Welche sozialen Normen müssen eingehalten werden?
Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
Keine Diskriminierung (nach Ethnie, Religionszugehörigkeit, Geschlecht, Alter und so weiter)
Faire Bezahlung mindestens entsprechend dem Mindestlohn des jeweiligen Landes
Geregelte Arbeitszeiten, mindestens entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes
Schutz der Beschäftigten hinsichtlich Arbeitssicherheit und Gesundheit
Keine Kinderarbeit, mindestens keine ausbeuterische Kinderarbeit
Besonderer Schutz von jugendlichen Beschäftigten
Keine prekären Arbeitsverhältnisse
Keine Zwangsarbeit, keine körperlichen Strafen
Schutz der Umwelt
Alnaturas Richtlinien zu sozialen Standards
In der Rohstoffbeschaffung für unsere Alnatura Produkte haben Zutaten aus Deutschland, dem übrigen Europa und sonstigen Nicht-Risikoländern Vorrang. Doch Kaffee, Bananen und Co. wachsen hierzulande nicht – verzichten möchten wir dennoch nicht auf diese Lebens- und Genussmittel. Zudem kann der Handel mit Rohstoffen aus Risikoländern eine wichtige Existenzgrundlage für die dort lebenden Menschen sein.
Die Sozialstandards definieren deshalb die Alnatura Vorgaben an Hersteller-Partner, die Rohwaren für Alnatura Produkte in Risikoländern – also Ländern mit schwierigen politischen, rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen – einkaufen:
Diese Policy wurde von Alnatura Mitarbeitenden aus den Abteilungen Nachhaltigkeit und Qualitätsmanagement entwickelt und von der Alnatura Geschäftsleitung bereits im Sommer 2014 verabschiedet.
Anforderungen der BSCI hinsichtlich anerkannter Sozialstandards
Für Alnatura Rohstoffe aus Risikoländern müssen anerkannte Sozialstandards nachweislich eingehalten sein.
Als anerkannt gelten für uns Sozialstandards, wenn sie den Vorgaben der BSCI (Business Social Compliance Initiative) oder vergleichbaren Standards entsprechen (siehe Liste oben).
Ihre Einhaltung muss mindestens alle drei Jahre von unabhängigen, speziell geschulten Auditoren überprüft werden.
Standards wie Naturland Fair oder das Fairtrade-Label erkennen wir als gleichwertig an.
Die Einstufung als Risikoland ermittelt die Organisation amfori (amfori.org) auf der Basis von Weltbankdaten.