Schwangerschaftskalender

 

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Der Alnatura Schwangerschaftskalender zeigt Ihnen im Zwei-Wochen-Rhythmus die Entwicklung des heranwachsenden neuen Erdenbürgers von der Zeugung bis zur Geburt. Zusätzlich erhalten Sie hilfreiche Informationen rund um die Schwangerschaft selbst, z. B. zu Vorsorgeuntersuchungen oder Geburtsvorbereitungskursen.

 

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19. bis 20.

 

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29. bis 30.

 

31. bis 32.

 

33. bis 34.

 

35. bis 36.

 

37. bis 38.

 

39. bis 40.

 

 

 

1. / 2. Schwangerschaftswoche

In den ersten beiden Schwangerschaftswochen ist die Frau im Prinzip noch nicht schwanger. Warum werden diese 14 Tage dennoch einberechnet? -  Da der genaue Zeitpunkt der Zeugung meist nicht bestimmt werden kann, wird der erste Tag der letzten Periode als Grundlage genommen. Des Weiteren wird von einem idealtypischen Zyklusverlauf von 28 Tagen ausgegangen, bei welchem der Eisprung etwa in der Mitte stattfindet. Eine Schwangerschaft dauert durchschnittlich 38 Wochen. Zusammen mit den zwei Wochen vor dem Eisprung kommt der Arzt auf eine Schwangerschaftsdauer von 40 Wochen. Aber auch eine Überschreitung des errechneten Geburtstermins um zwei Wochen ist normal.

Demnach wird es erst gegen Ende der zweiten Schwangerschaftswoche zum entscheidenden Ereignis kommen: Mit dem Eisprung wird eine reife Eizelle vom Eierstock abgegeben und vom Eileiter aufgenommen. Jetzt besteht für die nächsten zwölf bis 24 Stunden die Möglichkeit der Befruchtung. Schafft es ein Spermium, in die Eizelle einzudringen, verschmelzen deren Zellkerne, und die erste Zelle, die sogenannte Zygote, entsteht.

Mit der Verschmelzung wird nicht nur das Geschlecht festgelegt, sondern auch alle späteren Merkmale wie die Haar -und Augenfarbe oder die Körpergröße. Das Geschlecht des Kindes wird dabei durch das Spermium bestimmt: Weil eine Eizelle immer das weibliche X-Chromosom enthält, entsteht ein Mädchen, wenn die Samenzelle ebenfalls ein X-Chromosom in sich trägt oder ein Junge bei einem männlichen Y-Chromosom.

3. / 4. Schwangerschaftswoche

Die Befruchtung selbst bedeutet jedoch noch keine Schwangerschaft, denn der Keim muss erst mit der Gebärmutterschleimhaut verbunden sein: Nach der ersten Zellteilung beginnt die Zygote mit ihrer „Wanderung“ vom Eileiter hin zur Gebärmutterhöhle. Dabei fährt sie mit ihrer Zellteilung fort. In der Gebärmutter angekommen bewegt sich der, nun als Blastozyste (Keimblase) bezeichnete Zellhaufen an eine geeignete Stelle - zumeist die obere Gebärmutterwand - und heftet sich an. In den kommenden fünf bis zehn Tagen nistet sich die Blastozyste ein. Währenddessen wird ein Hormon gebildet, welches die Periodenblutung verhindert.

Nach der Einnistung wird die Keimblase mit einem zarten Häutchen umspannt. Damit ist sie an den Blutkreislauf der Frau angeschlossen. Zugleich wächst die Plazenta (Mutterkuchen), welche aus einem mütterlichen und einem kindlichen Teil besteht. Zwischen diesen beiden Seiten befindet sich ein Gewebebereich, in welchem der eigentliche Austausch von Wasser, Sauerstoff sowie Nähr- und Mineralstoffen und somit die Hauptfunktion der Plazenta stattfindet. Aber auch unerwünschte Stoffe, wie z. B. Alkohol oder Medikamentenwirkstoffe können unter Umständen die sogenannte Plazentaschranke durchdringen und zum Embryo gelangen. Die Ausscheidungsstoffe des Embryos nehmen ebenfalls ihren Weg über die Nabelschnur zur Plazenta, wo sie vom mütterlichen Organismus aufgenommen und abtransportiert werden. Gegen Ende der 14. Schwangerschaftswoche ist die Struktur der Plazenta weitestgehend festgelegt. Sie nimmt aber in ihrer Größe und Dicke während der gesamten Schwangerschaft zu.

In ca. 50 % aller Fälle wird die befruchtete Eizelle jedoch nicht von der Uterusschleimhaut aufgenommen, sondern mit der nächsten Regelblutung ausgeschieden, welche dann häufig etwas verspätet eintritt.

Von den ersten zwei richtigen Schwangerschaftswochen bemerkt die Frau normalerweise nichts. Allerdings kann eine konstant erhöhte Körpertemperatur eine mögliche Schwangerschaft andeuten. Gegen Ende der 4. Schwangerschaftswoche ist die Konzentration des Hormons HCG (human chorionic gonadotropin, schwangerschaftserhaltendes Hormon) in einer nachweisbaren Konzentration im Urin bzw. Blut vorhanden. Damit lässt sich die Schwangerschaft endgültig bestätigen.

Der Geburtstermin wird mit der folgenden Formel berechnet:
1. Tag der letzten Regel – 3 Monate + 7 Tage + 1 Jahr. Weicht der Zyklus von dem 28-Tage-Rhythmus ab, müssen die Differenzen entsprechend abgezogen bzw. hinzuaddiert werden.

Wichtige Hinweise:

Alkohol und Nikotin sind von nun ab zu meiden. Zudem sollten Sie Ihren Haushalt auf gesundheitsschädliche Materialien (Reinigungs- und Lösungsmittel, Farbstoffe, ätzende Stoffe, Säuren, Sprays etc.) überprüfen und gegebenenfalls entfernen.

Auch ein gesundheitlicher Check-up, z. B. beim Zahnarzt ist sinnvoll. Berücksichtigen Sie, dass Röntgenuntersuchungen und neue Amalgamfüllungen tabu sind. Deshalb ist es wichtig, bei einem Arztbesuch auf Ihre Schwangerschaft hinzuweisen.
Medikamente sollten Sie immer nur in Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme einnehmen. Aber Hebammen verfügen sehr häufig auch über ein umfangreiches Wissen an alternativen Medikamenten und bewährten Hausmitteln.

Achten Sie auf eine gute Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen - insbesondere Eisen und Folsäure sind jetzt sehr wichtig. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist  dafür die beste Grundlage. Unter Umständen ist die zusätzliche Einnahme von z. B. Eisen- und Folsäuretabletten notwendig. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihren Bedarf.

Mehr dazu unter "Ernährung" und "Das ist jetzt tabu"

5. / 6. Schwangerschaftswoche

Der erst etwa einen halben Zentimeter große Embryo hat bereits ein einfach strukturiertes Nervensystem ausgebildet. Zum Ende der vierten Woche besteht er aus zwei sogenannten Keimblättern. Zu Beginn der fünften Woche kommt ein weiteres hinzu. In den jeweiligen Keimblättern sind die Anlagen für das Entstehen eines neuen Erdenbürgers klar verteilt: Aus einem Keimblatt entstehen die Atmungs- und Verdauungsorgane, aus dem zweiten u. a. Knochen, Muskeln, Fortpflanzungsorgane und das Kreislaufsystem. Das letzte Keimblatt entwickelt sich zu Gehirn und Wirbelsäule sowie der Haut.

Zunächst bilden sich die Wirbelsäule, das Skelett und das Herz heraus, welches am Ende der sechsten Woche anfängt zu schlagen – etwa doppelt so schnell wie Ihr eigenes. Zeitgleich bildet sich das Gehirn – bestehend aus Vorder-, Mittel- und Nachhirn.

Neben der Plazenta produziert auch der Embryo das Hormon HCG (Human Chorion Gonadotropin). Anhand des HCG-Wertes wird nicht nur die Schwangerschaft nachgewiesen. Das Hormon ist wahrscheinlich mitverantwortlich für die morgendliche Übelkeit mit der viele Schwangere zu kämpfen haben. Wenn Sie darunter leiden, kann es hilfreich sein, vor dem Aufstehen eine Tasse gesüßten Tee zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen (z. B. einen Keks, einige Nüsse oder Sonnenblumenkerne). Helfen diese Tipps nicht weiter, wenden Sie sich am besten an Ihren Arzt oder Ihre Hebamme. Sie können zu alternativen Heilmitteln wie Homöopathie oder Akupunktur beraten und gegebenenfalls auch selbst durchführen und begleiten. Müdigkeit, Appetitverlust, Verstopfung oder seelische Reizbarkeit können weitere mögliche Begleiterscheinungen sein.

Erste körperliche Veränderungen: Viele Frauen spüren ein Spannungsgefühl und eine gewisse Schwere in der Brust. Grund ist, dass sich das Drüsengewebe bereits auf die Milchproduktion und Stillzeit vorbereitet. Zudem werden die Brustwarzen dunkler und empfindsamer.

Wichtige Hinweise:

Auch wenn es noch ein frühes Stadium der Schwangerschaft ist, sollten Sie bald Ihre erste Vorsorgeuntersuchung (zunächst nur einmal pro Monat, ab der 32. Schwangerschaftswoche 14-tägig) wahrnehmen. Sie erhöht die Chance einer unkomplizierten Schwangerschaft, da mögliche Komplikationen wie z. B. eine Eileiterschwangerschaft rechtzeitig erkannt werden. Planen Sie für Ihren ersten Besuch etwas mehr Zeit ein: Zunächst wird die Schwangerschaft bestätigt. Dann sind Fragen zur Ihrer Krankengeschichte und die der Familie zu beantworten. Schließlich wird Blut abgenommen. Daraus wird zunächst die Blutgruppe ermittelt und ein Antikörper-Suchtest (zur Bestimmung des Rhesusfaktors), ein Röteln –HAH-Test (zur Feststellung, ob ein ausreichender Schutz gegen Röteln besteht) sowie der sogenannte Lues-Suchtest (zum Nachweis des Syphilis-Erreger, welcher bei Nichtbehandlung schwere Schäden beim Kind hervorrufen kann) durchgeführt. Vom Gebärmutterhals wird ein Abstrich gemacht, der auf das Bakterium Chlamydia trachomatis untersucht wird. Eine unbehandelte Infektion kann eine Fehl- oder Frühgeburt auslösen. Zwischen der 32. und 36. SSW wird das Blut zudem auf Hepatitis B untersucht.

Nehmen Sie Ihren Terminkalender für den Fall mit, dass Ihr Arzt vorab alle Vorsorgetermine mit Ihnen vereinbaren möchte. Meistens wird nach Erhalt der Laborwerte der Mutterpass ausgestellt. Manche Ärzte warten hingegen die ersten drei Monate ab, weil das Risiko einer Fehlgeburt danach sehr viel geringer ist.
Melden Sie sich außerdem frühzeitig bei Ihrer gewünschten Hebamme an, die Sie die nächsten Monate begleiten wird (z. B. bei der Geburtsvorbereitung, Wahl von Geburtstechnik und -ort).

Bei einer ohne Komplikationen verlaufenden Schwangerschaft können Sie die Vorsorgeuntersuchungen auch bei Ihrer Hebamme wahrnehmen. Für die Ultraschalluntersuchungen ist der Besuch des Gynäkologen aber in jedem Fall notwendig.

7. / 8. Schwangerschaftswoche

Am Ende des zweiten Schwangerschaftsmonats misst der Embryo zwischen 11 und 14 mm, wobei der Kopf in etwa gleich groß wie der restliche Körper ist. Im Gesicht sind Augen, Nase, Mund und Ohren angedeutet. Die Arme und Beine bilden sich als winzige Knospen heraus, und im Kiefer entstehen die Anlagen für die Milchzähne sowie eine kleine Zunge. Das Nervensystem und die Wirbelsäule entstehen. Auch die inneren Organe Lunge, Leber, Magen und Bauchspeicheldrüse werden angelegt.

Zwischen der 9. und 12. Schwangerschaftswoche wird zum ersten Mal ein Ultraschallbild gemacht, sozusagen das erste Babyfoto. Anhand des Ultraschalls kann z. B. die Größe des Embryos festgestellt werden. Diese wird bei der ersten Untersuchung anhand der Schädel-Steiß-Länge (SSL) gemessen, denn in dieser Phase besteht der Körper im Wesentlichen aus dem Rumpf. Später ist es aufgrund der Körperkrümmung schwieriger, die genaue SSL zu ermitteln.

Um das Gewicht und letztlich die Entwicklung des Ungeborenen feststellen zu können, werden verschiedene Maße herangezogen. Dazu gehören z. B. der Kopfumfang, der Querdurchmesser von der linken zur rechten Bauchseite, der Bauchumfang, die Länge des Oberschenkelknochens und des Oberarmknochens. Aufgrund der Tatsache, dass sich Embryos bzw. Föten in den ersten vier Monaten nahezu gleich entwickeln, kann anhand dieser Messungen der errechnete Geburtstermin gegebenenfalls nachträglich angepasst werden. Möglicherweise kann bereits jetzt festgestellt werden, ob Sie ein oder mehrere Kinder erwarten – Aufschluss gibt die Anzahl der im Ultraschall gesehenen Fruchtblasen.

Im Schwangerschaftskalender wird die Größe des Embryos zunächst in der SSL angegeben. Ab der 15./16. Schwangerschaftswoche wird ausschließlich die Gesamtlänge genannt, damit Sie eine bessere Vorstellung von der tatsächlichen Größe Ihres Kindes bekommen. Beachten Sie, dass es sich immer um Durchschnittswerte handelt. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Wichtige Hinweise:

Der mütterliche Organismus muss in den nächsten Monaten viel leisten, weshalb Sie sich von nun an etwas schonen sollten, das heißt: keine extremen sportlichen Belastungen, nichts Schweres tragen und Stress vermeiden.
Die Schwangerschaft geht zumeist mit einer deutlichen Gewichtszunahme einher. Allerdings kann es auch sein, dass Sie in den ersten Wochen an Gewicht verlieren. Grund ist die vermehrte Hormonausschüttung, welche den Appetit zügeln und Übelkeit hervorrufen kann.

9. / 10. Schwangerschaftswoche

Das Gehirn des Embryos entwickelt sich mit bis zu 100.000 neuen Nervenzellen pro Minute sehr schnell. Dabei werden die ersten Verknüpfungen mit den Muskeln hergestellt, was unwillkürliche Bewegungen auslösen kann. Die Speise- und Luftröhre sowie Nieren und Harnwege bilden sich ebenso wie der Darm, welcher auf Grund seiner Größe zunächst in einem Sack in der Nabelschnur wächst und sich im Verlauf der nächsten zwei Wochen in Richtung des Magens verlagert.

Der kleine Körper formt sich weiter: Der Kopf hebt sich und der Hals entsteht. Die Gesichtskonturen prägen sich weiter aus. Die Arme sind mit der Ausbildung von Schultern, Ellenbogen, Unterarm und Handflächen nun vollständig. Die Finger sind als winzige Ausbuchtungen zu erkennen. Zugleich entwickeln sich die Beine - aber etwas verzögert. Gegen Ende der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) bestehen aber auch sie jeweils aus Ober- und Unterschenkel, Knie und Fuß. Jetzt werden zudem die ersten Knochenzellen gebildet. Dadurch kann sich das Skelett, welches zunächst aus Knorpel besteht, allmählich verhärten.

Jetzt (häufig auch erst nach der 12. SSW) wird das heranwachsende Leben als Fötus/ Fetus bezeichnet wird. Es ist nun zwischen 25 und 33 mm groß und wiegt etwa 2 g.

Wichtige Hinweise:

Ab der 10. SSW nimmt der Fötus durch die vom mütterlichen Organismus ausgeschütteten Hormone und Botenstoffe unter anderem an der Gefühlswelt teil. Bei Stress oder Aufregung führt das bei ihm z. B. zu einer gesteigerten Herztätigkeit.

Ihre Brüste nehmen an Gewicht zu. Achten Sie auf einen gut sitzenden BH und pflegen Sie Ihre Brust regelmäßig mit einer Creme und/oder einem Hautöl. Das kann Bindegewebsschwächen vorbeugen. Hilfreich können auch spezielle Yoga- und Gymnastikübungen sein. Die Haut selbst reagiert überhaupt sensibel auf die hormonelle Umstellung. Pflegeprodukte, welche nach naturkosmetischen Gesichtspunkten hergestellt werden, sind die beste Wahl.

Auch Ihre Zähne brauchen mehr Aufmerksamkeit: Der Speichel wird saurer und das Zahnfleisch durch die vermehrte Durchblutung weicher. Gegebenenfalls wechseln Sie deshalb zu einer weichen Zahnbürste. Schwangerschaftstypische Symptome wie Erbrechen oder Sodbrennen können die Zähne zusätzlich beeinträchtigen. Ein regelmäßiger Zahnarztbesuch hilft, Schäden an Zähnen und Zahnfleisch frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Notwendige größere Zahnbehandlungen die nicht bis zur Entbindung abgewartet werden können, sind möglichst zwischen dem vierten und sechsten Monat durchzuführen.

Die Gebärmutter beginnt nun zu wachsen und eventuell spüren Sie ein kleines Ziehen im Unterleib, welches normalerweise harmlos ist. Bei Blutungen sollten Sie jedoch sofort einen Arzt konsultieren, denn das Risiko einer Fehlgeburt ist in den ersten drei Monaten am größten.

11. / 12. Schwangerschaftswoche

Alle inneren und äußeren Organe sind angelegt, so dass ab nun die Wachstumsphase des Fötus beginnt. Der Kopf wächst jetzt jedoch langsamer, stattdessen nehmen der Rumpf und die Gliedmaßen an Größe schneller zu. Das Gehirn, mit sichtbar zwei Gehirnhälften, sowie Lunge und Leber beginnen, ihre Funktion aufzunehmen. Die Augen verlassen ihre seitliche Position hin zum Gesicht und die heranreifenden Augäpfel werden allmählich von Lidern bedeckt. Auch Nase und Mund entwickeln sich weiter. Der Gaumen entsteht und 20 Zahnknospen beginnen zu wachsen.

Ab der 12. Schwangerschaftswoche kann der Fötus seine Arme, Beine und seinen Kopf bewegen und sich um die eigene Achse drehen. Mit einer Größe von 5 cm in der Schädel-Steiß-Lage und einem Gewicht zwischen 6 und 10 g ist er aber nach wie vor ein Winzling.

Bei der Vorsorgeuntersuchung wird auch der Herzschlag des Kindes gemessen.

Wichtige Hinweise:

Die Gefahr einer Fehlgeburt ist nahezu vorbei. Wenn Sie mit der Bekanntgabe der Schwangerschaft bis jetzt gewartet haben, können Sie Ihr Schweigen nun brechen. Zudem sollten Sie Ihren Arbeitgeber zeitnah, am besten mit Bekanntwerden der Schwangerschaft informieren und dabei auch den voraussichtlichen Entbindungstermin mitteilen. Nur dann kann er die Mutterschutzvorschriften einhalten. Im Übrigen gelten die Bestimmungen, wie z. B. Kündigungsschutz sobald Sie ihn über die Schwangerschaft unterrichten.
Wenn Sie über 35 Jahre alt sind oder in Ihrer Familie bestimmte Erbkrankheiten vorliegen, wird Ihnen zum Ende des dritten Schwangerschaftsmonats wahrscheinlich eine vorgeburtliche Diagnostik vorgeschlagen. Bitte informieren Sie sich genau über mögliche Vor- und Nachteile. Eine entsprechende Beratung erhalten Sie von Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme.

Durch die körperlichen Veränderungen – der Körper produziert mehr Blut und Gewebe und lagert vermehrt Wasser ein – fühlen Sie sich vielleicht etwas erschöpft und müde. Dagegen helfen Spaziergänge oder leichte Gymnastik, welche den Stoffwechsel und die Sauerstoffzufuhr anregen. Bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf müssen Sie auf Sport nicht verzichten – besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme, welche Sportarten für Sie geeignet sind.

Mehr über "Bewegung tut gut"

13. / 14. Schwangerschaftswoche

Der Körper des Fötus wächst nun schneller als der Kopf, so dass dieser nicht mehr im Verhältnis 1:1, sondern mit einem Drittel zum übrigen Körper steht. Die Organbildung ist abgeschlossen. Die Leber produziert Galle, welche an die Gallenblase abgegeben wird, und auch die Bauchspeicheldrüse hat ihre Arbeit aufgenommen und bildet Insulin. Des Weiteren werden in Leber, Milz und dem Knochenmark Blutzellen gebildet.

Der Fötus bewegt sich nun viel, auch wenn Sie es sehr wahrscheinlich noch nicht wahrnehmen können. Die Bewegungsfähigkeit seiner winzigen Hände nimmt ebenfalls zu: Er kann am Daumen lutschen und macht die ersten Greifübungen. Die Mimik ist bereits so weit entwickelt, dass er die Stirn runzeln, sowie gähnen und schmatzen kann. Außerdem beginnen sich die äußeren Geschlechtsorgane auszubilden. Die Größe des Fötus beträgt gegen Ende der 14. Woche etwa 7 cm in der Schädel-Steiß-Lage und es wiegt circa 35 g.

Wichtige Hinweise:

Die typischen Schwangerschaftsbeschwerden der ersten 3 Monate lassen nun allmählich nach - Ihr Körper hat  sich an die Hormonumstellung gewöhnt. Dadurch steigt wieder Ihr Wohlbefinden. Die nächsten drei Monate sind übrigens ein guter Zeitpunkt für eine Reise.

Wenn Sie Ihren Urlaub planen, sollten Sie u. a. folgende Punkte beachten: Generell sind Flugreisen nicht ausgeschlossen, wenn es Ihre Gesundheit zulässt. Bitte klären Sie das vorher mit Ihrem Arzt. Bei längeren Flügen (und Bahnfahrten) sollten Sie öfter aufstehen und umhergehen, auch Gymnastik zur Unterstützung der Venentätigkeit ist hilfreich. Das beugt der Thrombosegefahr vor. Bei längeren Autofahrten sind mehrere Pausen, in denen Sie sich ebenfalls Bewegung sollten, ratsam. Trinken Sie viel, damit das Blut dünnflüssig bleibt und leichter zirkulieren kann.

Bei den Reisezielen sind tropische Länder und generell Gebiete, bei denen die Gefahr einer Magen-Darm-Infektion groß ist, (Lebendviren-)Impfungen vorgeschrieben sind oder die ärztliche Versorgung mangelhaft ist, zu meiden. Auch große Höhenunterschiede können Ihren Organismus belasten.

15. / 16. Schwangerschaftswoche

Das Ungeborene beginnt mit den ersten Schluck-, Atem- und Saugbewegungen. Außerdem trinkt es nun geringe Mengen Fruchtwasser. Die Speicheldrüsen, Magen, Nieren und Darm nehmen ihre Tätigkeit auf. Die Schilddrüse beginnt mit der jodabhängigen Hormonproduktion, die wiederum wichtig für das Wachsen des Fötus ist. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Jod-Zufuhr.

Die Augenlider bedecken die Augen nun vollständig, welche bis zum Ende des siebten Monats geschlossen bleiben. Die ersten Wimpernhärchen sprießen und ein weiches, feines Flaumhaar, das sogenannte Lanugohaar, bedeckt die Haut. Es hilft, die Käseschmiere, die den Fötus vor dem Fruchtwasser schützt, auf der Haut zu halten. Diese erste Behaarung fällt noch vor der Geburt fast vollständig aus.
Die Knochen festigen sich und die Muskeln wachsen und werden kräftiger, so dass auch die Bewegungen des Fötus intensiver werden. Im Verlauf der 16. Schwangerschaftswoche (SSW) hat Ihr Baby eine  Größe von etwa 14 cm in der Gesamtlänge erreicht. Sein Gewicht beträgt 100 g.

Wichtige Hinweise:

Jetzt wölbt sich langsam Ihr  Bauch. Im restlichen Körper bewirken die Hormone ebenfalls Veränderungen: Sie nehmen nicht nur an Gewicht zu. Das Gesicht zeichnet sich in weicheren Konturen. Die Haut wird oft reiner und glatt, wobei letzteres auch auf die verstärkten Wassereinlagerungen zurückzuführen ist. Jede Frau reagiert jedoch anders auf die Hormone, so dass die Haut stattdessen z. B. unreiner werden kann oder überhaupt keine Veränderungen zeigt.

Um zu vermeiden, dass Geburtsvorbereitungskurse schon ausgebucht sind, ist es empfehlenswert, sich hierfür bereits jetzt nach einer Hebamme umzusehen. Auch Kliniken und Geburtshäuser bieten entsprechende Kurse an. Inhalt sind u. a. Entspannungs-, Atem- und Beckenbodenübungen, Informationen zu Schwangerschaft, Geburt (hier z. B. das Verhalten während der Wehen, Geburtstechniken), Wochenbett, Stillzeit und der Umgang mit dem Säugling. Daneben können auch Fragen gestellt, Unsicherheiten und Ängste besprochen werden. Der Vorteil solcher Kurse ist nicht nur, dass Sie andere werdende Mütter kennenlernen. Durch das erworbene Wissen können Sie entspannter der Geburt entgegensehen, was deren Verlauf positiv beeinflusst.

Die Kurse beginnen meistens zwischen der 24. und 26. SSW. In vielen Fällen werden verschiedene Arten dieses Kurses angeboten: als Paar- oder Frauenkurs, jeweils über einen längeren Zeitraum oder an einem Wochenende.
Daneben gibt es noch weitere Angebote, welche aber hauptsächlich der Entspannung dienen: z. B. Yoga oder Wassergymnastik, jeweils speziell für Schwangere.

Mehr über Geburtsvorbereitung 

17. / 18. Schwangerschaftswoche

Die Beine des Fötus wachsen nun schnell und kommen dadurch in die richtige Proportion zu den Armen. An den Finger- und Zehenkuppen entstehen die typischen Rillen. Die Ohren haben ihre seitliche Position erreicht und sind jetzt gut sichtbar.

Übrigens ist das Hören der erste Sinneseindruck, den das Ungeborene wahrnimmt. Es hört z. B. das Blut rauschen und das Herz schlagen. Aber auch von außen eindringende Geräusche bleiben nicht ungehört. Es wurde festgestellt, dass sich klassische Musik entspannend auf den Fötus auswirkt.
In der 18. Woche wiegt das Ungeborene  ca. 180 g und misst 17 cm in der Gesamtlänge.

Wichtige Hinweise:

Der Bauch wird jetzt sichtbar größer. Um die Haut elastisch und weich zu halten, eignen sich Massagen mit einer speziellen Massagebürste oder einem Frottierhandschuh sowie einem Massageöl. Sie können auch eine sogenannte Zupfmassage durchführen, bei welcher die obere Hautschicht zwischen Daumen- und Zeigefinger sanft hin und her gerollt wird. Sollten Ihnen die Massagen unangenehm sein, können Sie das Öl auch durch kreisende Bewegungen auf die Haut auftragen. Im Übrigen können Sie - ganz nach Belieben - Cremes anstelle von Hautöl verwenden.

Ihre Scheide sondert nun vermehrt Sekret ab. Sofern er nicht verfärbt ist oder unangenehm riecht, besteht kein Grund zur Sorge. Vielmehr schützt das Scheidensekret den Fötus. Um das Scheidenmilieu nicht zu beeinflussen, sollten Sie auf Vaginalduschen oder Intimsprays verzichten.

19. / 20. Schwangerschaftswoche

Ab der 19. Schwangerschaftswoche (SSW) arbeitet der Blutkreislauf des kleinen Körpers reibungslos. Auch das Immunsystem beginnt, aktiv zu werden und Antikörper zu bilden. Im Darm sammelt sich der erste Kot an, das sogenannte Kindspech, welches aus totem Zellmaterial, Fruchtwasser und Verdauungsresten besteht und nach der Geburt ausgeschieden wird.

Bei weiblichen Föten werden nun die Eizellen angelegt. Außerdem ist das Baby in der 20. SSW mit einer Gesamtlänge von 21 cm und einem Gewicht von ca. 250 g groß genug, dass Sie nun seine Bewegungen spüren können.

Wichtige Hinweise:

Achten Sie auf bequeme Schuhe, um Rückenprobleme, Venenleiden oder Wasseranstauungen vorzubeugen. Wichtig und zugleich hilfreich ist es, eine gerade Körperhaltung einzunehmen bzw. sich anzugewöhnen, um den Rücken zu entlasten. Tragen Sie schwere Lasten vor dem Bauch. Wenn Sie etwas aufheben, gehen Sie vorher in die Knie und stehen Sie mit gerader Wirbelsäule wieder auf.

Aufgrund der verstärkten Durchblutung der Haut können Pigmentflecken und Sommersprossen der werdenden Mutter nachdunkeln. Nach der Geburt verblassen diese Schwangerschaftserscheinungen meist wieder von selbst. Sonnenbäder und Solariumbesuche sollten Sie am besten meiden.

21. / 22. Schwangerschaftswoche

Das Baby entwickelt einen gewissen Schlaf- und Wach-Rhythmus. Es schläft circa 20 Stunden am Tag und zwar bevorzugt, wenn die Mutter in Bewegung ist und es dadurch sanft hin und her geschaukelt wird. In der wachen Phase ist das Ungeborene sehr aktiv: Es spielt mit seinen Händen oder mit der Nabelschnur und schlägt Purzelbäume.

Unter der Haut des Fötus bildet sich jetzt eine spezielle Fettschicht, welche aus dem sogenannten braunen Fett besteht. Diese hilft dem Baby nach der Geburt, seine Körperwärme zu regulieren. Die von den Talgdrüsen produzierte Käseschmiere schützt die Haut des Fötus vor Infektionen und dem Fruchtwasser und hilft ihm später auch bei der Geburt. Gegen Ende der  22. Schwangerschaftswoche wiegt das Baby ca. 400 g und ist in seiner Gesamtlänge etwa 26 cm groß.

Wichtige Hinweise:

Sie können auf verschiedene Art und Weise mit Ihrem Kind kommunizieren: Wenn Sie die Hände auf den Bauch legen, kommt Ihnen Ihr Kind vielleicht entgegen. Auch die vertraute Stimme der Mutter wirkt beruhigend auf das Ungeborene.

23. / 24. Schwangerschaftswoche

Gegen Ende des sechsten Monats wiegt Ihr Kind bereits ein halbes Kilogramm und sein Körper misst etwa 28 cm. Der Durchmesser des Kopfes beträgt ca. 6 cm. Die Muskeln der Arme und Beine wachsen weiter und werden zugleich kräftiger. Immer mehr Nerven vernetzen sich mit dem zentralen Nervensystem, so dass der Fötus seine Bewegungen kontrollierter ausführt. Auch die Sinneswahrnehmung steigt: Das Baby kann riechen und schmecken – die Geschmacks- und Geruchseindrücke erhält es über die Nahrung der Mutter. Dabei entwickelt es erste Vorlieben. Das Immunsystem wird widerstandsfähiger und ist bereits in der Lage, einen gewissen Schutz vor Infektionen aufzubauen.

Wichtige Hinweise:

Nachdem beinahe zwei Drittel der Schwangerschaft vorüber sind, sollten Sie Ihren Nährstoffbedarf erneut überprüfen lassen. Insbesondere die Versorgung mit Eisen, Jod und Folsäure ist nach wie vor wichtig. Anzeichen eines Mineralstoffmangels sind z. B. nächtliche Wadenkrämpfe, Müdigkeit und Kopfschmerzen oder ein häufiges Einschlafen von Händen und Füßen.

25. / 26. Schwangerschaftswoche

Das Kind trinkt vermehrt Fruchtwasser, was das Verdauungssystem und die Harnwege trainiert. Seine Haut ist nach wie vor leicht rosafarben und durchschimmernd – unabhängig davon, welche Hautfarbe es später haben wird. Auf dem Kopf wachsen längere Haare. Zudem wird sein Gleichgewichtssinn aktiv, so dass das Kleine seine Lage ausbalancieren kann. Das Gehör des Babys ist soweit entwickelt, dass laute und ungewohnte Geräusche es erschrecken und zu einer verstärkten Herztätigkeit führen können.
Übrigens: Bewegungen Ihres Kindes sind jetzt auch von außen spürbar. Zwar schränkt sich die Bewegungsfreiheit des Fötus immer mehr ein, dennoch sollten Sie es regelmäßig spüren. Haben Sie vom Ungeborenen mehr als acht Stunden nichts gemerkt, sollten Sie dessen Zustand überprüfen lassen.

Bevor Sie aber in Panik ausbrechen: Manchmal können die Kindsbewegungen in der Alltagstätigkeit untergehen. Legen Sie sich deshalb erst einmal entspannt hin und konzentrieren Sie sich auf Ihren Körper und das Lebewesen in Ihrem Bauch. Am Ende der 26. Schwangerschaftswoche wiegt der Fötus etwa 800 g und misst in seiner Gesamtlänge circa 30 cm.

Wichtige Hinweise:

Möglicherweise leiden Sie jetzt an Hitzewallungen und Kurzatmigkeit. Wichtig ist, dass Sie öfters tief durchatmen, um das Kind mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Entspannen Sie zudem regelmäßig. Günstig sind Hobbys oder Sportarten, die Bewegungen ohne Beschwerden ermöglichen. Dazu gehört z. B. Schwimmen: Das Wasser trägt das Gewicht des Bauches, was sich positiv auf Ihr Wohlbefinden auswirken kann.

Nicht vergessen: Spätestens jetzt beginnen viele Geburtsvorbereitungskurse.

27. / 28. Schwangerschaftswoche

Das Baby hat sein Gewicht auf ein Kilogramm gesteigert, und seine Körperlänge beträgt etwa 32 cm. Jetzt, gegen Ende des siebten Monats, öffnen sich seine Augen zum ersten Mal. Noch sieht das Baby wenig – hauptsächlich ein rötliches Licht, welches durch die Bauchdecke zu ihm gelangt. Es kann jedoch zwischen hell und dunkel unterscheiden. Ist das einfallende Licht zu grell, dreht sich das Baby weg.

Während der Ruhe- bzw. Schlafphasen schließt es die Augen. Es hat allerdings noch keinen Tag-Nacht-Rhythmus entwickelt. Es kann sein, dass es sich besonders viel bewegt, wenn Sie schlafen möchten. Um das Kind zu beruhigen, kann es hilfreich sein, die Liegeposition zu verändern oder beruhigende Musik zu hören. Schlafmittel sollten Sie nicht einnehmen. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme, welche natürlichen Alternativen in Frage kommen.

Wichtige Hinweise:

Ihre Brüste bilden nun das Kolostrum. Dabei handelt es sich um die Vorstufe der Muttermilch, weshalb es auch Erst- oder Vormilch genannt wird. Aufgrund des hohen Eiweißgehaltes ist das Kolostrum von gelblicher Farbe, leicht schleimig und dickflüssig und kann bereits während der Schwangerschaft aus den Brustwarzen austreten.

Die Vormilch hat einen hohen Anteil an Antikörpern, welche das Immunsystem des Neugeborenen stärkt. Sie ist zudem leicht verdaulich und fördert die Ausscheidung des Kindspech (erster Kot des Babys). Das Neugeborene sollte möglichst bald nach der Geburt gestillt werden, weil sich die Zusammensetzung der Vormilch nach der Geburt innerhalb von 18 bis 36 Stunden ändert.

Vielleicht spüren Sie nun in unregelmäßigen Abständen, wie sich die Bauchmuskulatur zusammenzieht und dabei hart werden kann. Diese sogenannten Schwangerschaftswehen fördern die Blutzirkulation und unterstützen das Wachstum der Gebärmutter. Sie sind normalerweise schmerzlos.

29. / 30. Schwangerschaftswoche

Beim Fötus bilden sich jetzt die Hirnwindungen aus, und es beginnt, vernetzt zu denken. Dabei entwickelt sich auch sein Erinnerungsvermögen. Außerdem lernt das Ungeborene, verschiedene Stimmen auseinander zu halten. Sogleich bekommt es ein Gefühl bzw. Gehör für die Melodie der Sprache. Sprechen Sie deshalb oft mit Ihrem Kind.

Die Fettschicht unter der Haut des Fötus wird dicker. Dadurch wirkt sie ebenmäßiger,  glatter und weniger transparent. Das Baby ist nun etwa 35 cm groß und wiegt etwa 1350 g.

Wichtige Hinweise:

Muten Sie sich nicht mehr so viel zu. Das gilt insbesondere auch am Arbeitsplatz. Tätigkeiten, die eine einseitige Körperhaltung verursachen oder mit großem Stress verbunden sind, sollten Sie einstellen. Das Mutterschutzgesetz regelt genau, welche Tätigkeiten Sie noch ausüben können. Die Schutzvorschriften können aber entsprechend nur gelten, wenn Sie Ihren Arbeitgeber unterrichtet haben.

Wenn das allgemeine Beschäftigungsverbot nicht greift, die Gesundheit oder das Leben von Mutter und Kind aber gefährdet sind, kann der Arzt ein individuelles Beschäftigungsverbot aussprechen. In einem Attest legt er dar, welche Tätigkeiten verboten und welche weiterhin möglich sind. Auch eine reduzierte Arbeitszeit ist denkbar. Zudem muss der Arzt attestieren, ob es sich bei den Beschwerden um eine Krankheit handelt oder ob diese schwangerschaftsbedingt sind.

Weitere Gründe für ein individuelles Beschäftigungsverbot können z. B. eine Risikoschwangerschaft, Mehrlingsschwangerschaft, eine Muttermundschwäche oder die Gefahr einer Frühgeburt sein.

31. / 32. Schwangerschaftswoche

Der Fötus misst jetzt etwa 37 cm und wiegt circa 1700 g. Er übt das Atmen (mit Fruchtwasser), was im Ultraschall sichtbar ist: Der kleine Brustkorb hebt und senkt sich leicht. Dadurch kommt es beim Baby zeitweise zu Schluckauf, was Sie vielleicht sogar spüren können.

Seine Körpertemperatur reguliert es selbst. Das erste weiche Flaumhaar verschwindet langsam wieder – bleibt aber zunächst noch an den Schultern und  Rücken erhalten. Die Sinnesorgane sind weitestgehend ausgebildet und werden sich in den ersten Monaten nach der Geburt vervollkommnen. Viele Babys drehen sich jetzt in die Geburtsposition, d. h. mit dem Kopf nach unten. Zudem kann es in unregelmäßigen Abständen zu sogenannten Schwangerschaftswehen kommen, welche den Fötus in das Becken drücken: Dazu zieht sich der Uterus in etwa 20-sekündigen Kontraktionen zusammen, was sich durch ein Ziehen im Rücken oder in der Leistengegend bemerkbar macht. Unter Umständen verursachen sie auch Schmerzen im Becken.

Wichtige Hinweise:

Dem Baby wird es im Bauch immer enger. Dabei drückt es auf Ihre Blase und andere Organe, was zu verschiedenen Beschwerden führen kann. Oftmals können dann bereits einfache Mittel Abhilfe schaffen: Sodbrennen lässt sich vermeiden, wenn Sie mehrere, aber dafür kleine Mahlzeiten zu sich nehmen und diese langsam essen. Milch oder trockene Kekse können helfen, die überschüssige Magensäure zu neutralisieren. Gegen Verstopfung kann das morgens auf nüchternem Magen getrunkene Glas lauwarme Wasser oder das Trinken der Flüssigkeit von eingeweichtem Dürrobst (z. B. Backpflaumen) ebenso hilfreich sein wie möglichst viel Bewegung. Bei Kribbeln in den Gliedmaßen hilft Magnesium. Gegen schwere Beine, welche u. a. eine Folge der vermehrten Wassereinlagerung im Körper sind, hilft: viel trinken, Bewegung und öfter die Beine hochlegen. Wenn Sie unter länger andauernden Beschwerden leiden, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.

Ab jetzt finden die Vorsorgeuntersuchungen im 14-tägigen Rhythmus statt. Bei Zwillings- bzw. Mehrlingsschwangerschaften sowie bei Frauen, welche bereits eine Frühgeburt hatten, halbieren sich die Abstände zwischen den einzelnen Untersuchungen. Sofern es notwendig ist, werden die Untersuchungen aber noch engmaschiger geplant. Gegen Ende des achten Monats wird zudem die dritte Ultraschalluntersuchung durchgeführt.

33. / 34. Schwangerschaftswoche

Das Baby wächst nun langsamer – am Ende der 34. Schwangerschaftswoche ist es etwa 39 cm groß und wiegt circa 2100 g. Die Fettschicht nimmt weiter zu. Dabei steigt auch die Temperatur – sie kann um einen Grad höher als bei der Mutter liegen. Der Kalzium-Spiegel im Blut des Fötus ist ebenfalls höher als im mütterlichen Blut, um den Aufbau des Skeletts zu gewährleisten.

Die Entwicklung des Gehirns schreitet weiter voran: Immer mehr Gehirnwindungen bilden sich aus, und insbesondere die Zahl der Nervenbahnen steigt stetig. Das Kopfhaar wächst weiter, und die Zehennägel sind jetzt fertig ausgebildet.

Übrigens: Auch ein Ungeborenes träumt – während des Schlafes sind zeitweise schnelle Augenbewegungen unter den Lidern zu beobachten. Das Baby ist dann in die REM-Phase, welche auch als Traumphase bezeichnet werden kann, eingetreten.

Wichtige Hinweise:

Zwar sind es noch einige Wochen bis zur Geburt, vorsichtshalber sollten Sie aber bereits jetzt den Klinikkoffer zusammenpacken – so können Sie nichts vergessen, wenn es doch früher als geplant losgeht. Denken Sie dabei auch an folgende Formulare:

  • Personalausweis
  • Mutterpass
  • Familienstammbuch oder Geburtsurkunde
  • Überweisungsschein des Arztes

35. / 36. Schwangerschaftswoche

Das Baby hat jetzt nur noch wenig Platz. Es schwimmt daher nicht mehr frei im Fruchtwasser, obwohl es noch von circa 1 ½ Liter Flüssigkeit umgeben ist. Der Sehsinn des Fötus ist voll ausgereift, so dass es außerhalb des Mutterleibes konkrete Formen und Muster erkennen könnte. Seine Augenfarbe ist blau – diese wird sich erst unter Lichteinfluss entsprechend der genetischen Vererbung ändern. Die endgültige Augenfarbe steht mitunter erst im zweiten Lebensjahr fest.
Das Baby wiegt zum Ende des achten Monats ca. 2500 g und misst etwa 43 cm.

Jetzt können die ersten Senk- und Stellwehen auftreten, welche das Baby tiefer in das Becken schieben und in dieser Position bis zum Startschuss der Geburt halten. Davon zu unterscheiden sind die Vorwehen, die ebenfalls gegen Ende der Schwangerschaft auftreten: Sie sind ein Zeichen dafür, dass sich die Gebärmutter  auf die Geburt vorbereitet.

Wichtige Hinweise:

Wenn es vor der 37. Schwangerschaftswoche (SSW) zum Blasensprung kommt, informieren Sie sofort Ihren Arzt und Ihre Hebamme. Jetzt besteht nämlich ein erhöhtes Infektionsrisiko für das Kind. Auch die Geburt ist meistens nicht mehr aufzuhalten. Das beim Blasensprung austretende Fruchtwasser ist aber nicht mit Urin zu verwechseln, der bei verstärktem Druck des Fötus auf die Blase und Harnwege abgegeben wird. Im Zweifel fragen Sie Ihren Arzt. Bei Blutungen und schmerzhaften Wehen sollten Sie sich ebenfalls an entsprechende Fachkräfte wenden.

Übrigens: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich neben dem Geburtsvorbereitungskurs, auf die Geburt vorzubereiten. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele, welche insbesondere in den letzten Wochen (ab etwa der 35. SSW) vor der Geburt hilfreich sind. Sprechen Sie vorher sämtliche Maßnahmen, die Sie durchführen möchten mit Ihrem Arzt oder Hebamme ab, sofern die Therapien z. B. nicht von Ihrer Hebamme selbst durchgeführt werden.

Akupunktur: Meistens werden bis zu vier Sitzungen empfohlen. Die Stimulierung bestimmter Punkte entlang der Meridiane (Energiebahnen) führt bei Erstgebärenden nachweislich zu einer kürzeren Geburtsdauer, da der Gebärmutterhals schneller reift, den Muttermund weicher macht und die Wehentätigkeit in der Eröffnungsphase gezielter verläuft. Auch der Dammbereich wird geschmeidiger, was einen Dammriss bei der Geburt vermeiden helfen kann. Zudem werden die Geburtswehen oftmals als weniger schmerzhaft empfunden.

Einen Einfluss auf den Geburtstermin hat diese Behandlung nicht. Lediglich bei Überschreiten des Entbindungstermins kann die Akupunktur zum künstlichen Auslösen der Wehen eingesetzt werden. Aber auch während der Schwangerschaft kann Akupunktur gegen Übelkeit oder Schmerzen im Rücken und Lendenbereich eingesetzt werden.                                                                            
                
Eine Variante ist die Moxibution, bei welcher die Akupunkturpunkte nicht durch Nadeln sondern durch Wärme stimuliert werden. Dazu wird eine sogenannte Moxa-Zigarre angebrannt und dem Akupunkturpunkt genähert.

Homöopathie: Es gibt bestimmte Globuli (kugelförmige homöopathische Darreichungsform) mit Pflanzenauszügen, die speziell zur Geburtsvorbereitung verwendet werden. Wenn Sie sich für diese Therapieform entscheiden, sollten Sie sich eine Homöopathie-erfahrene Hebamme mit einer umfangreichen Ausbildung suchen. Um das richtige Mittel zu finden, ist ein langes ausführliches Gespräch vonnöten, denn nicht für jede Frau eignet sich jedes Mittel.

Bachblütentherapie: Zur Auswahl der geeigneten Blüten wird der Gefühlszustand der Schwangeren beurteilt. Körperliche Symptome spielen hingegen keine Rolle. Es sollen vielmehr z. B. durch Abbau von Ängsten, innere Blockaden wie Verkrampfungen gelöst werden.

Dammmassage: Jetzt ist der günstigste Zeitpunkt damit zu beginnen. Die Massage hilft den Dammbereich zu dehnen, was einem Dammriss vorbeugen kann. Für die Massage, welche etwa alle zwei Tage für fünf bis zehn Minuten durchgeführt wird, verwenden Sie am besten naturbelassenes Öl wie Mandel- oder Olivenöl oder ein spezielles Dammmassageöl. Bei Infektionen im Vaginalbereich sollten Sie keine Massage durchführen.

Himbeerblättertee: Ein Tee aus Himbeerblättern kann krampflösend, entspannend und stärkend auf die Gebärmutter wirken. Auch die Muskulatur im kleinen Becken und im Dammbereich wird gelockert, was sich positiv auf den Geburtsverlauf auswirken kann. Wehen werden durch das Trinken dieses Tees normalerweise nicht ausgelöst. Sie sollten aber täglich nicht mehr als drei Tassen (à 250 ml) zu sich nehmen. Wenn Sie eine größere Menge zu sich nehmen wollen, sprechen Sie vorher mit Ihrer Hebamme.

37. / 38. Schwangerschaftswoche

Die Fettschicht des Ungeborenen beträgt nun circa 15 % seines Körpergewichts. Es trinkt täglich bis zu drei Liter Fruchtwasser und gibt den Urin in das Fruchtwasser ab, welches alle drei Stunden erneuert wird. Die Plazenta produziert vermehrt Hormone und Abwehrstoffe, die das Kind später gegen Krankheiten schützen und sein Immunsystem stärken.

Das Baby hat mittlerweile einen eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickelt. Jedoch ist jede Phase nur etwa 45 Minuten lang. Der Fötus wiegt zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin fast drei Kilogramm und misst etwa 46 cm. Der Kopfdurchmesser (Abstand zwischen den Schädelknochen) beträgt circa 94 mm. Übrigens sind die Schädelknochen noch nicht fest miteinander verwachsen, so dass der Kopf sich leichter dem Geburtskanal anpassen kann. Gegen Ende des zweiten Lebensjahres werden die membranförmigen Zwischenräume (Fontanellen genannt) geschlossen sein und die Gewebe zwischen den Schädelplatten verknöchert sein.

Wichtige Hinweise:

Die letzten Vorsorgeuntersuchungen stehen an: Das CTG (Kardiotokographie) misst die Herzfrequenz des Babys und mögliche Wehentätigkeiten. Der Arzt untersucht den Muttermund und die Lage des Kindes.

Bis spätestens Ende der 37. Woche empfiehlt sich eine Probefahrt zum Kranken- bzw. Geburtshaus, um den Zeitbedarf abschätzen zu können. Berücksichtigen Sie gegebenenfalls das unterschiedliche Verkehrsaufkommen während des Tages. Des Weiteren ist es hilfreich, Alternativrouten bzw. Umgehungsstraßen in den Anfahrtsweg aufzunehmen.

Nutzen Sie die Zeit, um die letzten Vorbereitungen zur Geburt und der Zeit danach zu treffen. Dazu gehört z. B. das Erledigen von Formalitäten (die folgenden Ausführungen gelten nach deutschem Sozialrecht): Sie können bereits jetzt den Antrag auf Mutterschaftsgeld stellen. Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, legen Sie den Antrag zusammen mit einem Attest über den errechneten Geburtstermin Ihrer Krankenkasse vor. Bei privater Versicherung bzw. Familienversicherung können Sie einen einmaligen Betrag beim Bundesver-sicherungsamt (Mutterschaftsgeldstelle) beantragen.

Des Weiteren können Sie einen Antrag auf Elterngeld stellen, wenn Sie nach der Geburt eine Babypause einlegen. Das Elterngeld wird längstens für 14 Monate ausgezahlt, davon zwölf Monate an einen Elternteil, die übrigen zwei Monate können vom anderen Elternteil in Anspruch genommen werden, wenn dieser entsprechend pausiert. Zu beachten ist, dass das Elterngeld mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet wird. Der Antrag kann ab der Geburt bei der in dem jeweiligen Bundesland zuständigen Behörde gestellt werden. 

Weitere finanzielle Hilfen sind das einkommensunabhängige Kindergeld und der einkommensabhängige Kinderzuschlag (die Anträge werden bei der Familienkasse der Arbeitsagentur eingereicht) und das Sozialgeld (Zuständigkeit liegt bei den Sozialämtern der Kommunen).

39. / 40. Schwangerschaftswoche

Das Baby liegt jetzt mit angewinkelten Beinen und verschränkten Armen im Mutterleib. Die letzten zwei Wochen geben dem Baby noch einmal besonders viele Antikörper, welche Bestandteil des Immunsystems sind, mit auf den Weg.

Zugleich ist es die Zeit, in der es jeden Moment losgehen kann. Den Anstoß für die Geburt gibt wahrscheinlich das Ungeborene selbst, indem es bestimmte Hormone produziert. Dazu gehört z. B das Cortisol, welches die Lungen auf den ersten Atemzug vorbereitet. Bei der Geburt hilft es selbst mit, indem es sich mit seinen Füßchen abstößt und dabei in die richtige Position dreht. Das Ungeborene wiegt kurz vor der Geburt circa 3500 g und misst etwa 50 cm.

Wichtige Hinweise:

Bereits in den letzten Schwangerschaftswochen hat sich die Gebärmutter auf die Geburt vorbereitet, was sich durch die sogenannten Vorwehen bemerkbar gemacht hat. Vorwehen treten unregelmäßig auf und können dabei unter Umständen schon intensiv sein. Die eigentlichen Geburtswehen sind zu Beginn schwierig von den Vorwehen zu unterscheiden. Treten die Wehen in immer kürzeren Abständen auf und werden zugleich intensiver, handelt es sich wahrscheinlich um die geburtseinleitenden Wehen.

Neben der Wehentätigkeit der Gebärmutter können auch leichte Schmierblutungen oder der Abgang des Schleimpfropfes Anzeichen für den baldigen Geburtsbeginn sein. Sobald die Fruchtblase geplatzt ist (unabhängig ob das Fruchtwasser tröpfchen - oder schwallweise abgeht) oder die Wehen in fünf- bis zehnminütigen Abständen auftreten, sollten Sie sich auf den Weg zur Klinik oder zum Geburtshaus machen.

Übrigens: Nur etwa vier Prozent aller Kinder kommen zum errechneten Geburtstermin zur Welt. Durchschnittlich jedes zehnte Baby wird innerhalb von 14 Tagen nach dem Termin geboren – haben Sie also Geduld. Allerdings werden die Untersuchungen mit zwei- bis dreitägigen Abständen nun engmaschiger durchgeführt. Denn bei einer deutlichen Übertragung, das heißt Überschreitung des Geburtstermins kann es zur Unterversorgung des Ungeborenen kommen. Verstreichen auch diese zwei Wochen ohne dass sich Wehen ankündigen, wird Ihnen der Arzt die Einleitung der Geburt nahelegen. Denn je länger die Übertragungszeit ist, umso größer wird die Gefahr, dass das Ungeborene nicht mehr ausreichend versorgt wird.

Sogleich bedeutet jedoch eine künstliche Einleitung einen Eingriff in den natürlichen Geburtsverlauf. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme beraten, welche Vorgehensweise für Sie in Frage kommt.

Was können Sie tun, um die Zeit nach Verstreichen des Geburtstermins stressfrei zu überstehen?

  • Lenken Sie sich ab, z. B. durch Spaziergänge (am besten nicht zu weit von zu Hause entfernt, vor allem wenn Sie alleine unterwegs sind) oder Unternehmungen mit Ihrem Partner (Kino, Restaurant etc.).
  • Vielleicht haben Sie auch Lust, noch ein wenig im Haus oder in der Küche aktiv zu werden oder letzte Vorbereitungen zu treffen (z. B. einen Vorrat an Lebensmittel anzulegen). Aber überanstrengen Sie sich dabei nicht.
  • Nutzen Sie die Zeit zum intensiven Ausruhen, insbesondere, da der nächtliche Schlaf in dieser Phase selten geregelt verläuft.

Bei der Geburt sollten Sie sich ebenfalls in Geduld üben. Sie kann sich insbesondere beim ersten Kind über viele Stunden hinziehen. Wie die Geburt selbst empfunden wird, hängt oft davon ab, wo (Geburtshaus, Klinik, Hausgeburt) und wie (Wassergeburt, Gebärstuhl, Kaiserschnitt etc.) sie vonstatten geht. Informieren Sie sich deshalb vorher genau über die Möglichkeiten und fragen Sie Ihre Hebamme, welche Geburtsmethode zum Beispiel für Sie am geeignetsten ist.

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt!

Einen Einblick in die Entwicklung des Babys im ersten Jahr gibt Ihnen die Rubrik "Babys Entwicklung". Aus dem zunächst völlig auf ihre Hilfe angewiesenen jungen Leben entwickelt sich eine selbstständige Persönlichkeit.

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