30.09.2010

Tee-Volution

In den 70er-Jahren entwickelte sich der Yogi-Tee zu einer schmackhaften, koffeinfreien Alternative. Bis dahin kannte man in der westlichen Kultur nur Schwarztee und Kräutertees.

 

Visual
Der Blick aus dem siebten Stock des Amundsen-Hauses in der Hamburger Speicherstadt beeindruckt: Ham burgs Innenstadt mit ihrem Wahrzeichen, dem Hamburger Michel, sowie dem Rathausturm auf der einen und dem Hamburger Hafen mit seinem immensen Ausmaß auf der anderen Seite. Die Lage ist für den Hersteller des meistverkauften Tees im Bio-Handel Programm. Hier, in einem Zentrum des europäischen Teehandels, begann vor 40 Jahren der rasante Aufstieg des Yogi-Tees.

 


Visual Das SalesTeam der Golden Temple Natural Products GmbH erhielt vor zwei Jahren Verstärkung durch Carsten Finnern.
Bereits 1969 unterrichtete der Inder Yogi Bhajan, ein Meister des Kundalini-Yoga, in den Vereinigten Staaten und in Europa. Im Unterricht gab er seinen Schülern nicht nur Yoga-Übungen, sondern auch ayurwedische Rezepte weiter. Eines davon war eine traditionelle Teerezeptur aus verschiedenen Gewürzen. Nach jeder Yogasitzung wurde der Tee serviert, der zunächst als »Tee des Yogi« bekannt wurde. Heute bildet diese Gewürzmischung aus Zimt, Ingwer, Nelken, schwarzem Pfeffer und Kardamom die Basis für alle Tees der Marke YOGI TEA®. Die Sorte Yogi-Tee Classic ist noch heute die beliebteste unter den Gewürztees.

 


Visual Sat Hari Singh Khalsa im Yoga-Sitz: Er führt eine Mudra-Übung zur Stärkung der Konzentration vor.
In den 70er-Jahren entwickelte sich der Yogi-Tee bei Menschen, die Wert auf biologisch angebaute Produkte legten, zu einer schmackhaften und koffeinfreien Alternative. »Diese Evolution des Tees bedeutet die eigentliche Revolution auf dem westlichen Teemarkt«, sagt Sat Hari Singh Khalsa, Mitbegründer der Golden Temple Natural Products GmbH. »Bis dahin kannte man in der westlichen Kultur nur Schwarztee und Kräutertees. Im Zuge der Yoga-Bewegung, der Suche der Menschen nach dem Spirituellen, erfuhr der »Tee des Yogi« eine weltweite Verbreitung.«

 


Visual Auf allen Teeverpackungen der 41 verschiedenen Yogi-Tea®-Sorten ist eine Yoga-Übung abgebildet, die auf die jeweilige Rezeptur hin abgestimmt ist.
In den 90er-Jahren schärften sich das Bewusstsein und das Interesse der Menschen in der westlichen Gesellschaft für alternative Lebensweisen anderer Kulturen, wie zum Beispiel Ayurweda. Der anhaltende Wellness-Trend verstärkte dieses Interesse, und die Nachfrage nach Gewürztees nahm immer mehr zu – und damit auch das vielfältige Angebot an Yogi-Tees. »Wir sind die Hersteller des original Yogi-Tees – der mit dem bestimmten Spirit und dem unnachahmlichen Geschmack«, schildert der Key-Account-Manager Carsten Finnern.

 


Visual Die Gewürzmischung aus Zimt, Ingwer, Nelken, schwarzem Pfeffer und Kardamom bestimmt nach wie vor die Rezeptur des klassischen Yogi-Tees.
Der Firmenname »Golden Temple« ist eine Reminiszenz an den Yogi Bhajan und seine Weltanschauung. Er gehörte der Religionsgemeinschaft der Sikh an, deren höchstes Heiligtum der Goldene Tempel im indischen Bundesstaat Punjab darstellt. Der Tempel hat vier Seiten mit vier Eingängen, was die Toleranz und Offenheit gegenüber allen Menschen und Religionen symbolisieren soll – ein »Spirit« der sich auf der Erde gern weiter verbreiten möge.

Weitere Informationen zu Golden Temple finden Sie unter www.yogitea.eu

 

 

Golden Temple kurz gefasst
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• gegründet 1972 mit vier Mitarbeitern im Zuge der Yoga-Bewegung;
• stellt seitdem biologische Gewürztees her;
• Erfinder und einziger Hersteller des original Yogi-Tees, der seit 1987 eingetragenen und geschützten Marke YOGI TEA®;
• beschäftigt heute weltweit über 400 Mitarbeiter;
• Sitz der europäischen Firmenzentrale in Hamburg mit derzeit 100 Mitarbeitern;
• alle 41 Teesorten im europäischen Sortiment Bio-zertifiziert;
• generiert weltweit einen Umsatz von 130 Mio. US-Dollar;
• soziales und ökologisches Verantwortungsbewusstsein sowie Respekt vor der Umwelt und ihre Erhaltung prägen die Unternehmensphilosophie als Grundlage aller geschäftlichen Bestrebungen.

 

 

 


Ayurweda

»Ayurweda« bedeutet altindisch »Wissenschaft des Lebens«: Die wichtigsten Lehrbücher der Sanskrit-Medizin aus der brahmanischen Epoche. Die drei großen Sammelwerke (Samhita) der sagenhaften altindischen Ärzte Charaka, Susruta und Vagbhata dürften um 500 n. Chr. kodifiziert worden sein. Ihre Ursprünge sind wesentlich älter. Beim Ayurwedik, der ärztlichen Behandlung auf der Grundlage des Ayurweda, überwiegen pflanzliche Arzneien.

Quelle: dtv Lexikon (1999) Bd 2

 

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