01.05.2010

Wasser (be)schwingt

»Es geht mir nicht darum, dass möglichst viele Menschen mein Wasser kaufen, sondern das Bewusstsein für Qualität von Wasser zu erhöhen«, so Johann Abfalter, Gründer und Geschäftsführer der St. Leonhardsquellen Vertriebs GmbH.

 

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Malerisch schlängelt sich das schmale, holprige Sträßlein von Rosenheim kommend durch einen lichten Mischwald in den abgelegenen Ort Leonhardspfunzen. Hier – inmitten eines Landschaftsschutzgebietes zwischen Chiemsee und Inn – sprudelt schon seit Urzeiten die Quelle St. Leonhard, die gemäß der Legende 1734 von einem gewissen Christoph Riele wiederentdeckt wurde: Bei Nacht sei ihm der heilige Leonhard erschienen und habe ihn zur Quelle geführt. Neben dem römischen Brunnentrog, an dem das Quellwasser noch heute von Besuchern kostenlos abgefüllt werden kann, steht eine kleine Kapelle, in welcher Votivtafeln, Holzkrücken, Wachsmodelle geheilter Gelenke von jenen gläubigen Menschen erzählen, die durch das Trinken des Wassers gesund geworden sein sollen und sich dafür beim heiligen Leonhard bedanken.

 


Visual Der Brunnen der St. Leonhards- quelle ist für jeden frei zugänglich – das hat Firmengründer Johann Abfalter so beschlossen und seine Kinder Roswitha Abfalter-Karpat und Martin Abfalter (Bild unten) möchten diese Tradition beibehalten.
Hört man dem charismatischen Gründer und Geschäftsführer der St. Leonhardsquellen Vertriebs GmbH Johann Abfalter zu, warum er von der Wirkung seines »lebendigen Wassers« auf den Menschen überzeugt ist, hat das nichts mit bajuwarischem Katholizismus oder überliefertem Aberglauben zu tun. Der gelernte Landwirt und Kaufmann argumentiert mit wissenschaftlich nachweisbaren biophysikalischen Zusammenhängen. Im Grazer Institut für Biosensorik und Bioenergetische Umweltforschung (IBBU) analysierte die Biophysikerin Dr. Noemi Kempe verschiedene Wässer nach der Bioresonanz-Methode und wies bei diesen jeweils unterschiedliche Schwingungsfrequenzen nach. Diese Schwingungsfrequenzen sollen in Harmonie mit jenen Körperbereichen treten, die über die gleichen Schwingungsfrequenzen verfügen.

 


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Johann Abfalter träumt davon, gemeinsam mit seinen Kindern Roswitha und Martin, die zur dreiköpfigen Riege der Geschäftsführung gehören, noch weitere neben seinen bislang sechs erschlossenen Quellen zu entdecken, um Wässer mit anderen Schwingungen zu erhalten. »Es geht mir nicht darum, dass möglichst viele Menschen mein Wasser kaufen«, sagt Johann Abfalter, »sondern das Bewusstsein für Qualität von Wasser zu erhöhen.«

 


Visual Die moderne Abfüllanlage wurde 2003 angeschafft. Das zurückge- kommene Leergut wird zuerst ge- reinigt und auf Schäden überprüft.
Dem Unternehmer und Wasserexperten geht es um »lebendiges Wasser«, Wasser, das nicht aufbereitet wurde, Wasser, das aus eigener Kraft als sogenannte Arteserquelle an die Erdoberfläche gelangt und nicht Hunderte von Metern gepumpt wurde. Wasserforscher, wie z. B. Peter Ferreira und Dr. René Hirschel, sind sich einig, dass die Verfahren, die die Wasserwerke zur Wasseraufbereitung anwenden, die Lebendigkeit und Qualität des Wassers ebenso schwächen wie der lange Leitungstransport. Herkömmliche Abfüllmethoden von Mineralwasserherstellern mit viel Druck sowie Entgasung und Ozonierung von Wasser seien der Qualität ebenso abträglich.

 


Visual Anschließend werden die Leichtglasflaschen in beiden Füllstraßen schonend befüllt, verschlossen und etikettiert.
Welches Wasser für welchen Typ Menschen nun das geeignete ist, könne man ganz einfach erschmecken, erklärt Johann Abfalter. Man probiert hintereinander verschiedene Wässer bei Zimmertemperatur und lässt das Wasser – ähnlich einer Weinprobe – aufmerksam durch den ganzen Mund gleiten. Jenes Wasser, das sich weich und angenehm anfühlt und keine bitteren oder schalen Töne am Gaumen hinterlässt, ist für den Verkoster das richtige.

Das Quellwasser wird nur in die unternehmenseigene, speziell entwickelte Leichtglasflasche abgefüllt - auf PET-Flaschen soll keinesfalls umgestellt werden. Glas sei geschmacks- und geruchsneutral, die Qualität bleibe erhalten und der Inhalt sei lange haltbar.

 

 

St. Leonhards kurz gefasst
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1995 kaufte die Familie Abfalter das Areal der St. Leonhardsquelle aus Überzeugung, ein hervorragendes Wasser gefunden zu haben.

Heute ist das Unternehmen Marktführer im Naturkosthandel mit 55 Prozent Marktanteil.

35 Mitarbeiter sorgen für einen Absatz von 25 Millionen Litern Mineralwasser aus inzwischen sechs erschlossenen Quellen.

 

 

 


Bioresonanztherapie kurz gefasst

Die Bioresonanztherapie geht davon aus, dass der menschliche Körper von einem extrem schwachen, aber messbaren elektromagnetischen Feld durchdrungen und umgeben ist. Der deutsche Arzt Franz Morell führte diese Therapieform Ende der 1970er-Jahre ein und entwickelte gemeinsam mit dem Ingenieur Erich Rasche eine spezielle Apparatur: Über Elektroden sollen die körpereigenen elektromagnetischen Schwingungen aufgezeichnet und mit Schwingungen über weitere Elektroden beantwortet werden.

 

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