Alnatura
Verschiedene Waschmittel wie Gallseife und Natron sowie Utensilien wie eine Bürste und ein Schwamm vor einem nüchternen, weißen Hintergrund. Außerdem Kamilleblüten und eine Zitrone

Warenkunde Ökologische Putzmittel

Ökologische Putzmittel bestehen überwiegend aus pflanzlichen und mineralischen Rohstoffen – sie schonen bei guter Reinigungsleistung Haut und Umwelt. Erfahren Sie mehr über ihre Inhaltsstoffe und die richtige Verwendung von Kalkreiniger, Scheuermilch und Co.

Warum ökologische Reinigungsmittel?

Ökologische Reinigungsmittel bestehen überwiegend aus pflanzlichen und mineralischen Rohstoffen. Auf Chemikalien wie Schaumverstärker oder Farbstoffe wird verzichtet.

  • Glas- und Flächenreiniger, dazu gehören auch Haushaltsreiniger, sind im modernen Haushalt mit Abstand die wichtigsten Putzmittel, da sie für fast alle Flächen und fast jede Art von Schmutz eingesetzt werden können. In Sprühflaschen angeboten, werden sie direkt auf die zu behandelnde Fläche aufgesprüht und mit einem Tuch abgewischt.

  • Reiniger-Konzentrate werden mit Wasser verdünnt und für das Putzen von Böden oder gefliesten Flächen verwendet.

  • Ökologische Reiniger verwenden rein pflanzliche oder pflanzlich-mineralische Tenside, die nachwachsen und sich leichter abbauen.

  • Auf synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, antibakterielle Zusätze, Gen- und Nanotechnik mit umweltschädigendem und allergenem Potenzial wird verzichtet.

  • Für Allergiker bieten sich duftstofffreie Produkte an.

Verschiedene Waschmittel wie Gallseife und Natron sowie Utensilien wie eine Bürste und ein Schwamm vor einem nüchternen, weißen Hintergrund. Außerdem Kamilleblüten und eine Zitrone.

FAQ
Was zeichnet ökologische Reinigungsmittel aus?

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) hat mit seiner Sortimentsrichtlinie Standards für ökologische Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel festgelegt.

Schwer abbaubare Inhaltsstoffe wie synthetische Tenside dürfen nicht eingesetzt werden, sondern nur Bio-Tenside. Tenside sorgen dafür, dass Fett und Schmutz sich in Wasser lösen und dort verbleiben. Die Grenze, was als schwer abbaubar gilt, geht in der Sortimentsrichtlinie des BNN über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus.

Kein Inhaltsstoff darf aus gentechnisch veränderten Organismen hergestellt worden sein. Das betrifft vor allem Enzyme, also Eiweißmoleküle, die andere Moleküle zerlegen können und zur Fleckentfernung eingesetzt werden. Hersteller müssen die gesamte Prozesskette dokumentieren und so gewährleisten, dass für die Gewinnung von Mikroorganismen keine Gentechnik zum Einsatz kam. Produkte, die Enzyme enthalten, haben eine eindeutige Deklarationspflicht.

Inhaltsstoffe, die Mikro-Plastikpartikel oder Partikel nanoskaliger Größe enthalten, werden nicht eingesetzt, da sie ins Meer gelangen und dort das Ökosystem gefährden.

Auf diese Stoffe wird in ökologischen Reinigungsmitteln verzichtet

  • Keine organischen Chlorchemie und chlorhaltigen Bleichmittel.
    Der aggressive Wirkstoff Natriumhypochlorit kann Haut und Schleimhäute reizen, Augen und Atemwege schädigen und Ekzeme auslösen. Chlorchemikalien sind biologisch nur sehr schwer abbaubar.

  • Keine phosphathaltigen Verbindungen.
    Gelangt Phosphat in Gewässer, wirkt es als Pflanzennährstoff und führt zu einem enormen Wachstum von Algen und Wasserpflanzen. Beim Absterben wird dem Wasser Sauerstoff entzogen, sodass Fische und andere Wassertiere ersticken. Konventionelle Spülmaschinentabs enthalten im Gegensatz zu Waschmitteln zum Teil bis heute Phosphate.

  • Keine schädlichen Schwermetallverbindungen.
    Schwermetalle wie Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Blei, Quecksilber, Cadmium, Nickel und Zinn können das Nervensystem schädigen und unfruchtbar machen. Sie sind außerdem nicht abbaubar.

  • Keine Komplexbildner EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure).
    EDTA ist ein Enthärter, der nur schlecht abbaubar ist und zudem giftige Schwermetalle aus Klärschlamm löst.

Eigenschaften von Reinigungsmitteln

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Kalkentferner

Kalkentferner enthalten natürliche Essig- oder Zitronensäure. Diese lösen Kalkablagerungen auf. Die Reiniger werden vorwiegend in Bad und Küche eingesetzt. Einfach aufsprühen oder mit einem Lappen verreiben und mit klarem Wasser abspülen.

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Geschirrspülmittel per Hand

Hauptwirkstoff bei den Hand-Geschirrspülmitteln sind Tenside, die vorrangig Fett- und Eiweißverschmutzungen beseitigen. Ökologische Geschirrspülmittel kommen mit einem geringeren Anteil an Tensiden aus als konventionelle. Ökologische Geschirrspülmittel enthalten außerdem keine Schaumverstärker, da Schaum nur etwas für das Auge ist – er hat keinerlei Reinigungsfunktion. Das Gleiche gilt für Farbstoffe.

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Geschirrspülmittel für die Maschine

Auch Spülmittel für den Geschirrspüler enthalten Tenside. Aufgrund der deutlich geringeren mechanischen Schmutzbeseitigung werden in konventionellen Mitteln allerdings über 30 Prozent Phosphate eingesetzt. In ökologischen Reinigungsmitteln sind Phosphate tabu.

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Geschirrspül-Tabs

Geschirrspül-Tabs sind einfacher zu handhaben, Pulver ist genauer zu dosieren. Ein optimales Spülergebnis ist stark von der Wasserhärte-Einstellung der Geschirrspülmaschine abhängig – studieren Sie die Gebrauchsanweisung Ihres Gerätes! Geschirrspülsalz dient der Regeneration des Wasserenthärters – dieser wandelt hartes Wasser in weiches Wasser um und verhindert Kalkablagerungen auf Geschirr und Besteck. Trotzdem benötigen Sie eventuell einen Klarspüler, da im Leitungswasser weitere Mineralsalze vorhanden sind, die Rückstände auf dem Spülgut bilden können.

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Scheuermilch


Scheuermilch verstärkt die mechanische Wirkung von Schwämmen und Putztüchern, ohne die Oberfläche zu zerkratzen. Man verwendet sie pur auf einem feuchten Lappen und wischt mit klarem Wasser nach. Scheuermilch hat auch eine hervorragende geruchsbindende Wirkung, die vorteilhaft für Bratpfannen und Töpfe genutzt werden kann.

Tipps für Putzmuffel

Sie verspüren eine heftige ­Abneigung gegen Putzen?

Dann überlisten Sie sich doch mit folgendem Trick:
Sehen Sie den Frühjahrsputz einfach als effektives Ausdauertraining. Ein 70 Kilogramm schwerer Erwachsener verbraucht bei zwei Stunden Staubsaugen, Fensterputzen, Bodenwischen und Badputzen knapp 600 Kalorien. So viel, wie in einer Stunde Radfahren, Joggen oder Schwimmen verbrannt werden. Streck- und Dehnübungen zwischen Fensterputzen und Bodensaugen verstärken den Fitnesseffekt. Drehen Sie als zusätzliche Motivation Ihre Lieblingsmusik laut auf – und los geht’s!

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