Zitrone

Heimat der Zitrone: die Subtropen, der Gartengürtel der Erde, warm und feucht genug für üppiges, aber nicht hemmungsloses Wachstum.

 

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Zitronen werden heute vor allem im Süden der USA, auf Sizilien und in Süditalien sowie in Spanien und der Türkei produziert. Und wie wachsen Zitronen? Ganzjährig auf einem bis zu sechs Meter hohen, immer grünen Baum, denn Zitronenbäume blühen und fruchten ununterbrochen und gleichzeitig. Ihre Heimat soll in der Grenzregion zwischen Indien und Pakistan gelegen haben, von dort aus gelangten sie in den Mittleren Osten, wo sie daraufhin auch gezüchtet wurden. Um 1150 ist die Zitrone in Europa, genauer in Spanien, angekommen. Kolumbus schließlich ließ sie 1493 während seiner zweiten Reise auf Haiti aussäen.

Zitrone pur gegessen ist bestenfalls eine Mutprobe oder ein Gag. Wohldosiert ist ihr Saft eine fruchtige Würze und in vielen Zubereitungen eine gute Alternative zum Essig. Ihr eigentliches Reich sind die Säfte, Drinks, Limonaden, Sorbets, Konditoreiwaren, Konfitüren und das Speiseeis. Manchmal – zum Beispiel tropfenweise auf der Auster oder mit Salz zum Tequila – ist sie regelrecht Kult.