19.10.2009

Naturland zur Verunglimpfung des Ökolandbaus

In der NDR-Sendung „Panorama – Die Reporter: Geheimsache Bio“ vom 07.10.2009 sowie der ARD-Sendung „Panorama“ vom 08.10.2009 wurden Aussagen gemacht, die einen falschen Eindruck vom Öko-Landbau erwecken. Entgegen den Vorwürfen der Verschleierung zeichnen sich gerade die Öko-Betriebe durch Transparenz und Verbrauchernähe aus.

 

Ökolandbau ist nachhaltig
Gleiches gilt für Öko-Verbände wie Naturland, die zielgruppenspezifisch Informationen z.B. auf ihren Websites zur Verfügung stellen. Hier werden eben auch kritische Punkte wie der Einsatz konventioneller Tierrassen oder den Kupfereinsatz im Pflanzenbau an die Verbraucher kommuniziert. Das aufgezeigte Dilemma, der stark steigenden Kundenzahl weiter hochwertige Öko-Produkte liefern zu können, zählt zu den großen Herausforderungen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft. Ziel der Öko-Branche bleibt es, die Weiterentwicklung einer bewährten und zukunftsfähigen Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung voran zu treiben.


Panorama:
Der Titel - „Panorama – Die Reporter: Geheimsache Bio“

Der Titel suggeriert, dass die gesamte Öko-Branche große Probleme hat und diese gezielt vertuscht. Richtig ist, dass gerade die Öko-Branche ihre Türen für die Kunden offen hält. Kunden finden bei vielen Öko-Bauern offene Ställe vor und können bei Öko-Bauern an Führungen und Schulungen teilnehmen. Viele Öko-Verarbeiter wie Bäcker und Winzer und andere Erzeuger bieten regelmäßig einen "Tag der offenen Tür" an. Beispiele wie die Gläserne Molkerei, die ihre Produktionsstätte so umgebaut hat, dass die Kunden die Molkerei jederzeit besichtigen können, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen, zeigen die Transparenzbemühungen. Diese Maßnahmen dienen auch dazu, die Kunden über die Besonderheiten des Öko-Landbaus, seine Vorteile und seine Herausforderungen zu informieren. Die Öko-Verbände bemühen sich um ehrliche und offene Kundenkommunikation.

Der gemeinnützige Naturland Verband hat speziell für die Anfragen von Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Kundenbeauftragten als Ansprechpartner und bietet auf der Homepage Hintergrundinformationen zu verschiedenen Themen an, die Öko-Kunden beschäftigen. Es wurden und werden hierbei auch die noch zu bewältigenden Herausforderungen wie der Einsatz konventioneller Rassen in der Tierhaltung oder der Kupfereinsatz im Pflanzenbau dargestellt, z.B. unter
www.naturland.de/verbraucher.html.

Und das auch bereits lange bevor die NDR-Teams auf Recherche gingen. Auch der Öko-Verband Bioland bietet in seiner Homepage unter (www.bioland.de/kunden) für Verbraucher Hintergrundinformationen an, die auch die noch anstehenden Ziele beschreiben. Die Öko-Branche arbeitet intensiv an Lösungen der genannten Herausforderungen. Dabei ist die mangelnde Unterstützung an Forschungsförderung allerdings ein Hemmnis.

Wissen wo es herkommt: Bio mit Gesicht
Seit 2005 kann der Öko-Kunde Kartoffeln, Eier, Möhren, Pilze, Bier oder Kaffee vom Acker bis zur Ladentheke am Bildschirm zurückverfolgen. Der Kunde erfährt mit Hilfe einer Nummer auf dem Produkt, wo die Kartoffel herkommt, wie der Kaffee verarbeitet wurde, welche Höfe und Verarbeiter „hinter“ dem Lebensmittel stehen. Unter www.bio-mit-gesicht.de kann er mit wenigen Klicks alles über das Produkt erfahren. Bio mit Gesicht wurde 2005 von dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Deutschland e.V. und FiBL Frick, Schweiz), der Naturland Marktgesellschaft mbH, dem Naturland e. V. und der tegut… Gutberlet Stiftung & Co. gegründet. Als weitere Partner haben sich die Feneberg Lebensmittel GmbH, Ökoinform sowie Bioland Markt GmbH & Co. KG angeschlossen. Über Partner in Erzeugung und Verarbeitung befinden sich je nach Saison etwa 250 Bio-Produkte mit der so genannten „bio-mit-gesicht-Nummer“ im Handel.

Auch dort, wo mögliche Probleme bearbeitet werden, beziehen die Öko-Verbände die Öffentlichkeit mit ein: Die großen Öko-Anbauverbände wie Naturland und Bioland setzen für ihre Zertifizierungsentscheidungen bewusst eine Anerkennungskommission ein, die verschiedene fachliche und gesellschaftliche Bereiche repräsentieren. So arbeiten in diesen Kommissionen Wissenschaftler, Erzeuger, Verarbeiter und Verbraucherschützer mit.


Panorama:
Öko-Lebensmittel unterscheiden sich nicht von konventionellen Lebensmitteln

Richtig ist, dass es mittlerweile eine Vielzahl von Untersuchungen gibt, die sich zum Punkt „Sind Öko-Lebensmittel gesünder?“ widersprechen. Da Ernährungswissenschaftler und Lebensmittelchemiker jedes Jahr auf Grund neuer Untersuchungen neue Aspekte über Inhaltsstoffe in Lebensmitteln kennen lernen, ist eine eindeutige Aussage nicht zu treffen. Folgende Punkte sprechen jedoch für Öko-Lebensmittel:

Keine bis wenige Pestizidrückstände
Während Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau nach EU-Angaben zu 63 Prozent mit chemisch-synthetischen Pestiziden belastet ist (www.pestizidreduktion.de), weist Öko-Ware kaum solche Rückstände auf. Bei der überwiegenden Anzahl der Proben aus ökologischem Anbau waren keine Rückstände an Pflanzenschutzmitteln nachweisbar. Sofern Rückstände festgestellt wurden, handelte es sich meist nur um Rückstände einzelner Wirkstoffe im Spurenbereich (< 0,01 mg/kg) und damit um Gehalte, die deutlich unterhalb der Konzentrationen liegen, die üblicherweise nach Anwendung entsprechender Wirkstoffe im Erntegut festgestellt werden (http://oekomonitoring.cvuas.de). Das Öko-Monitoring in Baden-Württemberg testet seit 2002 kontinuierlich in- und ausländische Öko-Ware auf Rückstände. Seit 2003 werden auch vom Bundesverband Naturkost Naturwaren, Herstellung und Handel e.V. Bio-Obst und Bio-Gemüse aus dem Naturkosthandel systematisch auf Verunreinigungen mit Pestiziden untersucht (www.n-bnn.de).

Die Rückstandsuntersuchungen in Öko-Lebensmitteln zeigen, dass die Altlasten der konventionellen Landwirtschaft nachwirken, aber durch Umstellung auf Öko-Landbau eine Rückstandsfreiheit erreicht werden kann. Auch die Testergebnisse von "Stiftung Warentest" und "Öko-Test" belegen, dass Öko-Lebensmittel signifikant weniger Rückstände enthalten.

Besserer Geschmack
Der intensive Geschmack von Öko-Lebensmitteln rührt daher, dass der Trockensubstanzgehalt deutlich höher ist. Sprich: Obst und Gemüse enthalten weniger Wasser und dafür mehr eigene Geschmacksstoffe, die Pflanzen im Laufe ihres langsamen Wachstums bilden.

Höherer Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen
Die längere Reifung der Pflanzen und der Verzicht auf leichtlösliche Mineraldünger können zu höheren Gehalten von sekundären Pflanzenstoffen führen. Sekundäre Inhaltsstoffe haben gesundheitsförderliche Wirkungen und können z.B. vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.
Weitere Informationen und Quellen unter: www.boelw.de/biofrage_19.html

Der höhere Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren bei Milchprodukten von Kühen mit Weidegang, zum Teil höhere Vitamingehalte oder geringere Nitratgehalte sind weitere Faktoren, die für Öko-Lebensmittel sprechen. Je nach Produkt, Sorte und Anbauregion sind unterschiedliche Ergebnisse zu den Inhaltsstoffen zu erwarten. Die dieses Jahr vorgestellte QLIF-Studie (Quality Low Input Food Integrated Research Project) kommt zu dem Ergebnis, dass ökologisch erzeugte Lebensmittel ernährungsphysiologisch besser sind als ihre konventionellen Pendants. Für die besseren Ergebnisse des Öko-Landbaus wird vor allem die organische Düngung verantwortlich gemacht, deren Wirkung bislang unterschätzt wurde. Sie erhöht den Gehalt an bioaktiven Stoffen, verbessert die Eiweißprofile und stärkt die Abwehrkräfte der Pflanzen. "Unsere Studie ist die größte, die je zu dem Thema gemacht wurde. 35 Forschungsinstitute und Unternehmen waren beteiligt. Wir haben fünf Jahre lang Feldversuche gemacht, verschiedene Dünge-, Fütterungs- und Pflanzenschutzpraktiken ausprobiert und deutliche Unterschiede zwischen Bio und konventionell ausgemacht“, erläutert Urs Niggli vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau e.V. als Mitautor der Studie.

Weitere Informationen zum Herunterladen (PDF-Datei): www.qlif.org/Library/leaflets/folder_0_small.pdf


Panorama:
Im Öko-Landbau wird auch gespritzt

Unter dem „Spritzen“ von Kulturpflanzen verstehen Verbraucher im Allgemeinen den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden. Richtig ist, dass Öko-Bauern ohne chemisch-synthetische Pestizide arbeiten. Sie fördern die Selbstregulationsmechanismen der Pflanzen und beugen mit geeigneten Kulturmaßnahmen Erkrankungen vor. Hierzu gehören eine angepasste Standort- und Sortenwahl, schonende Bodenbearbeitung, weite Fruchtfolgen, konsequente Pflanzenhygiene, gezielte Düngung und Förderung von Nützlingen. Wenn die vorbeugenden Maßnahmen nicht ausreichen, greift auch der Öko-Bauer auf Pflanzenschutzmittel auf der Basis von Naturstoffen zurück. Dies sind Extrakte aus Pflanzen wie z.B. des Neem-Baums, mineralische Stoffe wie z.B. Schwefel oder Backpulver sowie Präparate auf der Basis von Bakterien oder Pilzen. Besonders starker Krankheits- oder Schädlingsbefall kann dabei trotzdem vereinzelt zu Ertragseinbußen führen.
 
Kupfer im Öko-Landbau: Eine besondere Rolle nehmen Kupferpräparate im ökologischen und im konventionellen Landbau ein, die sehr wirksam gegen Pilzkrankheiten wie den falschen Mehltau, Schorf oder Krautfäule wirken. Die Öko-Anbauverbände wie Naturland, Bioland und Demeter sind daher immer restriktiv mit diesem Präparat umgangen und haben von Anfang an die Aufwandmenge begrenzt. Heute ist eine Aufwandsmenge von 3 bzw. 4 kg bei Hopfen pro Hektar/Jahr pro Jahr zulässig, in der EU-Öko-VO sind 6 kg/ha erlaubt. Seit über 15 Jahren arbeiten Bauern und Forscher daran, mit neuen Verfahren die benötigte Kupfermenge so weit zu reduzieren, dass sie dem Bedarf der Pflanze entspricht. Bei Hopfen und Kartoffeln deuten sich erste Erfolge an. Geforscht wird auch an Verbesserungen der Wirksamkeit und der Anwendungstechniken von Pflanzenstärkungsmitteln.

Weitere Informationen unter: www.naturland.de/wissen.html 

Die Teilnahme der drei größten Öko-Anbauverbände Naturland, Bioland und demeter an der Neptun-Studie des Julius-Kühn-Instituts findet derzeit nicht statt. Begründung: Die Datensammlung des JKI ist eine reine Auflistung von Stoffen und deren Einsatzhäufigkeit und -mengen. Die Toxizität und die Umweltauswirkungen der einzelnen Stoffe werden nicht oder nur für einzelne Bereiche in einem zweiten Schritt berücksichtigt. Die im Öko-Landbau eingesetzte Schmierseife wird also mit einem hochtoxischen Insektizid gleichgesetzt. Neptun ist für die konventionelle Intensivlandwirtschaft entwickelt worden. Die Maßnahmen des indirekten vorbeugenden Pflanzenschutzes wie z.B. Fruchtfolge, Auswahl robuster Sorten oder Nützlingsförderung und Biodiversität, „Markenzeichen“ für den Öko-Pflanzenschutz, werden erst gar nicht abgefragt. Rein aus der Zahl der Anwendungen eine Bewertung zu generieren, greift nach Ansicht der Öko-Verbände viel zu kurz und berücksichtigt nicht den systemaren Ansatz, der dem Öko-Landbau zu Grunde liegt. Daher arbeitet die Öko-Branche an einer aussagekräftigen Systembewertung, mit deren Ergebnissen der Öko-Landbau weiterentwickelt werden kann. Das bietet mehr Transparenz.


Panorama:
Ein Öko-Betrieb mästet konventionelle Hochleistungshybriden der Rasse Big 6

Richtig ist,
dass das heutige Zuchtziel für Putenrassen hauptsächlich das schnelle und gute Fleischwachstum ist. Die Eignung für die Freilandhaltung sowie eine hohe Krankheitsresistenz sind untergeordnet. Dies ist für Öko-Bauern problematisch, da nur zwei Zuchtunternehmen 95 Prozent der gesamten Putenzucht weltweit kontrollieren - und zwar fast ausschließlich Hybridputen. Diese Mehrrassenkreuzungen sind für eine eigene Nachzucht ungeeignet und schaffen so eine Abhängigkeit der Bauern vom Züchter. So werden auch im Öko-Landbau mangels Alternative die konventionellen Rassen „Big 6“ und die Bronzepute „Kelly“ bzw. „Goubin“ gemästet. Die für den Öko-Landbau besser geeignete Bronzepute findet weniger Akzeptanz, da deren Federkiele auf dem Fleisch schwarze, harmlose Flecken verursachen können.
Die Öko-Mäster halten überwiegend weibliche Tiere. Diese wachsen zwar langsamer und setzen weniger Fleisch an, sind jedoch weniger stressanfällig und besser für die Öko-Freilandhaltung geeignet. Die männlichen Putenküken werden wegen ihres Fleischansatzes von konventionellen Mastbetrieben bevorzugt. Einzelne Naturland Betriebe arbeiten mit vom Aussterben bedrohten Tierrassen, wie z.B. der Cröllwitzer Pute. Die Rasse wächst sehr langsam und kommt nur auf 10-12 Kilogramm Endgewicht im Vergleich zu 20-22 Kilogramm bei den konventionellen Puten. Unter dem Motto "weniger ist mehr" würde ein geringerer Fleischkonsum gekoppelt mit dem Einkauf von hochwertigem und dadurch teurem Fleisch zu mehr Tier- und Klimaschutz führen. Nicht alles was nach ökologischen und Tierschutzaspekten möglich ist, findet durch den höheren Preis auch eine Verbraucherakzeptanz. Gerade durch verschiedene Handelsformen wie insbesondere dem Naturkosthandel und der Direktvermarktung besteht die Möglichkeit kleine, regionale und besonders positive Initiativen eine Entwicklungschance am Markt einzuräumen, die große Einheiten eines zentralisierten Lebensmitteleinzelhandels nicht mehr ermöglichen. Diese Vielfalt geht ohne den Öko-Landbau verloren.


Panorama:
Putenfütterung in Öko-Betrieben

Es wurde in diesem Zusammenhang dargestellt, dass eine Öko-Putenhaltung nicht möglich sei. Richtig ist, dass Puten besonders hohe Ansprüche an ihr Futter stellen. So sind die Eiweißbausteine Methionin und Lysin für die Jungtiere unverzichtbar – sprich limitierend. Konventionelle Mäster decken diesen Nährstoffbedarf meistens durch synthetische Aminosäuren und Enzyme, die den Nährstoffaufschluss verbessern. Diese oft gentechnisch hergestellten, künstlichen Stoffe verfüttern Öko-Betriebe nicht. Stattdessen verfüttern Öko-Bauern Mais- und Kartoffeleiweiß bzw. Fischmehl (Reste aus der Speisefischverarbeitung). Mais- und Kartoffeleiweiß gibt es bisher kaum in Öko-Qualität. Daher lässt der Gesetzgeber und Naturland diese Eiweiße bis zu zehn Prozent aus konventioneller Herkunft zu - bezogen auf die gesamte Lebenszeit des Tieres. Ein Verbot bzw. ein Verzicht der genannten Futtermittel - sprich eine 100%ige Öko-Fütterung würde der Gesundheit der Puten schaden. Naturland Betriebe und andere arbeiten jedoch weiter an neuen Futtermischungen, um zukünftig die konventionellen Bestandteile austauschen zu können. Der Futterhauptbestandteil, das Getreide, muss nach den Naturland Richtlinien überwiegend selbst erzeugt werden.


Panorama:
Im Öko-Landbau gibt es Massentierhaltung

Nach der Redakteurin Frau Reschke wird im Öko-Landbau eine "Masse von Tieren gehalten", somit handele es sich also um Massentierhaltung. Richtig ist, dass mit 100 Hühnern im kleinen Garten um die Ecke die Nachbarn im Dorf versorgt werden können. Wenn die Öko-Branche allerdings den wachsenden Bedarf insbesondere in den urbanen Zentren decken und sich somit als eine flächendeckende Alternative für eine nachhaltige und bodenschonende Landbewirtschaftung etablieren will, müssen auch größere Einheiten zur Versorgung der Verbraucher aufgebaut werden. Die Grenzen im Öko-Bereich sind dabei klar definiert und liegen weit unter jeglichen konventionellen Angaben: 3.000 Legehennen, 4.800 Masthähnchen und 2.500 Puten sind pro Öko-Stalleinheit erlaubt. Pro Betriebsstätte können mehrere Stalleinheiten zusammen gebaut werden, solange die Auslauffläche und die dazu gehörende Futterfläche vorhanden ist. Die Größe der Stalleinheiten basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Verhalten von den Tieren in den jeweiligen Gruppengrößen. Eine kleine Tierhaltung muss nicht per se tierfreundlicher sein als eine große Tierhaltung. Das Management des Betriebes, die Verwendung geeigneter Tierrassen, die Verfügbarkeit von modernen Gebäuden, geeignetes Futter und genügend Fläche sind für den Tierschutz ausschlaggebender als die reine Zahl der Tiere.

Auf der Website des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) erhalten Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen zum Ökologischen Landbau unter: http://www.boelw.de/bioargumente.html