Weißkohl

Wie sein Urahne, der Wildkohl, liebt auch der Weißkohl maritime oder regenreiche und eher kühle Klimata.

 

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So kommt es also, dass neben den "Krauts" - wie Engländer und Amerikaner die Deutschen mitunter unfreundlich nennen - sich in Europa auch die Niederländer, Dänen, Russen und Polen sowie in Asien die Japaner und Chinesen auf den vorderen Plätzen der Weltproduktion tummeln. (Jahresernte in Deutschland: circa 500.000 Tonnen).

Weißkohl - auch Kappes, Weißkraut oder Kabis genannt - bildet sehr feste, runde oder längliche Blattköpfe, die einige Kilogramm schwer werden können. Er ist ganzjährig im Handel, besondere Bedeutung hat das frostfeste Gemüse aber während der Wintermonate. Frischer Weißkohl ist eine "glänzende" Erscheinung und kann bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und hoher Luftfeuchtigkeit angeschnitten einige Tage, als ganzer Kopf auch mehrere Wochen gelagert werden.