Wo bekomme ich mein Baby?

Geburtshaus, Klinik oder doch zu Hause? Auswahlkriterien wie: medizinische Ausstattung, individuelle Stillförderung und nicht zuletzt ein sicheres Gefühl entscheiden, wo Ihr Baby auf die Welt kommt. Fast alle Kliniken bieten einen Tag der offenen Tür an, bei dem Sie sich Station und Kreissaal ansehen und einem Team aus Ärzten, Hebammen und Schwestern Ihre Fragen stellen können.

 

Wo bekomme ich mein Baby?
Kliniken wie Geburtshäuser sind moderne Dienstleister, die sich an den Wünschen und Ansprüchen ihrer Patienten orientieren. Rooming in, also die gemeinsame Unterbringung in einem Zimmer mit dem Partner, homöopatische Schmerztherapie oder die Möglichkeit einer Wassergeburt können ebenso Auswahlkriterien sein, wie das Anliegen einer Einrichtung das Stillen besonders zu fördern.






Dafür vergibt die WHO gemeinsam mit UNICEF sogar ein eigenes Siegel. Es zeichnet babyfreundliche Krankenhäuser aus: bereits während der Schwangerschaft erhalten Sie umfassende Informationen über das Stillen und seine Vorteile für Mutter und Kind.
  • Während des Klinikaufenthaltes erhalten Sie kompetente Unterstützung beim Stillbeginn.
  • Man ermuntert und unterstützt die Mütter darin, das Baby innerhalb der ersten halben Stunde nach der Geburt anzulegen.
  • Innerhalb der Klinik existieren schriftliche Regeln zur Stillförderung.
  • Gestillte Säuglinge bekommen keinen Schnuller.
  • Rooming-In ist 24 Stunden lang möglich.
  • Man zeigt den Müttern, wie man das Baby optimal anlegt.
  • Wenn Mutter und Kind getrennt werden, wird die Mutter darin bestärkt, die Milchproduktion aufrecht zu erhalten.
  • Neugeborene erhalten nur dann zusätzliche Flüssigkeit oder Nahrung, wenn es medizinisch notwendig ist.
  • Das Personal unterstützt die Mutter aktiv beim Stillen, berät bei Stillproblemen und motiviert zum Stillen nach Bedarf.

 

 

Prädikat "babyfreundlich"
Es gibt ganz normale Geburtskliniken - und es gibt Kliniken, die das Prädikat "babyfreundlich" tragen. Dieses Siegel erhalten solche Krankenhäuser, die sich in besonderer Weise für das Stillen stark machen. Die Aktion ist ein Ergebnis einer Initiative der WHO und UNICEF.
Und was, wenn Ihre Klinik nicht mit dem Prädikat "babyfreundlich" ausgezeichnet wurde? Erkundigen Sie sich, ob dort trotzdem so genannte "Stillrichtlinien" existieren, das heißt, dass das Stillen dort aktiv gefördert und unterstützt wird. Denn die Motivation zum Stillen sollte auch in die Wahl der Geburtsklinik mit einfließen.

 

 

 

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