Zubereitung: Den grünen Stängelansatz aus den Tomaten möglichst herausschneiden. Dieser enthält das Alkaloid Solanin, das auch in unreifen, noch grünen Tomaten steckt und in größeren Mengen aufgenommen unter anderem Kopfschmerz verursachen kann.
Der allererste Biss in eine Tomate wird nicht von jedermann als kulinarisches Feuerwerk erlebt. Aber irgendwann, vor allem wenn man die rote Kugel sonnenwarm und unter südlichem Himmel genießen durfte, heißt es dann wahrscheinlich doch: "O pomo d'oro".
Rundtomate - weltweit am beliebtesten
Die runde, auch "Kugeltomate" genannte Sorte ist hierzulande am meisten gefragt. Weltweit gesehen macht die Rundtomate 70 Prozent des gesamten Tomatenanbaus aus. Rundtomaten tragen noch den weiteren Namen "Stabtomate": Die Pflanze muss bei ihrem Anbau an einen Stab gebunden werden, da die Stängel die vielen Früchte sonst nicht tragen würden. Diese besitzen ein angenehm schmeckendes Fruchtfleisch mit viel Fruchtsäure. Typisch sind ihre zwei bis drei Fruchtkammern, in denen die platten Samen in eine gallertartige Masse eingebettet sind. Zum Schmoren im eigenen Saft, für die Zubereitung von Tomatensaucen oder für Salate sind Rundtomaten gut geeignet.
Cherrytomaten - wie Trauben am Stängel
Die kleinen Cherrytomaten zählen zu den Sorten, die aufgrund ihrer Größe und Form der Ur-Form der Tomate am nächsten kommen. Bekannt sind sie auch unter den Namen Kirsch-, Cocktail- oder Partytomate. Die beiden letzten Bezeichnungen sind wohl auch ein Hinweis auf ihre unkomplizierte Verwendung, wenn Gäste da sind: als Fingerfood für den Rohgenuss, in Salat-Cocktails oder auf kalten Platten. Zu ihren Vorzügen gehört auch ihre ausgeprägte Süße. Cherrytomaten werden stets noch an der Rispe hängend angeboten.
Flaschentomate - typisch italienisch
Die länglichen Flaschentomaten werden, außer in Frankreich, vor allem in Italien angebaut. Wohl auch aus dem Grund, weil sie sich so leicht schälen lassen und daher gut für Konserven geeignet sind - als Zutat zur Pizza sind sie auf diese Weise immer parat. Geschälte Flaschentomaten eignen sich ebenso gut zum Einmachen. Aber auch ungeschält lassen sie sich aufgrund ihrer Süße und ihres konzentrierten Aromas hervorragend zur Zubereitung von Salaten verwenden.