Ein Alpenschatz in Flaschen!

Wir waren dort, wo das Adelholzener Mineralwasser seinen Ursprung hat: in Bad Adelholzen.

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Berggipfel strecken sich stolz und erhaben in den Himmel. Die bayerischen Alpen – eine ergreifende Naturschönheit, die schier den Atem raubt. Sie birgt in Bad Adelholzen einen einzigartigen Schatz: eine Quelle reinsten Wassers. Das Adelholzener Mineralwasser. Es findet seinen Weg durch das alpine Gestein zu seinem Ziel, den 140 Meter tiefen Quellen. Sie befinden sich am Fuße des Hochfelln im Flora-Fauna-Habitat Naturschutzgebiet Bergener Moos und werden dort von einer 40 Meter dicken Tonschicht geschützt.

Das Unternehmen Adelholzener Alpenquellen füllt diese pure Reinheit in Flaschen. In Flaschen, die mit einem stilisierten Alpenpanorama klar auf den Ursprung von Adelholzener verweisen. Die Nutzung der Quelle hat in Bad Adelholzen Tradition. Schon im Jahr 280 soll ein römischer Legionär die Quelle "im Holze Andlo" entdeckt haben. Der heilige Primus lebte als Einsiedler und pflegte in christlicher Nächstenliebe Kranke – seine erfolgreiche Medizin: das Heilwasser. 1907 erwarb die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul die Quelle und füllte das Heilwasser von Hand in Flaschen ab. Bis heute gehören die Adelholzener Alpenquellen zur Kongregation der Barmherzigen Schwestern. Nach betriebswirtschaftlich notwendigen Investitionen gehen alle erwirtschafteten Gewinne in soziale Projekte der Ordensgemeinschaft: Das sind Krankenhäuser, Seniorenheime und zahlreiche Hilfsprojekte wie beispielsweise jüngst für die Flutopfer Bosniens. Die Ordensgemeinschaft erhält keine Zuwendungen aus der Kirchensteuer und finanziert die sozialen Projekte und Häuser aus eigener Kraft. Wirtschaftlicher Erfolg gewinnt durch die soziale Ausrichtung des Unternehmens eine umfassendere Bedeutung. "Das ist", so Geschäftsführer Stefan Hoechter, "eine Situation, die guttut."

Der Erfolg basiert unter anderem auf der großen Innovationsfreude von Adelholzener. Die Wünsche und Bedürfnisse der Endverbraucher stehen bei der Produktentwicklung stets im Vordergrund. "Wir hören dem Verbraucher immer sehr gut zu. Und wir versuchen, das zu tun, was dem Verbraucher gefällt", betont Hoechter. Das Ergebnis ist eine breite Vielfalt hochwertiger Mineralwässer und Erfrischungsgetränke in zahlreichen Verpackungsvarianten. Seit 2007 bietet Adelholzener Bio-Schorlen an, heute sind es sieben Sorten, eine der neusten ist die Komposition Birne-Rhabarber. Alle Bio-Schorlen tragen das Naturland-Siegel – ein Zeichen höchster Qualität. Hergestellt werden die Getränke aus Direktsaft, die Früchte stammen aus der Region: aus Süddeutschland (Bodensee) und aus Südtirol und Italien.

Das Adelholzener Mineralwasser gibt es mit und ohne sowie mit wenig Kohlensäure, in PET- und Glasflaschen, von 0,5- bis 1,5-Liter-Flaschen – für jeden Anlass die richtige Flasche: für das festliche Essen ebenso wie fürs Büro oder für unterwegs. Durchdachte Gebinde mit praktischen Details wie trennbaren Kästen und Tragegriffen erleichtern das Tragen.

Bei der Produktentwicklung und -herstellung ist Nachhaltigkeit ein ebenso wichtiges Ziel wie die Erfüllung alltäglicher Verbraucherbedürfnisse. Deshalb setzt Adelholzener bei den insgesamt sechs Abfüllanlagen auf Mehrweg. Es gibt zwei Glas-Mehrweg-, zwei PET-Mehrweg- und zwei PET-Einweg-Anlagen. Etwa 80 Prozent der Produkte werden in Mehrwegflaschen gefüllt und zum großen Teil in der Region ausgeliefert. Die Flaschen werden nach Rückgabe gereinigt und wiederverwendet. PET-Mehrwegflaschen werden bis zu 25 Mal wiederbefüllt, anschließend granuliert und zu 100 Prozent neue Adelholzener PET-Flaschen. Glas-Mehrwegflaschen können sogar bis zu 40 Mal wiederbefüllt werden.

Neben der Nachhaltigkeit hat für Adelholzener die Sicherung höchster Qualität eine ebenso starke Relevanz. Man setzt auf langjährige, vertrauensvolle Geschäftsverbindungen mit Zulieferern. Und sowohl bei der Gewinnung als auch bei der Abfüllung sichern strengste Kontrollen und ein ausgeklügelter Produktionsprozess den hohen Qualitätsstandard. Der Abfüllprozess bleibt in den eigenen Händen, eine Fremdabfüllung kommt nicht in Frage.

Die Herkunft des Mineralwassers entscheidet über die Güte: Auf seinem Weg durch das alpine Gestein wird das Wasser rein und ausgewogen mineralisiert. Es ist von Natur aus besonders natriumarm. Aus 140 Meter Tiefe wird das durch eine 40 Meter dicke Tonschicht geschützte Wasser gewonnen. Das Wasser wird dann in einem präzise abgestimmten Prozess in Flaschen gefüllt. Die Abfüllanlage wirkt wie ein Organismus, die einzelnen Maschinen sind stets in Kontakt miteinander. Der Abfüllprozess ist bis ins kleinste Detail exakt definiert, es darf keine Abweichung geben. Sollte dies an einer Maschine vorkommen, sind die anderen Maschinen sofort informiert und stellen ihre Arbeit umgehend bis zur Behebung des Fehlers ein.

Und wie kommt die Flasche zum Wasser? Zunächst werden ankommende Leergutkisten mit riesigen Greifarmen entladen und befördert. Die Kisten kommen über Transportbänder direkt in die Kistenwaschanlage. Die Flaschen werden schonend entschraubt, Altverschlüsse recycelt. In der Waschanlage werden die verschmutzten Flaschen mit Natronlauge gründlich gereinigt und anschließend abwechselnd in Wassertauchbädern und mit Wasserspritzungen ausgespült. Die letzte Ausspritzung (innen und außen) erfolgt mit Adelholzener Mineralwasser. Anschließend kommt der Sniffer zum Einsatz: Er schnüffelt in die Flasche hinein und detektiert alle in der Flasche enthaltenen Fremdgerüche. Der Inspektor übernimmt die nächste Prüfung: Elektronische Erkennungssysteme kontrollieren Boden, Seitenwand, Mündung und Gewinde der Flasche.

Sind die Flaschen gereinigt, werden sie im Reinraum befüllt. Dort herrschen so sterile Bedingungen wie in einem Operationsraum. Stündlich werden in dieser PET-Mehrweganlage 33.500 Flaschen befüllt. Zuerst wird ein Druckausgleich zwischen Füller und Flasche hergestellt, die im Füller befindliche Kohlensäure strömt in die leere Flasche ein, bis der Druckausgleich entstanden ist. Anschließend läuft das Getränk an der Innenwand der Flasche entlang, bis die Füllstandssonde erreicht ist. Diese Technik verhindert ein Aufschäumen. Das Füllventil wird geschlossen, der Druck in der Flasche mit einem Entlastungsventil abgelassen und die Flaschen erhalten ihren Verschluss. Abschließend werden sie etikettiert und durchlaufen ein weiteres Mal eine Qualitätskontrolle, in der Inhalt und Verschluss streng geprüft werden.

Übrigens: Eine Reise zur Quelle des Adelholzener Mineralwassers lohnt sich nicht nur wegen der beeindruckend schönen Alpenlandschaft. Im Adelholzener Besucherzentrum ist jeder herzlich willkommen, einen direkten Einblick in Gewinnung und Abfüllung zu bekommen.

Kurz gefasst

  • 1907 Erwerb der Bad Adelholzener Quelle durch die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul
  • 1970 Bau einer neuen Füllerei, Beginn eines modernen Industriebetriebes, bis heute gehören die Adelholzener Alpenquellen zur Kongregation
  • seit 2007 Produktion von Bio-Erfrischungsgetränken
  • Mitarbeiter 400
  • Bio-Zertifikate Alle Bio-Fruchtschorlen von Adelholzener tragen das Naturland–Siegel