Sonnige Aussichten

Natürliche Sonnenschutzkosmetik dringt nicht in die Haut, sondern reflektiert die UV-Strahlen und pflegt mit Pflanzenextrakten.

 

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Die Ferienzeit naht, da wünschen sich viele vor allem eines: Sonne satt. Egal ob es Sie mehr in südliche Gefilde, nördliche Breiten oder an heimische Gewässer zieht, der richtige Sonnenschutz darf auf keinen Fall fehlen. Der Bedarf an Sonnenschutz kann individuell durchaus unterschiedlich sein, denn nicht alle Menschen reagieren gleich empfindlich auf UV-Strahlen. Während eher mediterrane Typen mit dunklen Haaren und dunklerem Teint auch mit einem niedrigen Schutzfaktor eine Weile Sonne tanken können, ohne anschließend dafür büßen zu müssen, reagieren nordisch hellhäutige und rötliche Typen bei unzureichendem Schutz oft schon nach wenigen Minuten mit geröteter Haut. Die Übergänge sind jedoch fließend und es empfiehlt sich, lieber einmal mehr einzu cremen beziehungsweise einen höheren Lichtschutzfaktor aufzutragen, als einen Sonnenbrand zu riskieren. Denn eines gilt für alle Typen: Die Haut vergisst nichts. Die meisten Schäden und ein wesentlicher Teil der Hautalterung gehen auf zu starke Sonneneinstrahlung zurück, genauer auf UVA- und UVB-Strahlen.

Vor beiden müssen wir uns gleichermaßen in Acht nehmen. Die kurzwelligen UVB-Strahlen schädigen in erster Linie die Oberhautzellen. Dort werden Botenstoffe freigesetzt, die eine Entzündungsreaktion auslösen. Die Blutgefäße der unter der Ober haut liegenden Lederhaut weiten sich aus, so kommt es zur Rötung und Schwellung der Haut, dem typischen Sonnenbrand. Lange Zeit galt deshalb der Schutz vor UVB-Strahlen als vorrangig. Inzwischen weiß man jedoch, dass auch die UVA-Strahlung alles andere als harmlos ist. Ihre große Gefahr liegt darin, dass ihre negativen Auswirkungen nicht sofort spürbar sind, sondern sich schleichend als Langzeitschäden bemerkbar machen. Denn ein Großteil der langwelligen Strahlen erreicht die Lederhaut und beschleunigt so die Hautalterung und vorzeitige Faltenbildung. Überdies greift die UVAStrahlung die Erbsubstanz der Oberhautzellen an. Durch ihre zellschädigende Wirkung können sowohl UVBals auch UVA-Strahlen Hautkrebs auslösen. Deshalb gelten seit 2009 neue EU-Richtlinien. »In allen Sonnenschutzpräparaten muss ein Drittel UVA-Schutz drin sein, damit überhaupt Sonnenschutzmittel drauf stehen darf. Alle anderen Produkte gelten als Körperlotion«, erklärt Britta Klebon, Fachgruppenleiterin für Sonnenschutz der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche und Angewandte Kosmetik e.V.

Naturkosmetikhersteller verwenden mineralische Pigmente aus Titandioxid und Zinkoxid. Der natürliche mineralische Schutz, den die Firma Lavera bereits vor über 20 Jahren entwickelt hat, legt sich wie ein Film auf die Haut und reflektiert unmittelbar nach dem Auftragen die UVA- und UVB-Strahlen. So benötigt er keine Einwirkzeit. Pflanzliche Öle, beispielsweise Soja-, Kokos- oder Mandelöl, sowie Feuchtigkeit spendende Extrakte aus Aloe vera sorgen zusätzlich dafür, dass die Haut nicht zu sehr strapaziert wird. Für einen optimalen Schutz sollte man sich jedoch nach jedem Baden erneut eincremen. Denn auch wenn die Produkte wasserfest sind, verliert der Schutz durch das Abtrocknen mit dem Handtuch an Wirkung.

Entwarnung gibt es für alle, die einen schädlichen Einfluss von Nanopartikeln fürchten. Naturkosmetikhersteller wie beispielsweise Sante, garantieren ein 100 Prozent mineralisches Lichtschutzsystem frei von Nanotechnologie.

In puncto Lichtschutzfaktor ist allerdings bei den mineralischen Sonnenschutzprodukten im mittleren Bereich, also bei Faktor 20, Schluss. Dermatologen empfehlen jedoch ohnehin, die besonders starke Mittagssonne zu meiden, beziehungsweise sich entsprechend mit Sonnenschirm oder Kleidung zusätzlich zu schützen. In jedem Fall lohnt es, die Haut nach dem Sonnenbaden ausgiebig mit einer After-Sun-Pflege zu verwöhnen. Kühlende Gels und Lotionen mit biologischen Pflanzenextrakten erfrischen und spenden ausreichend Feuchtigkeit. So bleibt die Haut länger jung und geschmeidig.

 

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