01.01.2012

Wahre Schönheit

Auch wenn Lippenstifte bei den wenigsten Menschen zu den Grundnahrungsmitteln zählen, kann man davon ausgehen, dass beim täglichen Schminken der Lippen pro Jahr ein Lippenstift verzehrt wird. Warum man die Lippenstifte des Naturkosmetik-Unternehmen Lavera bedenkenlos essen könnte, haben uns die Geschäftsführer Thomas Haase und Klara Ahlers (Foto) mal genau erklärt und gezeigt.

 

Visual
»Unsere Lippenstifte können Sie essen!«, beteuert Thomas Haase auf die Frage, was der Unterschied sei zwischen einem konventionellen und dem Lavera Naturkosmetik-Lippenstift. Auch wenn Lippenstifte bei den wenigsten Menschen zu Grundnahrungsmitteln zählten, könne man davon ausgehen, dass beim täglichen Schminken der Lippen pro Jahr ein Lippenstift verzehrt werde, bestätigt Klara Ahlers ihren Kollegen. »Und warum sollte man seinem Körper freiwillig Erdöl, synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe zuführen?« Die beiden gebürtigen Niedersachsen Thomas Haase und Klara Ahlers teilen sich die Geschäftsführung des erfolgreichen Naturkosmetik- Unternehmens Laverana, das Thomas Haase vor 25 Jahren gegründet hat. Von Anfang an war es ihm als Allergiker und Neurodermitis-Geplagten wichtig, Kosmetik nur aus rein natürlichen Ingredienzen herzustellen.

 


Visual Mit diesem kleinen Team fing alles an: 1992, Team und Thomas Haase (kleines Bild hintere Reihe Mitte, links daneben Klara Ahlers).
Bereits während des Industriedesign-Studiums entwickelte Haase Mitte der 1970er-Jahre einen Lippenpflegestift aus den Zutaten Wollwachs, Bienenwachs und Mandelöl. Seitdem tüftelt und werkelt er an der Erweiterung und Optimierung des inzwischen 250 Produkte umfassenden Portfolios. 1989 lernte er Klara Ahlers kennen, die in Göttingen als sehr junge Frau das erste Naturkosmetik-Fachgeschäft in Deutschland, »Cremetopf«, gründete und führte. Thomas Haase wurde auf sie aufmerksam, weil sie mit ihrer Fachkompetenz und Naturkosmetik-Überzeugung seine Lavera-Produkte am besten verkaufen konnte. Da die begabte Kauffrau die Lavera-Produkte gut kannte und von ihnen überzeugt war, trat sie gerne in den Dienst des Unternehmens und leitet seitdem die Bereiche Marketing und Vertrieb.

 


Visual Heute arbeiten bei Lavera rund 250 Mitarbeiter, in den Laboren rund 20.
Der Hauptanspruch beider Geschäftsführer an die Produkte ist die Hautverträglichkeit. Aus diesem Grund sind alle Lavera-Produkte frei von Konservierungsstoffen. »Für mich sind die Anforderungen der Verbraucher und die Wirksamkeit des Produktes mit entscheidend bei der Frage, ob ein Produkt eingeführt wird oder nicht«, so Klara Ahlers. »Der Grundanspruch Naturkosmetik allein genügt nicht. Wenn zum Beispiel ein Deo-Roller nicht die gewünschte Wirkung zeigt, dann hilft es dem Verbraucher nicht, zu wissen, dass der Deo-Roller immerhin frei von synthetischen und künstlichen Zusätzen ist.« Also gilt es, weiter zu tüfteln und so lange zu forschen, bis ein optimales Ergebnis, inklusive angenehmem Duft erreicht ist. Erst dann geht es in die Produktion.

 


Visual Mitte der 1970er-Jahre begann der heutige Geschäftsführer Thomas Haase einen nicht-chemischen Lippenpflegestift aus Wollwachs, Bienenwachs und Mandelöl zu entwickeln, der sich bald einer großen Anhängerschaft erfreute.
Bezahlbare Naturkosmetik zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten, das treibt beide Geschäftsführer an und motiviert sie, neue Produkte zu erforschen, zu entwickeln und einzuführen. »Ich teste ständig so etwa 50 bis 60 Produkte zu Hause. Meine Badezimmer-Ablagefläche ist weitaus größer als mein Schreibtisch«, erläutert Thomas Haase. Für die optimale Beduftung der Produkte leistet sich Laverana eine eigene Parfümeurin. Seit 1990 wird auch dekorative Naturkosmetik angeboten, ein Bereich mit starkem Wachstum, der rund acht Prozent des jährlichen Umsatzes verantwortet. Knapp 30 Prozent des Umsatzes erzielen die Gesichtspflegeprodukte. Zusammen mit Körperpflege und Reinigung kommen sie auf einen Anteil von fast 70 Prozent. Bis auf den Kajalstift produziert Laverana sämtliche Produkte selbst, an zwei Standorten bei Hannover.

 


Visual Die Rezepturentwicklung beispiels- weise einer Emulsion findet zuerst im Labor und in der Qualitäts- kontrolle statt. Es folgt eine meist zweijährige Produktentwicklung, bevor die Emulsion in großen, blitzblanken Kesseln homogenisiert werden kann.
Das Lager für Rohstoffe und Endprodukte ist inzwischen auf eine Fläche von 20 000 Quadratmetern angewachsen. Laverana wächst konstant – dieser Erfolg gibt der Überzeugung für echte Naturkosmetik also recht. Die Marke »Lavera« – mit der Bedeutung »Die Wahre« – ist nach BDIH und NATRUE zertifizierte Naturkosmetik. Die beiden Geschäftsführer von Laverana waren Mit-Initiatoren und Gründungsmitglieder dieser Zertifizierungsstellen und verstehen sich als Demokratisierer von Naturkosmetik.

Weitere Informationen zu Lavera Naturkosmetik unter www.lavera.de

 


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Lavera gibt folgende Qualitätsgarantie

• 100 % entwickelt und produziert aus einer Hand in Deutschland
• 100 % natürliche Duft-, Farb-, und Konservierungsstoffe
• 100 % reine Bio-Pflanzenöle, -Wirkstoffe und -Auszüge
• 100 % frei von Silikonen, Paraffinen und Erdöl
• 100 % hautmilde, pflanzliche Emulgatoren und Tenside
• Verzicht auf Tierversuche
• Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt

 

 

Laverana GmbH & Co. KG kurz gefasst
• 1987 gründet Thomas Haase das Naturkosmetik-Unternehmen in der Nähe von Hannover.
• 1990 erhält er Verstärkung von Klara Ahlers. Beide führen das Unternehmen bis heute gemeinsam.
• »Made in Germany« – Entwicklung und Produktion, alles aus einer Hand: Laverana stellt rund 250 Naturkosmetik-Produkte und rund 300 Rohstoffe in der Region Hannover selbst her und vertreibt sie in 40 Ländern. Insgesamt werden über 900 natürliche Rohstoffe verarbeitet.
• Das mittelständische Unternehmen beschäftigt ca. 250 Mitarbeiter.
• Lavera ist die absatzstärkste Naturkosmetik-Marke: Jedes vierte im Naturkosmetik- und Naturkostfachhandel verkaufte Kosmetikprodukt ist ein Lavera-Produkt.

 

 

 

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