Aubergine

Aubergine – Melanzano (it.), Bereneja (sp.), Eggplant (engl.) – dieses eigentümlich dunkle Fruchtgemüse ist, obwohl botanisch eine nahe Verwandte der Tomate, keine Südeamerikanerin.

 

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Das tropische Indien ist die Heimat dieses Nachtschattengewächses, das dort seit Urzeiten kultiviert und gegessen wird. Arabische Händler brachten die Aubergine im 13. Jahrhundert nach Europa, seit etwa 1550 wurde sie vor allem in Italien systematisch angebaut. Heute hat sie den ganzen Mittelmeerraum, Nordafrika, Asien, aber auch die Gewächshäuser unserer Breiten erobert. Ihr anderer Name, Eierpflanze, gibt deutlichen Hinweis auf die wilde Auberginen-Stammform. Deren Früchte sind weiß und haben in Größe und Form das Aussehen eines Hühnereis. Weiße Auberginen gibt es noch immer, auch gelbe, braune und sogar pinkfarbene und gestreifte Sorten, aber sie alle sind, wie die purpurnen und schwarzen Standardfrüchte, erheblich voluminöser geworden.

Wie schmecken Auberginen? Roh gar nicht, oder bestenfalls "muffig" oder "bitter" - unmöglich zu verzehren. Gekocht oder gegrillt entwickeln Auberginen ihren typischen komplexen Geschmack.