Was ist eigentlich vegetarisch?

Immer mehr Menschen verzichten ganz oder teilweise auf Fleisch und räumen pflanzlichen Lebensmitteln mehr Platz auf ihrem Speiseplan ein.

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Das ist kein Trend – schon der griechische Philosoph Pythagoras plädierte in der Antike für die vegetarische Ernährung. Das Wort Vegetarismus leitet sich aus dem Lateinischen ab: Hier steht vegetare für wachsen und beleben.

Doch die vegetarische Ernährung ist mehr als der Wunsch nach rein pflanzlicher Ernährung, sie ist auch Lebensstil. Das zeigen die Beweggründe, die ethischer, sozialer, gesundheitlicher und auch ökologischer Art sein können.

Vegetarier, Flexitarier, Veganer – wo liegen die Unterschiede?

Für alle gilt: Pflanzliche Produkte bilden die Basis. Lebensmittel, die vom toten Tier stammen, sind in der Regel tabu.

Die verschiedenen Formen des Vegetarismus:

  Verzicht auf
Ovo-Lakto-Vegetarier Fleisch, Fisch
Lakto-Vegetarier Fleisch, Fisch, Eier
Ovo-Vegetarier Fleisch, Fisch, Milch, Milchprodukte
Veganer Fleisch, Fisch, Milch, Milchprodukte,
Honig, Eier u.a.
Von einem Teilzeit-Vegetarier oder Flexitarier spricht man,
wenn nur selten Fleisch verzehrt wird.

Ausgewogen und absolut nicht mangelhaft

Die Zeiten, in denen man vegetarische Ernährung mit Mangelernährung gleichsetzte, sind vorbei. Heute weiß man, dass eine ausgewogene vegetarische Ernährung den Menschen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt – und sehr viel Genuss bieten kann.

Lebensmittel, die in der vegetarischen Ernährung besonders wichtig sind: Vollkornprodukte, Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse, Ölsaaten sowie kalt gepresste pfl anzliche Öle. Als Fleischersatz sind Tofu, Seitan oder Sojaschnetzel ideal.

Schon gewusst?
Um ein Kilogramm Fleisch herzustellen, braucht es mindestens sieben Kilogramm Getreide.