Wege der Entbindung

Je entspannter und motivierter die Mutter ist, umso einfacher und schneller kann sie die Geburt bewältigen. Ein Umstand, der sich auch positiv aufs Baby auswirkt. Entsprechende Stresshormone und Schmerzreize übertragen sich nämlich auch auf das Ungeborene. Darum sollten sich Schwangere bereits im Vorfeld Gedanken machen und sich bei entsprechenden Kliniken, Geburtshäusern und Hebammen informieren, welche Entbindungspraktiken angeboten werden. Eine Übersicht der Hebammen in Ihrer Nähe finden Sie bei babyclub.de auch unter Services/Hebammensuchmaschine.

 

Wege der Entbindung
Im Folgenden möchten wir Ihnen unterschiedliche Methoden vorstellen, um Sie von möglichen Sorgen und Vorurteilen zu „entbinden“. Je nach gesundheitlicher Konstitution und persönlichen Vorlieben können Sie sich für Ihre Lösung entscheiden.

Selbstverständlich kann keine der Methoden Ihnen mit absoluter Sicherheit eine sanfte und schnelle Geburt garantieren. Wichtig ist, dass Sie beim Auftreten der ersten Wehen nicht in Panik ausbrechen, gut vorbereitet sind und sich in Geduld üben. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Dieser hat sich in den vergangenen 9 Monaten bestens für das bevorstehende Ereignis gerüstet. Nun liegt es an Ihnen. Schließlich wissen Sie selbst am besten, was Ihnen gut tut.

Die Wassergeburt

Der Trend geht eindeutig zu sanften und natürlichen Entbindungsmethoden. Dazu passt, dass die Geburt in der Wanne immer beliebter wird. Kein Wunder, denn sie bietet die Möglichkeit einer selbstbestimmten Entbindung, da sich die Mutter ohne störende Eingriffe von außen im Geburtsbecken auf die Vorgänge ihres Körpers einlassen und das Tempo lenken kann. Das warme Wasser wirkt besonders schmerzlindernd und Wehen anregend, so dass die meisten Frauen auf künstliche Betäubungsmittel und Schmerzmittel verzichten. Dammverletzungen sind äußerst selten, der Geburtskanal weitet sich, das Gewebe wird weich und dehnbar, sogar Narbengewebe wird elastisch. Dadurch ist die Wassergeburt für Frauen mit früheren Kaiserschnittgeburten sehr empfehlenswert. Dank dieser hervorragenden Voraussetzungen geht die Entbindung schneller voran. Babys kommen durchschnittlich 2 Stunden früher zur Welt.

Die irrtümliche Besorgnis, das Baby könnte unter Wasser ertrinken, kann komplett verworfen werden. Durch die Nabelschnur wird das Neugeborene weiterhin mit Sauerstoff versorgt, zudem besitzt es einen Atemschutzreflex, der die Luftröhre wasserdicht verschließt. Auch für das Kind ist diese Methode äußerst schonend. Nachdem es 9 Monate im Fruchtwasser verbracht hat, wird es in ein vertrautes Milieu geboren und passt sich leichter an die Außenwelt an. Die Geräusche sind gedämpft und das Licht überanstrengt die empfindlichen Augen nicht. Im Wasser kann das Baby aktiv bei der Geburt mitwirken, sich leichter bewegen, dehnen und strecken.

Der Gebärstuhl oder -hocker

Die Entbindung auf dem Gebärstuhl erfährt ebenfalls steigendes Interesse. Bei Beobachtungen im Tierreich und bei vielen Naturvölkern stellte man fest, dass ohne äußere Beeinflussung meist von selbst eine sitzende bzw. kniende Stellung eingenommen wird. In dieser physiologischen Position erleichtert sich die Geburtsarbeit der Mutter. So wird die Geburt beschleunigt und die meisten Babys kommen schon nach wenigen Presswehen zur Welt. Das Ungeborene hilft durch seine Schwerkraft und sein Körpergewicht ebenfalls mit. Nachdem der Kopf sich seinen Weg gebahnt hat, folgt der kleine Körper meist ganz unproblematisch.

Geburt mit Peridual-Anästhesie (PDA)

Viele Frauen haben bei der Geburt große Angst und verkrampfen sich. Zur Erleichterung erhalten sie dann manchmal eine örtliche Betäubung. Bei der Peridual-Anästhesie (PDA) wird dem Schmerz im Beckenbereich gezielt durch eine Spritze zwischen zwei Rückenwirbeln entgegengewirkt. Die Frau erlebt die Geburt trotzdem in vollem Bewusstsein mit und muss keine Sorge haben, etwas von dem freudigen Ereignis zu verpassen.

Die aufrechte Haltung

Die hockende, kniende, sitzende oder kauernde Gebärhaltung ist schon seit dem Altertum bekannt. Bis vor etwa 200 Jahren war auch in Europa die halbsitzende oder Sitzende Stellung üblich. Die Schwangere hat im Hocken, Knien, Sitzen oder Stehen mehr Kraft zum Mitpressen. Der Druck der Uterusmuskulatur wirkt sich stärker aus, die Wehen sind effektiver und schieben das Baby schneller voran. Die aufrechte Gebärhaltung verbessert nicht nur die Atmung, sondern auch die Durchblutung von Gebärmutter und Plazenta. Leider ging durch das im letzten Jahrhundert übliche Liegendgebären auch das Wissen um andere Gebärhaltungen verloren. Immer mehr Hebammen besinnen sich aber heute wieder darauf – zum Wohl der Schwangeren und ihrer Kinder.

 

 

Erste Schritte

Babys Entwicklung

mehr

Verpackung und Kennzeichnung

Interaktives Etikett

mehr

Babykost

Qualität

mehr