Alnatura

Pressemitteilung
Alnatura verzeichnet einen Umsatzanstieg von 6,6 % | Spitzenreiter bei der Kundenzufriedenheit

Höchste Investitionen der Unternehmensgeschichte in Logistik, IT und Alnatura Märkte


Darmstadt, 4. Dezember 2025. Alnatura hat das am 30. September 2025 zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem Umsatz von 1,274 Milliarden Euro abgeschlossen. Der aus Darmstadt in Hessen stammende Bio-Händler verzeichnet damit einen Umsatzanstieg von 6,6 % gegenüber dem Vorjahr. Götz Rehn, Gründer und Geschäftsführer von Alnatura, kommentiert: „Unser Wachstum verdanken wir unseren Kundinnen und Kunden. Wir freuen uns sehr über das stetig wachsende Vertrauen. Auf dieser Grundlage gilt es nun, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft in einer sich rasch wandelnden Welt zu stellen. Deshalb bündeln wir unsere Kräfte und investieren gezielt in eine zukunftsfähige Logistik und IT-Infrastruktur sowie in den Ausbau unserer Alnatura Super Natur-Filialen.“

Zum vierten Mal in Folge Auszeichnungen für hohe Kundenzufriedenheit


Der Erfolg bei den Kunden spiegelt sich auch in repräsentativen Kundenzufriedenheitsstudien wider: Zum vierten Mal in Folge belegen die „Super Natur“-Supermärkte von Alnatura in der repräsentativen Studie „Kundenmonitor“, die jährlich deutschlandweit von der ServiceBarometer AG durchgeführt wird, mit einer Gesamtzufriedenheitsnote von 1,77 den ersten Platz unter den Bioläden. Mit diesem Ergebnis belegt Alnatura auch den ersten Platz in der Gesamtwertung aller untersuchten Supermärkte und Discounter.


Neben vielen anderen Kategorien hebt sich Alnatura insbesondere durch sein Produktsortiment von der Konkurrenz ab. In der Kategorie „Qualität der Bio-Produkte“ behält Alnatura mit einer Note von 1,77 den ersten Platz.

Wie bereits im Vorjahr liegt Alnatura auch bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses an der Spitze und nimmt neben den Discountern einen Spitzenplatz ein.

Petra Schäfer, Geschäftsführerin, kommentiert:
„Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden rund um die Marke Alnatura ein umfassendes und attraktives Bio-Sortiment zu günstigen und stabilen Preisen anbieten. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über das Ergebnis dieser Verbraucherumfrage. Sie unterstreicht zudem, dass unsere Kundinnen und Kunden anerkennen, dass die hochwertigen Alnatura-Produkte zu erschwinglichen Preisen angeboten werden.“

Diese überdurchschnittliche Kundenzufriedenheit spiegelt sich auch in einer zweiten Auszeichnung wider, dem „Fruchthandel Magazin Retail Award 2025“.

Im Rahmen dieser Auszeichnung befragte das deutsche Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Fruchthandel-Magazins in einer repräsentativen Umfrage insgesamt mehr als 7.000 Haushalte zu ihrer Meinung über das Obst- und Gemüsesortiment im Einzelhandel. Die Bio-Obst- und -Gemüseabteilungen von Alnatura wurden im Rahmen dieser Umfrage in der Kategorie „Bio-Angebot / Nachhaltigkeit“ zu den besten in ganz Deutschland gewählt. Bereits in den Jahren 2022 und 2023 hatte sich Alnatura als Gewinner in der Kategorie „Lebensmittelgroßmärkte mit Vollsortiment“ durchgesetzt.

Zudem gewann Alnatura zum vierten Mal in Folge den Deutschen Obstpreis in der Kategorie „Bio-Läden“: In diesem Jahr ging der Preis für die beste Obst- und Gemüseabteilung an den Alnatura Super Natur Markt in Stadtbergen bei Augsburg.

Neues Logistiklager in Groß-Rohrheim in Südhessen
Um der starken Kundennachfrage und dem wachsenden Auftragsvolumen gerecht zu werden, wird der Bio-Einzelhändler im Sommer 2026 sein neues, 30.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum in Groß-Rohrheim in Südhessen in Betrieb nehmen. Von diesem hochmodernen Logistikzentrum aus wird Alnatura seine eigenen Filialen in ganz Deutschland beliefern. Das Alnatura-Logistikzentrum in Lorsch bleibt bestehen; von dort aus werden die nationalen und internationalen Handelspartner von Alnatura ihre Waren erhalten. Dank ihrer geografischen Nähe können die beiden Standorte effizient zusammenarbeiten. Der neue Logistikstandort in Groß-Rohrheim erfüllt dieselben hohen ökologischen Standards, die das Unternehmen bereits in Lorsch umgesetzt hat. Für das neue Lager strebt Alnatura die Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an. Die Fassade besteht aus heimischem Lärchenholz, eine großflächige Photovoltaikanlage erzeugt Strom auf dem Dach, und Luft-Wasser-Wärmepumpen sorgen dafür, dass der Betrieb des Gebäudes ohne fossile Brennstoffe auskommt.
Auch die Außenanlagen sind konsequent nach ökologischen Kriterien gestaltet, mit Blühwiesen, Feuchtbiotopen, Totholzinseln, Insektenhotels und weiteren Lebensräumen für Fauna und Flora.

Investitionen in die IT-Infrastruktur
Neben der logistischen Infrastruktur investiert Alnatura auch massiv in seine IT-Umgebung. So wird das Unternehmen bis Ostern nächsten Jahres für sein Bestandsmanagementsystem von SAP ECC auf SAP S/4 HANA umstellen.

Zur Untermauerung seiner kundenorientierten Marken- und Kommunikationsstrategie richtet Alnatura zudem eine technologisch zukunftssichere Plattform ein, die Kundinnen und Kunden die Möglichkeit bietet, Alnatura kanalübergreifend auf einheitliche und vernetzte Weise zu erleben. Mit diesen IT-Projekten setzt der hessische Bio-Pionier einen Meilenstein in der digitalen Transformation des Unternehmens und unterstreicht seine Innovationskraft.

Alnatura-Filialen: zahlreiche umfangreiche Renovierungsarbeiten und Neueröffnungen
Im vergangenen Geschäftsjahr hat Alnatura stark in die Modernisierung seines Filialnetzes investiert: So wurden acht große Renovierungsprojekte in Frankfurt, Freiburg, Karlsruhe, Kriftel, Leipzig und München erfolgreich abgeschlossen. In Düsseldorf wurde die dritte Filiale des „Alnatura Super Natur Markt“ eröffnet, während in Koblenz eine Filiale an einen neuen Standort mit größerer Verkaufsfläche umgezogen ist.

Auch im laufenden Geschäftsjahr sind umfangreiche Renovierungsarbeiten in Mannheim, Berlin, Regensburg, Darmstadt und Filderstadt geplant. Die Alnatura-Filialen in Kaiserslautern und Berlin werden sowohl renoviert als auch vergrößert.

Zudem sind für das laufende Geschäftsjahr zahlreiche Neueröffnungen geplant. Insgesamt entstehen acht neue Filialen, unter anderem in Ingolstadt, Kiel, Düsseldorf und Berlin (2); in Tübingen und Königstein ziehen die bestehenden Filialen an neue Standorte um. Heute eröffnet eine neue Alnatura-Filiale in Hamburg-Barmbek; es ist die neunte in Hamburg.

Insgesamt wurden im vergangenen Geschäftsjahr 40 Alnatura-Filialen mit Selbstbedienungskassen ausgestattet.
Das Bundesland mit den meisten Alnatura-Filialen ist nach wie vor Baden-Württemberg mit 37 Verkaufsstellen, gefolgt von Bayern (24), Hessen (21), Nordrhein-Westfalen (20) und Berlin (19).

Rund 21.000 Hektar geförderte Bio-Anbauflächen | Bundesumweltminister Carsten Schneider übernimmt die Schirmherrschaft


Seit seiner Gründung engagiert sich Alnatura für den ökologischen Landbau und hat zu diesem Zweck wegweisende Initiativen ins Leben gerufen, wie beispielsweise 2015 die Alnatura-Biobauern-Initiative (ABBI). Alnatura setzt diese Initiative in Zusammenarbeit mit dem NABU um. Von 2015 bis 2025 hat die Alnatura-Biobauern-Initiative bereits 131 Betriebe bei der Umstellung auf den ökologischen Landbau finanziell unterstützt. Dank dieser Initiative wird eine Fläche von rund 21.000 Hektar nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Die nächste Ausschreibung ist bereits eröffnet. Auch im Jahr 2026 werden zahlreiche Betriebe Unterstützung erhalten, um von der konventionellen auf die ökologische Landwirtschaft umzustellen. Bundesumweltminister Carsten Schneider hat im November 2025 die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Die Alnatura-Gruppe


Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich die Mitarbeiterzahl auf 3.718, was einem Anstieg von 5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. In diesem Zeitraum waren 241 Auszubildende bei Alnatura beschäftigt, was einer Ausbildungsquote von 6,5 % entspricht. Der Mindestlohn bei Alnatura wurde im Oktober von 14,50 Euro auf 15,00 Euro angehoben.

Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Alnatura im Februar 2025 eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 500 Euro; weitere 400 Euro werden ihnen im Februar 2026 ausgezahlt.

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