FAQ Häufige Fragen
In der Muttermilch ist Fett in ausreichenden Mengen enthalten. Mit der Umstellung auf feste Nahrung empfehlen Ernährungsexperten, die Beikost mit Öl anzureichern, wenn in den Zutaten kein oder nur wenig Fett enthalten ist.
Es wird allgemein Bio-Rapsöl zur Beigabe in die Beikost empfohlen. Dabei empfiehlt es sich mindestens einen halben Teelöffel Öl (1/2 TL = ca. 2,5 g) zu fettarmen Babykost-Gläschen oder selbst zubereiteten Breien zuzugeben, insbesondere bei Gemüse-Kartoffel- /Getreidebreien und Obst-Getreidebreien.
Das Alnatura Rapsöl zur Beikostzubereitung ist rein pflanzlich und wird aus sorgfältig ausgewählten Rapssaaten hergestellt, die aus biologischer Landwirtschaft stammen.
Mit seinem milden Geschmack eignet es sich zur Ergänzung von selbst zubereiteten Breien nach dem vierten Monat. Öl unterstützt dabei, fettlösliche Vitamine aus der Nahrung aufzunehmen.
Das Öl wird in einem schonenden Herstellungsverfahren gewonnen und ständigen Qualitätskontrollen unterzogen. Dabei erfüllt es die strengen gesetzlichen Vorschriften, die für die Baby- und Kinderernährung gelten.
Fleisch versorgt den kleinen Babykörper mit Eisen – einem lebenswichtigen Spurenelement, das unter anderem für den Transport von Sauerstoff im Blut wichtig ist. Etwa ab dem sechsten Lebensmonat ist der Vorrat an Eisen, den sich das Baby im Mutterleib angelegt hat, aufgebraucht. Deshalb wird empfohlen, nach einer Eingewöhnungszeit mit Gemüsebrei, Fleisch in die Beikost einzuführen.
Die Alnatura Fleischzubereitungen lassen sich vielfältig verwenden: Sie können sie zum Beispiel unter ein Gemüsegläschen Ihrer Wahl oder unter selbst gekochte Breie rühren. Wenn Sie ein Gemüsegläschen verwenden möchten, nehmen Sie ein halbes Gläschen der Fleischzubereitung und ein halbes 190-g-Gläschen Gemüsebrei. Je nach Bedarf können Sie die Menge anteilig reduzieren oder erhöhen.
Erwärmen Sie die jeweils benötigten Mengen gemeinsam im Wasserbad. In einen selbst gekochten Gemüsebrei wird die Fleischzubereitung nach dem Kochen und Pürieren des Gemüses hinzugefügt.
Wenn Sie Ihr Kind vegetarisch ernähren möchten, empfiehlt sich eine Beratung mit dem Kinderarzt oder einer Ernährungsfachkraft.
Da das Baby nun schon eine Weile mit dem Löffel isst, können Sie ihm einen Alnatura Frühstücksbrei anbieten. Für Kleinkinder ab einem Jahr darf es das etwas stückigere Kinder-Basis- oder Bircher-Müsli sein. Auch ein weiches Butterbrot kann es jetzt probieren.
Ab dem siebten Monat kann der Speiseplan um Obst erweitert werden: zunächst fein püriert und mit zarten Getreideflocken ergänzt – eine vollwertige Mahlzeit, die keine weitere Zuckerzugabe benötigt. Dieser Brei kann auch mit den Alnatura Getreidebreien und einem Obstgläschen zubereitet werden.
Die Anleitung dazu finden Sie auf den Verpackungen der Alnatura Getreidebreie. Oder aber: Sie greifen zum verzehrfertigen Alnatura Gläschen, zum Beispiel Apfel mit Banane und Dinkel.
Mit dem Durchbrechen der ersten Zähnchen knabbern viele Babys gerne an festerer Nahrung, beliebt sind dann zum Beispiel klein geschnittenes Obst oder Zwieback.
Wählen Sie zum Füttern einen Plastiklöffel, denn er ist weicher und wärmer als ein Löffel aus Metall. Spezielle Baby- und Kinderlöffel haben zudem eine schmale, flache Form, die gut in den kleinen Mund passt und von der man den Brei leicht lutschen kann. Auch vermeiden Plastiklöffel eine Beschädigung der Gläschen.
Gehen Sie behutsam bei der Erweiterung des Speiseplans vor und lassen Sie dem Baby Zeit, sich nach und nach an jedes neue Lebensmittel zu gewöhnen.
Erst einige Tage nachdem eine neue Zutat eingeführt wurde, ist es empfehlenswert, weitere Veränderungen im Speiseplan vorzunehmen.
Grundsätzlich sind alle Getreidebreie – ihrer Altersangabe entsprechend – für die Ernährung im ersten Lebensjahr geeignet. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie mit Dinkel, Hirse oder Weizen beginnen.
Einzige Ausnahme: Bestehende Unverträglichkeiten beim Kind, beispielsweise gegen Gluten oder Weizen.
Eine Faustregel für den Flüssigkeitsbedarf: Babys benötigen täglich eine Flüssigkeitsmenge von etwa einem Sechstel ihres Körpergewichts. Das sind bei einem Gewicht zwischen 3 und 10 kg etwa 100–165 ml je kg. Bei ausschließlichem Stillen reicht in den ersten sechs Monaten die zugeführte Muttermilch aus, wenn täglich zwischen 4 und 8 Mahlzeiten gegeben werden. Bei Kleinkindern mit einem Gewicht zwischen 10 und 20 kg rechnet man mit etwa einem Liter auf 10 kg und zusätzlich 50 ml für jedes weitere Kilogramm. Das in Obst- und Gemüsebreien enthaltene Wasser ist entsprechend zu berücksichtigen.
An heißen Sommertagen, bei Fieber oder Durchfall ist der Bedarf entsprechend erhöht. Neben der Milchnahrung können Sie dann Ihrem Baby zusätzlich ungesüßten Baby-Tee oder stilles, lauwarmes Wasser anbieten.
Säuglinge decken ihren Flüssigkeitsbedarf über die getrunkene Milch. Mit Beginn der ersten Beikost wird die Nahrung fester. Bieten Sie nun Ihrem Kind regelmäßig Getränke an. Am besten eignen sich stilles Mineralwasser (ohne Kohlensäure) und ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee. Zurückhaltung ist bei Säften angebracht, auch wenn sie mit Wasser oder Tee verdünnt wurden. Denn: Säfte enthalten von Natur aus Zucker und andere Kohlenhydrate, die Karies fördern können – selbst wenn die Zähnchen noch nicht durchgebrochen sind.
Pures Gemüse sollte den Anfang der Beikost-Einführung machen - ganz gleich ob im Babygläschen Karotte, Pastinake oder Kürbis steckt.
Spricht man von einem Menü, so handelt es sich um eine vollwertige Mittagsmahlzeit:
Das Gemüse wird hier durch Kartoffeln oder andere Stärkebeilagen wie Nudeln, Reis, Hirse oder Couscous ergänzt.
Die Besonderheit des Menüs ist sein Mindesteiweißgehalt. Diesen erreicht man entweder durch die Zugabe von Fleisch, oder – bei einem vegetarischen Menü durch Hülsenfrüchte beispielsweise.
Es ist empfehlenswert, dass spätestens am Ende des ersten Beikostmonats der reine Gemüsebrei durch ein vollwertiges Menü ersetzt wird.