und Co.

Gewürzvielfalt

Die "Salz- und Pfeffermonokultur" in Deutschland gehört eindeutig der Vergangenheit an: Gern entführen wir unseren Gaumen auch in fremde Länder - und dazu gehören neben frischen Zutaten vor allem charakteristische Aromen und Gewürze, die kleine Feuerwerke an den Geschmacksnerven entzünden. Wer zu Hause mediterran, asiatisch oder indisch kocht, braucht einige Gewürze mehr.

Drei Kundenlieblinge aus dem Gewürzregal:

Vier Schüsseln sind mit verschiedenen Sorten Pfefferkörnern gefüllt und auf einer Arbeitsplatte übereinander gestapelt. Im Hintergrund ist eine Pfeffermühle zu sehen.

Porträt
Pfeffer

egal ob weiß oder schwarz - am besten frisch vermahlen verwenden. Grüner Pfeffer kann eingelegt, wie beim Pfeffersteak, gut gegessen werden, und roter Pfeffer, auch als rosa Beeren bekannt, sorgt für ein fruchtiges Aroma.

Verschiedene Currygewürze in kleinen Schälchen auf einem geblichen Untergrund. Daneben liegen eine Ingwerknolle, Pfefferkörner und Knoblauch.

Porträt
Curry

ist im eigentlichen Sinn eine Gewürzmischung, die unter anderem aus Kurkuma, Pfeffer, Chili, Kardamom, Koriandersamen, Ingwer, Kreuzkümmel, Muskat, Zimt, Bockshornkleesaat, Piment und Nelken besteht. Je nach Inhaltsstoffen kann das Curry geschmacklich variieren – von süßlich-mild bis feurig-scharf. Curry passt sehr gut zu Reisgerichten, Lamm- und Kalbfleisch, aber auch Fisch. Wer gern indisch kocht, für den ist Curry ein Muss.

Eine weiße Keramikschale gefüllt mit Kurkumapulver, außen herum liegt frischer Kurkuma - teilweise angeschnitten.

Porträt
Kurkuma

wird aus dem Wurzelstock einer Ingwer-Verwandten gewonnen. Dem Currypulver verleiht das intensivgelbe Gewürz seine Farbe. Wegen seiner farblichen Ähnlichkeit zum Safran hörte es früher auch auf den Namen "indisch Safran ". Im Aroma und Geschmack tun sich allerdings erhebliche Unterschiede auf: Dezent pfeffrig-fruchtig im Aroma und würzig im Geschmack mit leicht herber Note kommt Kurkuma in fast jedem indischen Rezept zum Einsatz, zum Beispiel in Marinaden, Bohnen- und Linsengerichten. Das Gewürz stammt ursprünglich aus Südostasien, Indien ist heute aber Hauptanbauland.

Alnatura Produkte für Gewürz-Fans

Grüne Kardamomkapseln auf und um einen großen Holzlöffel. Vier davon sind geöffnet und lassen einen Blick auf die enthaltenen Samen zu.

wissenswertes
Orientalische Gewürze

Kardamom ist ein waschechter Inder. Die rötlichbraunen Samen stammen von einer Pflanze aus der Ingwerfamilie. Eine dreijährige arbeitsintensive Wartezeit zwischen Aussaat und Ernte machen das süßlich-scharfe Gewürz zu einem der teuersten der Welt. In der indischen Küche verfeinert es zum Beispiel Biryani – ein Reisgericht, das mit Gewürznelken, Zimt und Indischem Lorbeerblatt zubereitet wird. Eine wichtige Rolle spielt Kardamom auch bei Masala Chai, dem typisch indischen Gewürztee: Je nach Rezept enthält dieser außerdem Zimt, Gewürznelken sowie schwarzen Pfeffer, Muskatblüte oder Fenchel.

Koriander ist eng mit Kümmel, Fenchel und Dill verwandt. Seine gelappten Blätter ähneln der Petersilie. In der indischen Küche werden zum einen diese Blätter verwendet – kurz vorm Servieren hinzugefügt kommt ihr zitrusartiges Aroma am besten zur Geltung. Koriandersamen werden im Ganzen oder gemahlen genutzt und harmonieren mit ihrem mildsüßlichen bis würzig-harzigen Aroma sowohl mit pikanten als auch süßen Gerichten. Da wären Marinaden, Reisgerichte, Joghurtsoßen und herzhafte Joghurtgetränke zu nennen. Koriander ist ebenfalls ein unverzichtbarer Bestandteil des Garam Masala.

Der Name Tamarinde leitet sich aus dem Arabischen ab: Tamr hindi wird die Hülsenfrucht genannt – Indische Dattel. Und das, obwohl sie eigentlich aus Afrika stammt. Das süßsäuerliche bis herbsaure Fruchtfleisch verleiht, verarbeitet zu Mus oder Paste, vielen indischen Gerichten und Chutneys ihren typischen säuerlichen Geschmack.

Weitere aromatische Gewürze im Porträt

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Porträt
Ganze Nelken

werden häufig zusammen mit Zwiebeln und Lorbeerblättern zum Würzen von Eintopf- oder Schmorgerichten, Marinaden und eingelegtem Gemüse verwendet. Unverzichtbar sind Gewürznelken zum Aromatisieren von Glühwein, Punsch und anderen Heißgetränken. Nelken haben ein ausgeprägtes warm-duftiges Aroma.

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Porträt
Gemahlene Koriandersamen

werden zum Würzen von Brotteig, Kleingebäck, Kohlgerichten, Hülsenfrüchten und Kürbis verwendet. Neben salzigen Speisen wie Fleisch, Wurst, Soße und Gemüse kann Koriander auch für Kompott und Marinaden verwendet werden.

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Porträt
Muskatnuss

ist eigentlich keine Nuss, sondern der Samen einer Beere. Das Aroma der Muskatnuss ist intensiv, würzig und unvergleichlich. Die braunen Nüsse würzen mit feurig-süßer und stark aromatischer Schärfe. Muskat passt zu Blumenkohl, Kohlrabi, Spinat und Kartoffelbrei ebenso wie zu pikantem Gebäck. Auch Suppen, Reis, Pasta, helle Soßen, Frikadellen und andere Hackfleischgerichte erhalten durch eine Prise Muskat eine runde Würze.

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Porträt
Chilis

sorgen für echte Schärfe. Häufig reicht bereits eine kleine Schote, um einen Topfinhalt in eine feurige Sache zu verwandeln – je länger sie mitkocht, desto mehr Schärfe gibt sie ab. Chilis sind besonders in der afrikanischen, lateinamerikanischen und asiatischen Küche unverzichtbar.

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Porträt
Paprika

gibt es in verschiedenen Schärfeklassen vom milden Edelsüß-Paprika bis zum scharfen Rosenpaprika. Paprika ist ein Gewürz, das in der Küche sehr häufig und vielseitig zum Einsatz kommt. Man würzt Suppen, Soßen, Fleischgerichte, Geflügel und Salate mit Paprika.

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Porträt
Kümmel

riecht süßlich und schmeckt aromatisch-herb. Somit passt er gut zu deftigen Speisen. Kümmel schmeckt auch auf Käse, wie Kochkäse oder Harzer Roller. Daneben ist Kümmel auch ein beliebtes Brotgewürz, das selbstgebackenem Brot und Brötchen Aroma verleiht.

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Porträt
Cumin/Kreuzkümmel

Das ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Cumin ist ein echtes Charaktergewürz mit einem aromatisch-würzigen, leicht bitteren und scharfen Geschmack. In indischen Gerichten entfaltet es in Form von ganzen Samen oder gemahlen sein Aroma. Die Gewürzmischung Garam Masala, Chutneys und nordindische Tandoori-Rezepte kommen nicht ohne Cumin aus.

Vier Schüsseln sind mit verschiedenen Sorten Pfefferkörnern gefüllt und auf einer Arbeitsplatte übereinander gestapelt. Im Hintergrund ist eine Pfeffermühle zu sehen.

Schon gewusst?
Bio-Gewürze

Beim biologischen Anbau von Gewürzen werden keine Pestizide eingesetzt. Ebenso ist es untersagt, Bio-Gewürze mit Gamma- oder Röntgenstrahlung zu behandeln, um sie länger haltbar zu machen.

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