Acrylamidgehalte in Lebensmitteln - gibt es gesetzliche Grenzwerte?

Gesetzliche Grenzwerte für Acrylamid in Lebensmitteln gibt es nicht. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) schlägt für verschiedene Lebensmittelgruppen so genannte Signalwerte (www.bvl.bund.de, s. Lebensmittel) vor. Lebensmittelhersteller müssen bei Überschreitung dieser Werte beim Produktionsprozess Maßnahmen zur Reduzierung einleiten.

Ernährungswissenschaftler empfehlen zur Reduzierung von Acrylamid in der Nahrung nicht, bestimmte Speisen gänzlich zu meiden. Sie verweisen darauf, dass eine ausgewogene Diät, die vor allem reichlich frisches Obst und Gemüse enthält, weiterhin in jeder Hinsicht empfehlenswert ist.